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Russland will Kryptobörsen in 2022 entweder verbieten oder regulieren

Russland will Kryptobörsen in 2022 entweder verbieten oder regulieren

Zuletzt aktualisiert am 22nd Sep 2022
Hinweis

Laut dem stellvertretenden Direktor der russischen Finanzüberübersicht Herman Neglyad muss sein Land im Jahr 2022 entscheiden, ob es Kryptobörsen regulieren oder verbieten will.

Behörden rund um den Globus scheinen sich über bestimmte Risiken im Zusammenhang mit Kryptowährungen einig zu sein. Auch in Russland hat man erkannt, dass Kryptowährungen eine riskante Wette sind.

Je mehr Menschen Kryptowährungen nutzen, desto größer werden die Risiken. Nicht nur für die Krypto-Anleger selbst, sondern auch für Institutionen und das Finanzsystem, da Kryptowährungen sehr volatil, unreguliert und nicht versichert sind. Außerdem macht es sie attraktiv für Leute, die Krypto für kriminelle Zwecke nutzen wollen.

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Geldwäsche und andere Risiken von Kryptowährungen

Hier sind einige illegale Machenschaften, die skrupellose Menschen mit Kryptowährungen ermöglichen:

  • Geldwäsche über Kryptobörsen
  • Dienstleistungen für Erwachsene
  • Investitionsbetrug (zum Beispiel über Initial Coin Offerings)
  • Käufe auf dem Schwarzmarkt mit Kryptowährungen
  • Menschenhandel und Organhandel
  • Phishing und Betrug
  • Ransomware

In dem Bestreben, die mit Geldwäsche verbundenen Risiken zu bewältigen, werden Kryptowährungen als Hochrisikofaktor für den russischen Finanzraum betrachtet.

Noch im Jahr 2018 wurden digitale Coins im Rahmen der nationalen Risikobewertung Russlands als hochriskant eingestuft. Allerdings führte es zu keinen drastischen Maßnahmen wie etwa einem Verbot.

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Russland will die Gesetzgebungen an Empfehlungen der FATF anpassen

In seiner Rede auf der diesjährigen Bankrechtskonferenz sprach Herman über die Zukunft der Kryptobörsen in Russland. Er sagte, dass die internationale Behörde für Geldwäschebekämpfung Financial Action Task Force (FATF) Richtlinien für den Umgang mit Börsen vorgeschlagen hat. Russland wird sich danach richten und entsprechende Eintrittspunkte für das offizielle Finanzsystem festlegen.

Der hochrangige Beamte hob zwei Ansätze hervor, die die FATF vorgeschlagen hatte. Kryptobörsen können entweder im Rahmen der Anti-Geldwäsche-Gesetzte reguliert oder komplett verboten werden.

Er führte weiter aus, dass Krypto-Plattformen, wenn sie legalisiert werden sollten, eine offizielle Registrierung durchlaufen müssten.

„Beide Optionen haben ihre Daseinsberechtigung. Es gibt verschiedene Standpunkte“, kommentierte Herman Neglyad.

Bank von Russland bleibt hartnäckig gegen die Legalisierung von Bitcoin

Im Unterhaus des russischen Parlaments erklärte die Vorsitzende der russischen Zentralbank Elvira Nabiullina mit Nachdruck, dass die Bank „eine äußerst negative Haltung gegenüber Kryptowährungen“ habe. Sie bezeichnete Kryptowährungen außerdem als „private Währungen, die vorgeben, Geld zu sein“.

Russland hat jedoch seine Bemühungen verstärkt, seinen Bürgern eine digitale Version des nationalen Fiat-Geldes, den digitalen Rubel, zur Verfügung zu stellen. Er soll billige und zuverlässige bargeldlose Zahlungen ermöglichen.

Elvira hat die Notwendigkeit einer Alternative unterstützt: „Ich habe bereits über den digitalen Rubel gesprochen – unserer Meinung nach sollte sich dieser entwickeln.“