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Wird Bitcoin gesetzliches Zahlungsmittel in Kuba?

Wird Bitcoin gesetzliches Zahlungsmittel in Kuba?

Zuletzt aktualisiert am 22nd Sep 2022
Hinweis

Am 7. September 2021 geht das große Projekt in El Salvador mit Bitcoin als Zahlungsmittel an den Start. Voller Vorfreude warten Krypto-Enthusiasten auf diesen Schritt. Nun könnte Berichten zufolge auch Kuba folgen.

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge gehe aus einem Bericht der Gazette Oficial aus Kuba hervor, dass Kuba mit der Zentralbank aktuell Gesetze plant, die Kryptowährungen wie den Bitcoin im Land als Zahlungsmittel legalisieren würden.

Die wirtschaftliche Lage in Kuba ist aktuell alles andere als gut. Im Zuge von Sanktionen wurde dem Staat der US-Dollar als zweite Währung neben dem kubanischen Pesos im Mai 2021 nach rund 20 Jahren wieder entzogen.

Dabei lief beinahe die gesamte Wirtschaft des Landes über die US-amerikanische Landeswährung. Der Schaden durch die Sanktionen bezifferte sich laut Regierungsmeldungen auf rund 20 Milliarden US-Dollar.

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Bitcoin als Zahlungsmittel: Ausgang in El Salvador entscheidend

Immer mehr Staaten beschäftigen sich intensiv mit Kryptowährungen und der dahinterliegenden Technologie. Insbesondere in den lateinamerikanischen Ländern wie El Salvador, Paraguay oder Argentinien herrscht in letzter Zeit viel Bewegung.

Als sehr wichtig kann man den 7. September 2021 betrachten. Auch wenn El Salvador nur den Bitcoin als Zahlungsmittel einführt und sich das Gesetz nicht auf andere Kryptowährungen bezieht, ist der gesamte Krypto-Markt von der Einführung betroffen.

Geht der Plan von El Salvadors Präsident Nayib Bukele nämlich auf, kann man fest damit rechnen, dass auch andere Länder, nachziehen. Zumindest die Länder, die sich in einer ähnlichen Situation befinden. Scheitert das Projekt in El Salvador jedoch, könnte dies unter Umständen auch große Anleger verunsichern.

Ohnehin vertreten sehr viele Experten im Krypto-Bereich die Meinung, dass der Bitcoin als Zahlungsmittel im Vergleich zu anderen Kryptowährungen deutlich schlechter geeignet sei. Vielmehr sieht man darin das digitale Äquivalent zu Gold.

Sollte das Projekt in El Salvador also aufgrund der geringen Nutzung scheitern, könnten andere Länder das gleiche Prinzip mit anderen Kryptowährungen testen. Kryptos als Zahlungsmittel waren lange Zeit undenkbar.

Nun müssen sich auch die letzten Kritiker eingestehen, dass der Krypto-Sektor in der realen Wirtschaft angelangt ist und hier zwar durchaus noch Entwicklungspotenzial herrscht, man aber dennoch davon ausgehen kann, dass sich noch viele andere große Institutionen und Länder an die digitalen Währungen heften werden.

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