cryptomonday.de
StartseiteNachrichtenDer Coinbase Skandal: Warum Coinbase ein dubioses Startup kaufte
Der Coinbase Skandal: Warum Coinbase ein dubioses Startup kaufte

Der Coinbase Skandal: Warum Coinbase ein dubioses Startup kaufte

Zuletzt aktualisiert am 21st Jul 2022
Hinweis

Als eine der führenden Crypto Börsen ein Startup mit zweifelhaften Ruf erworben hatte, war der Aufschrei der Crypto-Community groß. Aber eventuell nicht groß genug.

Denn neben der Akquisition des dubiosen Startups Neutrino und die Verwicklung einiger seiner Mitarbeiter in den Verkauf von Spyware an Regierungen, kam es bei Coinbase offensichtlich zu einer groben Sicherheitsverletzung. In einem Interview offenbarte eine Mitarbeiterin der Crypto Börse, dass Kundendaten an Dritte veräußert wurden.

Erfahre die gesamten Hintergründe über den Coinbase Skandal, über den bei Weitem noch nicht genug gesprochen wird.

Alles begann mit der Akquisition von Neutrino durch Coinbase

Bereits am 19. Februar hat Coinbase offiziell bekannt gegeben, dass die Crypto-Börse das Startup Neutrino erworben hat. Der offizielle Grund dafür war der, dass Neutrino nur einen Teil eines breiteren Vorhabens ausmacht, um mehr verschiedene Crypto-Assets über Grenzen hinweg anzubieten.

Laut des Leiters der Abteilung Engineering and Product auf Coinbase sei dieser Schritt besonders wichtig, da die Crypto-Börse mit Regulierungsbehörden und Agenturen in verschiedenen Ländern zusammenarbeiten. Er fügte hinzu, dass Neutrino Coinbase dabei helfen wird, „zu identifizieren, welche neuen Token an Wert gewinnen und im Raum an Boden gewinnen“.

[override_inline_ad]

Die Akquisition des Analytik-Startups soll Coinbase dabei helfen, neue Vermögenswerte zu erforschen. Gleichzeitig soll sichergestellt werden, dass die Crypto-Börse unerwünschte Aktivitäten wie Diebstahl identifizieren kann, ohne interne Informationen an externe Unternehmen weiterzugeben.

Der Schritt erfolgte nur wenige Wochen nachdem das israelische Blockchain-Analytik-Unternehmen Whitestream ein Coinbase Konto identifizierte, das Bitcoin-Spenden an die palästinensische militärisch-politische Gruppe Hamas übertrug. Hamas wird von der US-Regierung als terroristische Organisation eingestuft.

Eine interne Analyseplattform soll die Fähigkeiten von Coinbase steigern, um die Einhaltung der Vorschriften zu gewährleisten und mit den Regulierungsbehörden bei Fragen im gesamten Raum zusammenzuarbeiten.


Hast du es schon gelesen? Das Team der Nash-Plattform (NEX) hat bekannt gegeben, dass Ende nächsten Monats ihre private Beta-Version startet. Zudem werden unter allen Teilnehmen 100.000$ in Bitcoin und 46.000 Nash Exchange Token (NEX) verlost. Nimm jetzt an dem Gewinnspiel teil.


Coinbase Nutzer löschen ihre Konten aufgrund des zweifelhaften Rufs von Neutrino

Kurs nach der Übernahme des Blockchain-Analytic-Unternehmen schallt der Kampfruf #DeleteCoinbase durch die Weiten von Twitter. Coinbase-Nutzer löschen reihenweise ihre Konten auf der Börse, veröffentlichen als Beweis ein Bild der erfolgreichen Löschung und rufen weitere Nutzer dazu auf, dasselbe zu tun.

Tatsächlich wirft der Skandal um Coinbase viele Fragen auf. Einige davon sind: Wie konnte es zu diesem Datendiebstahl auf Coinbase kommen? Welche Art von Informationen wurden weitergegeben? Welche Nutzer sind davon betroffen? An wen wurden die Daten verkauft und zu welchem Zweck? In welchem Ausmaß lässt Coinbase eventuell seine Kunden durch die Technologie von Neutrino zukünftig überwachen?

Es dürfte klar sein, dass diese Geschichte noch noch eine Fortsetzung nach sich zieht. Zum einen weil Coinbase angekündigt hat, in die dubiose Vergangenheit hinter Neutrino zu blicken. Zum anderen weil der Verlust von Nutzerdaten auf Coinbase so nicht im Raum stehen gelassen werden kann und wird.

Was denkst du über den Coinbase Skandal? Besitzt du selbst ein Konto auf Coinbase? Lass uns deine Meinung wissen und diskutiere mit unserer Community auf Telegram!

[vc_widget_sidebar sidebar_id="td-artikel-cta"][Bild: Shutterstock]