cryptomonday.de
StartseiteNachrichtenSüdkorea: Finanzministerium plant Milliarden-Investment in Blockchain
Südkorea: Finanzministerium plant Milliarden-Investment in Blockchain

Südkorea: Finanzministerium plant Milliarden-Investment in Blockchain

Zuletzt aktualisiert am 21st Jul 2022
Hinweis

Die Regierung in Südkorea erhofft sich aus einem großen Investment in zukunftsträchtige Technologiebereiche Unternehmen ins Land zu locken. Acht Technologie-Kernbereiche erhalten damit rund 4,4 Milliarden US-Dollar.

Südkorea und das Investment in Blockchain

Wie die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap News berichtete, sollen rund 4,4 Milliarden US-Dollar in Bereiche wie Autonomes Fahren, Smart Factories, Big Data, Blockchain und Künstliche Intelligenz investiert werden.

Das tatsächliche Budget überspannte die vorherige Schätzung um ganze 65 Prozent, so das Finanzministerium am Montag. Finanzminister Kim Dong-yeon will diese zukunftsweisenden Technologien mit dem Investment für die nächsten fünf Jahre stärken.

,,Die Maßnahmen erleichtern den Aufbau einer Basis für diese Ökonomie, wobei im Gegenzug innovatives Wachstum damit beschleunigt wird„, erklärte das Ministerium. 60 Milliarden Won sollen außerdem für die Beschäftigung von 10.000 Spezialisten über die nächsten fünf Jahre ausgegeben werden. Präsident Moon Jae sieht das Wachstum von Innovation als Hauptziel seiner Ökonomie.

Zuvor gab es bereits ähnliche unterstützende Maßnahmen für Smart Farms, Smart Cities, FinTechs, Dronen, elektrische Fahrzeuge und künstliche Intelligenz. Mit der Lockerung von Regulierungen für neue Industriezweige sollen Technologien besser gefördert werden. Das Finanzministerium teilte außerdem mit, dass ein 2,6 Billionen Won Investment Fonds bereits dieses Jahr an Start-Ups in Südkorea ausgezahlt werden soll. Mit den genannten Bestrebungen erhofft sich das Ministerium 300.000 neue Jobs bis zum Jahr 2022.

Wirtschaftlicher Schutz

Die Wirtschaftsprobleme in der Türkei haben unterdessen bereits zu Vorsichtsmaßnahmen geführt – nicht nur in Europa, auch in Südkorea. Der Finanzminister gab bekannt, dass man sich gegen mögliche Nachwirkungen schützen werde, diese aber wahrscheinlich gering ausfallen werden.

[Bild: Panwasin seemala/Shutterstock]