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Goldman Sachs plant Aufsicht für Krypto- und Bitcoinfonds

Goldman Sachs plant Aufsicht für Krypto- und Bitcoinfonds

Zuletzt aktualisiert am 21st Jul 2022
Hinweis

Goldman Sachs plant, die Aufsicht für Krypto-Fonds anzubieten. Die Bank würde die neuartigen Wertpapiere im Auftrag der Fonds besitzen.

Für das Investmentbankinghaus Goldman Sachs sind Kryptowährungen bereits seit einer ganzen Weile ein zukunftsträchtiges Geschäft, ihr Ex-Vorstandsmitglied Ali Hassan bezeichnete Bitcoin-ETF, also börsengehandelte Fonds auf Bitcoinbasis, als „heiligen Gral“, der aber erst kommen werde, sobald die Regulatoren alle Risiken abschätzen könnten.

Goldman Sachs will das Thema nun vorantreiben: Als „Wächter“ über Kryptofonds würde die Bank einen Teil des Risikos für die Kunden übernehmen. Wann es konkret soweit sein soll, ist bislang unklar.

Pläne von Goldman Sachs ebnen den Weg für Bitcoin-ETFs

Klar ist jedoch, dass die offizielle Unterstützung durch ein Unternehmen wie Goldman Sachs den Weg für weitere Investoren ebnen könnte. Zudem könnte es auch zu anderen Vorstößen führen, zum Beispiel Prime-Brokerage-Dienstleistungen.

Ein Sprecher des Unternehmens ließ wissen:

„Als Reaktion auf das Kundeninteresse in verschiedene digitale Produkte schauen wir uns an, wie wir sie in diesem Bereich am besten bedienen können. Bislang sind wir noch nicht zu einer Entscheidung gekommen, die im Rahmen unseres Angebotes digitaler Assets liegt.“

Goldman Sachs ist derzeit noch im Aufbau seines Kryptoangebotes. Im April wurde der Kryptotrader Justin Schmidt als Chef der Abteilung für digitales Anlagengeschäft berufen. Gemeinsam mit CBOE Global Markets und der CME Groupd gehörte Goldman Sachs zu den ersten Wall Street-Unternehmen, die Bitcoin-Futures freigegeben haben.

Im Mai tat sich das Unternehmen Nomura Holdings mit anderen zusammen, um das Aufsichts-Konsortium Komainu zu gründen. Anbieter wie Bank of New York Mellon Corp., JPMorgan Chase & Co. und Northern Trust Corp. arbeiten laut Insidern an kryptobezogenen Dienstleistungen oder erforschen diese zumindest.

[Bild: f11photo/Shutterstock]