Die Netzwerkgebühren wie auch die Nutzung geht bei Bitcoin drastisch zurück. Schaut man sich Ethereum an, generiert ETH fast 95 % mehr Gebühren als BTC. Dies zeigt auch, dass Ethereum wichtiger auf die Nutzung des Netzwerks angesehen wird. Gleichzeitig ist BTC bei den täglichen Gebühren untere mehrere DeFi-Protokolle gefallen. Keine guten Bitcoin News, wenn man sieht, dass es auch um die Nachfrage des Systems geht.

 Ethereum schlägt Bitcoin

Netzwerkgebühren sind als Maß für Nutzung und Nachfrage anzusehen. Hier fällt Bitcoin deutlich zurück. Auch wenn viele das nicht so vor Augen haben, ist der Geldbetrag, der durch die Netzwerkgebühren generiert wird, meist deutlich wichtiger. Die Netzwerkgebühren deuten nämlich darauf hin, wie die Nutzung des Netzwerks ist. Bei Bitcoin ist die Nutzung deutlich geringer, was heißt, dass Bitcoin hinter andere Blockchains fällt.

Der Yearn Finance-Entwickler „banteg“ twitterte am 16. August einen Screenshot von Crypto Fees. Dieser zeigt die Liste der Netzwerke und Blockchains vom Vortag. Diese zeigt, dass BTC auf den siebten Platz zurückgefallen war, bei den Gebühren, die aus der Netzwerknutzung generiert werden.

Orange Münze ungläubig, da sie in Bezug auf die tatsächliche Nutzung hinter 56x zurückbleibt.

Ethereum hat fast 95 % mehr Gebühren als Bitcoin

In der Liste ist auch zu sehen, dass Ethereum BTC weit voraus ist. ETH hat fast 95 % mehr Gebühren und somit führt ETH die Liste an. In Bezug auf die täglich Gebühren belegte BTC am 15. August den siebten Platz. Die Gebühren, die an diesem Tag generiert wurden, betrugen für BTC 515.789 US-Dollar. Ethereum hingegen generierte 19,85 Millionen US-Dollar in diesem Zeitraum. Das sind für Bitcoin nur 2,5 % von dem, was ETH generierte.

Auch fällt BTC unter mehrere DeFi-Protokolle. Den zweiten Platz belegte die Uniswap DeFi-Börse mit täglichen Gebühren von 2,49 Millionen US-Dollar. An dritter Stelle kommt die Binance Smart Chain mit 2,18 Millionen US-Dollar an generierten Gebühren. Sogar die Flash-Kreditplattform Aave und die dezentrale Börse SushiSwap liegen noch vor BTC.

Menschen, die bereit sind, wahnsinnige Gebühren zu zahlen, klingt nach dem besten freien Marktvergleich. Das bedeutet, dass sie in Ethereum einen immensen Wert finden.

BTC Transaktionen fallen ebenfalls

Doch nicht nur bezügliche der Gebühren ist Bitcoin weit abgeschlagen. Auch andere Metriken für Ethereum haben BTC übertroffen. So beispielsweise die Werteabwicklung in der Kette, aktive Adressen wie auch tägliche Transaktionen. Während Ethereum, laut BitInfoCharts 1,25 Millionen Transaktionen aufweisen konnte, lag Bitcoin mit 263.000 weit dahinter. Dies sind fast 80 % weniger!

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Stephanie Hahn
Autor
Ich bin Stephie, wohne im schönen Andalusien und seit rund 5 Jahren bin ich von Kryptowährungen fasziniert. Dadurch, dass ich selbst investiere, bin ich natürlich immer bestens informiert, lasse mich aber nicht durch Emotionen leiten. Aber ich kann auch nicht abstreiten, dass ich risikobereit bin - muss man auch sein, bei solchen Geldanlagen. Ansonsten bin ich eine echte Leseratte, liebe das Meer und gute Musik.