Diese Woche findet auf der Art Basel in Miami Beach eine Messe statt, auf der Kunstwerke von Andy Warhol ausgestellt und als NFTs (nicht-fungible Token) verkauft werden.

Die Messe verknüpft Kunst und Kryptowährungen, da Sammler, Künstler und Trader versuchen, Kunstwerke mit der Blockchain-Technologie zu handeln und zu monetarisieren.

Warhol wird dafür gefeiert, dass er kommerzielle Ikonen in geniale Kunstwerke verwandelt und dabei die Vorstellungen von Originalität und der Bedeutung von Kunst in Frage stellte. So verwandelte er beispielsweise Campbell’s-Suppendosen in seinem berühmten Studio „The Factory“ in Pop-Art.

Seine beeindruckende Kunst wird nun in NFTs adaptiert – und das aus gutem Grund. Krypto wird auf subtile Weise zum neuen Medium für die Kommerzialisierung und den Handel mit Kunst.

Jedes Kunstwerk von Warhol wird zu einem NFT

Ab dem 4. Dezember werden drei Kunstwerke Warhols als NFTs verkauft. Es sind das „Art“-T-Shirt von 1980 (Preis 95.000 US-Dollar), ein Siebdruck von Campbell Soup auf einem T-Shirt aus dem Jahr 1982 (Preis 125.000 US-Dollar) sowie ein Siebdruck eines Volkswagen-Käfers auf einer Leinwand aus dem Jahr 1977 (Preis 600.000 US-Dollar).

Rudolf Budja ist der Besitzer der österreichischen Galerie, die diese NFTs verkauft. Er sagt, dass die echte Kunst nun in digitale Form verwandelt wird. „Wir wollen für jedes Kunstwerk ein NFT machen“.

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Auch wenn Kunstsammler von dem anstehenden Verkauf begeistert sind, werden sie kein vollständiges Eigentum an Warhols Werken haben, selbst wenn sie ein einzelnes NFT oder alle zum Verkauf stehenden NFTs kaufen.

Jedes verkaufte NFT repräsentiert nur einen Anteil am jeweiligen Kunstwerk von Warhol. Insgesamt gibt es für jedes davon 1000 NFTs.

Dabei werden 499 Tokens auf der Website Budja.io zum Verkauf angeboten. Budja selbst behält 501 NFTs, was ihn mit einem Anteil von 51 % zum Haupteigentümer der tokenisierten Kunstwerke macht.

NFTs werden über Cardano-Blockchain verkauft

Während die meisten NFTs über die Ethereum-Blockchain geprägt und verkauft werden, nutzt Budja für Warhols NFTs das Cardano-Netzwerk. Auch die Zahlung erfolgt mit den ADA-Token von Cardano. Derzeit kostet jeder Cardano-Token etwa 1,73 US-Dollar gehandelt.

Der Vorteil des Cardano-Netzwerks ist, dass die Transaktionsgebühren im Vergleich zu denen von Ethereum niedriger sind. Die Käufer zahlen also weniger für jede Transaktion.

Jedes NFT mit der Suppendose wird für 85 Cardano-Token verkauft – bei den aktuellen Preisen sind das etwa 147 US-Dollar. Das Volkswagen-NFT kostet 415 ADA, während das „Art“-NFT potenzielle Käufer 65 ADA kosten wird. Wer sich also an der Auktion beteiligen will, muss zuerst die Token kaufen.

Trotz der Tatsache, dass die NFTs nur einen Bruchteil der Kunstwerke repräsentieren, erhalten ihre Besitzer bestimmte Rechte. So darf man zum Beispiel das Bild in seinem Instagram-Account nutzen oder bei Twitter posten. „Sammler können ihre Stücke in einen virtuellen Raum stellen, wie im Metaverse, wo [sie] ihre Galerie haben können“, so Budja.