Mastercard tut es seinem Konkurrenten Visa nach und konzentriert sich weiter auf die digitale Asset-Branche. Nun hat Mastercard 7 Krypto Startups für seinen Fintech-Accelerator gewählt. Gestern kündigte das Unternehmen an, dass es Unternehmen unterstützen möchte, die mit digitalen Assets, Kryptowährung und der Blockchain-Technologie arbeiten.

Mastercard lässt sich von Visa in Bezug auf Kryptowährung nicht abschütteln

Wie der Hauptkonkurrent Visa auch ist Mastercard weiter voll auf die digitale Asset-Branche konzentriert. Daher hat es nun 7 Krypto Startups für den Start Path Accelerator ausgewählt. Diese Unternehmen, die mit digitalen Assets, Kryptowährung oder der Blockchain Technologie arbeiten, sollen von Mastercard unterstützt werden.

Zu den sieben Startups zählen die Handelsplattform und digitale Geldbörse Uphold, die amerikanische Investmentplattform Domain Money, das Unternehmen für digitale Vermögenswerte Taurus und Mintable, das Blockchain-Orakel-Startup SupraOracles, das Krypto Speicherunternehmen GK8, ein Marktplatz für den Handel mit fungiblen Token (NFT) sowie der Blockchain-Infrastrukturanbieter Stacs.

Alle Neuzugänge haben ein ähnliches Engagement wie Mastercard auch, weshalb die Neuzugänge im Einklang mit Mastercard stehen. Dabei geht es nicht nur um Innovation und die Erweiterung in der Digital-Asset-Technologie, sondern auch um die Beschleunigung. Weiterhin soll dies auch mehr Sicherheit für Investoren der Kryptowährungen ermöglichen.

Startups nutzen das Programm, um weltweit zu interagieren

Den Startups steht mit dem Programm jedoch eine große Herausforderung ins Haus. Sie sollen mit dem Programm weiter wachsen und neue Lösungen entwickeln. Zudem soll das Programm von den Startups auch dazu genutzt werden, um sich mit dem Mastercard-Ökosystem weltweit zu verbinden. Hierzu zählen beispielsweise Banken, Händler und andere Partner.

Dabei betonte Jess Turner, Executive Vice President von Mastercard Dew Digital Infrastructure and Fintech, dass sich das Unternehmen bereist seit 2015 mit Schutz, Sicherheit wie auch mit dem Ökosystem der digitalen Währung beschäftigt. Zudem äußerte sie sich folgendermaßen:

Ein Teil unserer Rolle besteht darin, die Zukunft der Kryptowährung zu gestalten, und wir tun dies, indem wir die gängigen Finanzprinzipien mit Innovationen für digitale Vermögenswerte verbinden.

Bereits 2014 wurde Start Path ins Leben gerufen. Das Accelerator-Programm welches sechs Monate läuft, soll bei der Skalierung wie auch bei der Kommerzialisierung der Produkte und Dienstleistungen der Startups unterstützen. Mittlerweile sollen über 250 Startups an dem Programm teilgenommen haben. Erst Anfang des Jahres wurden neue Fintech- und Digital Asset-bezogene Startups in das Programm aufgenommen. Darunter befand sich unter anderem auch Moeda Seeds.

Mastercard und Visa weiten Kartenprogramm aus

Erst vor Kurzem hatte Mastercard bekannt gegeben, dass es das Kartenprogramm anpassen möchte und so den Zugang zum Bezahlen in Kryptowährungen aufnehmen kann. Mit diesen Karten ist es möglich bei allen Mastercard Partner in Kryptowährungen zu bezahlen, auch wenn diese es die Zahlung in Bitcoin & Co. nicht anbieten.

Auch der Hauptkonkurrent Visa berichtet, dass seine kryptofähigen Karten über 1 Milliarde USD in Q1 verarbeitet haben. Damit auch Mastercard am Ball bleibt und sich von Visa nicht ausstechen lässt, tut das Unternehmen alles dafür, ebenfalls im Kryptomarkt Fuß zu fassen. Wir dürfen also gespannt sein, welche Ideen Mastercard und Visa noch haben.

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Stephanie Hahn
Autor
Ich bin Stephie, wohne im schönen Andalusien und seit rund 5 Jahren bin ich von Kryptowährungen fasziniert. Dadurch, dass ich selbst investiere, bin ich natürlich immer bestens informiert, lasse mich aber nicht durch Emotionen leiten. Aber ich kann auch nicht abstreiten, dass ich risikobereit bin - muss man auch sein, bei solchen Geldanlagen. Ansonsten bin ich eine echte Leseratte, liebe das Meer und gute Musik.