Kreditkarten-Besitzer der Barclay Bank haben in den letzten Tagen einen Hinweis auf deren AGB-Änderung bekommen. Kunden, welche in der Vergangenheit ihr Geld genutzt haben um Krypto zu kaufen, wurden nun gezielt von Barclaycard angeschrieben, um sie über die bevorstehenden Änderungen zu informieren.

Änderungen bei Barclaycard

Das Team der BarclayCard informiert ihre Kunden mit Historie von Krypto-Käufen zu den neuen AGB, welche ab September gelten und Zahlungsaufträge für Krypto-Währungen für BarclayCard-Kunden untersagen, wenn diese nicht durch staatliche Instanzen gestützt sind

Der Teil der AGB auf die sich Barclay in ihrer Mail bezieht ist „2.3 Ablehnung von Zahlungsaufträgen durch uns“, dort heißt es:

Wir sind berechtigt, einen Zahlungsauftrag abzulehnen, wenn […] der Zahlungsauftrag zum Erwerb einer kryptographischen, virtuellen Währung dient, die weder von einer Zentralbank noch von einer öffentlichen Behörde ausgegeben oder garantiert wird und nicht den Status eines gesetzlichen Zahlungsmittels einnimmt. Wir werden Sie unverzüglich, spätestens bis zum Ende des auf die Ablehnung des Zahlungsvorgangs folgenden Geschäftstags, über die Ablehnung unterrichten. Soweit dies möglich ist und nicht gegen sonstige Rechtsvorschriften verstößt, teilen wir Ihnen dabei die Gründe der Ablehnung sowie Möglichkeiten zur Fehlerbehebung mit.

Diese AGB gelten für alle Karten ab Antragstellung ab dem 25.05.2018. Kunden deren Antragstellung vorher stattfand haben folgende Möglichkeit:

„Ihre Zustimmung zu der aufgeführten Änderung gilt als erteilt, sofern Sie uns nicht Ihre Ablehnung vor dem 30.09.2018 anzeigen. Bis zu diesem Datum können Sie auch den mit uns bestehenden Kreditvertrag fristlos und kostenfrei kündigen.“

Ob Barclay ihren Kunden nicht zutraut sich bezüglich Krypto-Währungen entsprechend zu informieren oder es auf andere Gründe zurück geht ist nicht klar. Die Krypto-Währungen, welche mit einer BarclayCard erworben werden können sind momentan sehr rar, den obigen Kriterien entspricht momentan wohl nur der PetroCoin.

Petro wird ein souveräner Krypto-Asset sein, der vom venezolanischen Staat als Speerspitze für die Entwicklung einer unabhängigen, transparenten und offenen digitalen Wirtschaft, die der direkten Beteiligung der Bürger offen steht, unterstützt wird. Sie wird auch als Plattform für das Wachstum eines gerechteren Finanzsystems dienen, das zu Entwicklung, Autonomie und Handel zwischen Schwellenländern beiträgt.

Dieser ist bekanntlich durch den Staat Venezuela gestützt, welcher diesen mit Ölreserven absichert. Auch der Präsident Nicolas Maduro spricht sich für diesen aus und steht damit im Kontrast zu vielen aus allgemeinen Crypto-Community.

Der Präsident Venezuelas, Nicolas Maduro, unterstützt die Kryto-Währung PetroCoin.[Bild: nrqemi/ Shutterstock]

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