Ist Bitcoin (BTC) wertlos? – Wer diese Frage innerhalb der Kryptowelt stellt, bekommt eine eindeutige Antwort. Doch in weiten Teilen der Finanzwelt und auch in einigen gesellschaftlichen Bereichen hört man immer wieder, dass die Kryptowährung nur eine Blase und völlig wertlos sei. In diesem Artikel wollen wir uns einer Aussage eines Analysten und Vermögensberaters widmen.

Schauen wir uns gemeinsam an, welche Gründe er für die ‚Wertlosigkeit‘ von Bitcoin nennt und ob er damit Recht hat.

Bitcoin ist laut Jamey Royal wertlos und eine Blase

Als Basis unseres Artikels dient ein aktueller Artikel von Bankrate. Bei Bankrate handelt es sich um ein in New-York ansässiges Finanzportal. Gerade in den USA ist es äußerst bekannt und zählt mit Millionen von Views wohl auch zu den einflussreichen Finanzportalen.

James Royal arbeitet als Senior Reporter für das Portal und berichtet vorwiegend über Investments und alle Anliegen rund um die Vermögensverwaltung. In dem nun referenzierten Bericht beantwortet Royal die Fragen der Leser.

Eine Frage kommt von einem Leser namens Frederick C. und sieht wie folgt aus:

Einige Experten berichten über aktuelle Blasen. Sehen Sie Blasen im aktuellen Markt und wie lautet ihre Prognose?

Primär bezieht sich die Frage also nicht auf Bitcoin, sondern die Situation am klassischen Finanzmarkt. Konkret geht es um die extrem starke Performance und Erholung einiger US-Aktien. Im Fokus stehen hierbei natürlich die Tech-Werte, die mit ihrer Marktkapitalisierung den NASDAQ beherrschen.

Royal gibt durchaus zu, dass einige Werte dazu beigetragen haben, dass der Gesamtmarkt grün erscheint. Hier könne man durchaus von kleinen Blasen sprechen.

Einige Aktien könnten sich in einer Blase befinden. Es gibt nur wenige ‚high-flying‘ Aktien wie Amazon, Apple oder Facebook, die den gesamten Markt nach oben treiben. Für die Mehrheit der Aktien gilt aber, dass sie nach wie vor unter ihren Jahreshöchstständen notieren.

Im Vergleich zu dem Phänomen am US-Aktienmarkt sehe er die Gefahr einer Blase bei Bitcoin (BTC) jedoch viel höher. Seiner Meinung nach seien Kryptowährung deutlich gefährlicher und zählen deshalb auch zu der Kategorie Assets, die Warren Buffet niemals anfassen würde.

Fehlender Cashflow als Begründung für Wertlosigkeit?

Natürlich dürfen (und müssen) wir uns jetzt die Frage stellen, wie diese Aussage begründet wurde. Dabei nennt Royal letztendlich nur einen Grund, der bereits von mehreren Seiten und Bitcoin Kritikern aufgegriffen wurde: der fehlende Cashflow.

Wer Bitcoin mit Aktien vergleicht, hat Kryptowährungen nicht verstanden

Bitcoin ist per Definition eine Währung. Diese wirft im Gegensatz zu Aktien keine Dividende ab, so dass kein richtiger Cashflow generiert werden kann. Bei Royal klingt das wie folgt:

Es sind diese Assets [=Kryptowährungen] die eine größere Chance haben, sich in dem Umfeld einer Blase zu befinden, da sie keinen Cash Flow generieren, der eine fundamentale Bewertung erlaubt.

Nun hat Royal mit folgender Tatsache Recht: Bitcoin ist keine Firma, die anhand von Betriebsvermögen, Mitarbeiterzahl, Umsätzen oder auch immateriellen Gütern wie Patenten bewertet werden kann. Die Kryptowährung ist jedoch ein harter Vermögenswert wie Gold.

Bewertungen für klassische Netzwerksysteme möglich

Seine Wertigkeit entsteht also viel mehr aus den zugrunde liegenden Eigenschaften. Natürliche Knappheit, Zensur- und Manipulationsresistenz sind nur einige der Schlagworte, die in diesem Zusammenhang fallen sollten.

Hinzu kommt die Möglichkeit die Bitcoin Blockchain zu bewerten. Auch hier lassen sich fundamentale Ansätze verwenden. Da gebe es die Hashrate als Maß für die Netzwerkstärke, die täglich durchgeführten Transaktionen oder auch die Produktionskosten zur Herstellung eines BTC.

Damit können wir festhalten, dass Royal keine neuen Argumente liefert. Die Begründung, dass BTC aufgrund fehlender Cashflows wertlos und eine Blase sei, halte ich persönlich für sehr vage.

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Daniel Wenz
Autor
Daniel ist 24, hat einen Bachelor of Science als Wirtschaftsingenieur und ist als Content Creator bei Cryptomonday tätig. Seit 2014 ist er aktiv im Krypto-Sektor unterwegs. Dass es dazu kam, hat er einer Vorlesung zu verdanken, in der über das disruptive Potenzial der Blockchain unterrichtet wurde. Seine Interessen umfassen die Technik und das breite Anwendungsgebiet der Technologie – nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Gesellschaft. Um den Zugang zu diesen komplexen Themen zu erleichtern, hat er selbst ein kleines Startup gegründet. Er beschäftigt sich mit der Verbreitung von BTC-Automaten in Deutschland und wirkte maßgeblich an Videos und Büchern mit.