Bei IOTA geht es langsam zur Sache. Die Foundation gab gestern über Twitter bekannt, dass Chrysalis nun auf dem Mainnet live ist. Dabei handelt es sich um die erste von zwei Phasen auf dem Weg zum Coordicide. Mit IOTA 1.5 hat die Foundation seine Versprechen eingehalten und hat bereits angekündigt, dass noch dieses Jahr die zweite Phase von Chrysalis anlaufen soll. Wir schauen uns heute an was das neue Update mit sich bringt.

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IOTA veröffentlicht erste Phase von Chrysalis

IOTA macht mit der Veröffentlichung der ersten Phase von Chrysalis einen großen Schritt nach vorne. Zuvor hatte das Projekt eine Release-Strategie veröffentlicht, die in zwei Phasen erfolgen soll. Nachdem nun die erste Phase ausgiebig getestet wurde, steht sie nun der IOTA Nutzern auf dem Mainnet zur Verfügung.

Unter anderem bringt das neue Update nicht nur eine erhöhte Geschwindigkeit beim Token-Transfer mit, sondern auch weitaus höhere Skalierbarkeit. Zudem wurde die Sicherheit und Verlässlichkeit des Netzwerks erhöht. Darüber hinaus haben die Entwickler das Aufsetzen eines Nodes vereinfacht. Detaillierte Informationen zum Update kannst du dem offiziellen Blog-Post von IOTA entnehmen.

Auch Dominik Schiener, einer der Mitgründer der IOTA Foundation, hat sich zu dem neuen Update geäußert. Er sagte, dass IOTA mit dem neuen Update zu den schnellsten und skalierbarsten Netzwerken geworden ist. Zudem fügte er hinzu, dass mit der zweiten Phase weitere Funktionen und Verbesserungen implementiert werden.

Was steckt hinter dem Update?

Mit dem Update konnte IOTA seine Bestätigungszeiten von 80 auf 10 Sekunden reduzieren. Das stellt eine enorme Verbesserung der User Experience dar. Somit können die Token innerhalb von Sekunden von einer auf eine Wallet transferiert werden. Insgesamt erreicht IOTA 1.5 aktuell über 1000 Transaktionen pro Sekunde (TPS). Die vorherige Version hatte eine Kapazität von ungefähr 40 Transaktionen pro Sekunde. Das wurde erreicht indem der Koordinator die Meilensteine schneller ausgibt als zuvor.

Der White Flag-Ansatz, der als Teil der Chrysalis-Phase 1 implementiert wurde, negiert einige der Szenarien, die sich auf die Bestätigungsrate im vorherigen Netzwerk auswirkten, vollständig. Darunter fallen unter anderem auch Konflikt-Spams. Der Algorithmus ermöglicht auch eine viel höhere Effizienz mit jedem Tip-Selection-Algorithmus. Dadurch wird der Tip-Selection-Algorithmus nicht nur leichter, sondern auch einfacher einzustellen und zu ändern sein. Dieser Algorithmus soll in Zukunft noch weiter ausgebaut werden.

Schließlich wird auch die Ausführung von Nodes zu einem 4-stufigen Befehlsprozess auf APT oder Nuriels Playbook vereinfacht. IOTA sichert damit den Anwendern den reibungslosen Ablauf durch den Einsatz geeigneter Hardware zu, wodurch die derzeitige Stabilität und Transaktionskapazität der Knoten erhöht wird. Zudem erleichtert Autopeering die automatische Suche nach Knoten für Peers. Das Netzwerk rät aber weiterhin zur Einrichtung manueller Peers für Produktionsprozesse.

IOTA auf dem Weg zum Coordicide

Nutzer sollen nun ihre Trinity Desktop Wallet und Knoten aktualisieren, damit sie dem neuen Update entsprechen. Die zweite Phase von Chrysalis, dessen Entwicklung bereits vor Monaten begonnen hat, soll im Laufe dieses Jahres veröffentlicht werden. Dabei stellen beiden Phasen das Fundament für den mühelosen Übergang zu der finalen Coordicide Phase dar. Das Ziel ist es den Koordinator zu entfernen und das IOTA Netzwerk zu dezentralisieren.

Wir sind gespannt wie die Entwicklung bei IOTA weitergehen wird und ob die Versprechen für dieses Jahr eingehalten werden können. Der Coordicide scheint bereits in greifbarer Nähe zu sein. Wir halten euch bei allen weiteren Updates wie immer auf dem Laufenden.


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[Bildquelle: Shutterstock]

Die Ausführungen in diesem Artikel stellen keine Handelsempfehlungen und keine Anlageberatung dar.