Es sind ereignisreiche Tage, die sich aktuell bei der IOTA Foundation abspielen. Vor wenigen Tagen berichteten wir über einen Bug im Trinity Wallet. IOTA selbst wies am 12.02. via Twitter auf den Bug hin und bat ihre Nutzer die Trinity Wallet vorerst nicht zu öffnen – dies könnte nämlich dazu führen, dass die gesamten Funds verloren gehen, wie dies bei einigen, wenigen Nutzern bereits in Erscheinung getreten war.

Fünf Tage später, am heutigen 17.02, scheint die IOTA Foundation wieder Herr der Lage zu werden und die Situation beruhigt sich. Denn einem IOTA Update zu Folge gibt es nun eine sichere Version des Trinity Wallets, welche insbesondere nicht gegen den am 12.02. bekannt gewordenen Bug anfällig ist. Die sichere Trinity Wallet kannst du unter folgendem Link downloaden: Klick mich.

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IOTA Update: Trinity Wallet Bug nach 5 Tagen behoben

Ordnen wir die Situation nochmals chronologisch, um ein Gefühl für das Krisenmanagement von IOTA zu bekommen. Wie bereits in der Einleitung erwähnt, veröffentlichte die IOTA Foundation zum ersten Mal am 12.02 einen Tweet, der über die Sicherheitslücke in der Desktop-Version des Trinity Wallets informierte. Parallel dazu wies IOTA darauf hin, nicht das Trinity Wallet zu öffnen.

Einen Tag später, nämlich am 13.02, gab IOTA bekannt mit Experten im Bereich der Cybersecurity zusammenzuarbeiten, um das Problem zu lösen. Nach den neuen Erkenntnissen gab es gestohlene Funds. Aus Sicherheitsgründen habe sich IOTA dazu entschlossen, den Coordinator vorerst zu pausieren. Das Trinity Wallet solle weiterhin nicht geöffnet werden.

Nach diesem Tweet verging ein weiterer Tag bis IOTA eine neue, erfreuliche Mitteilung veröffentlichte. Der Auslöser des Problems sei nun gefunden & man kümmere sich so schnell wie möglich, um eine Lösung. Man wolle sicherstellen, dass es kein Risiko mehr für die Tokenbesitzer gäbe und außerdem das Netzwerk wieder in den ‚aktiven Status‘ versetzen.

Gutes Krisenmanagement & klare Kommunikation

An dieser Stelle möchte ich kurz meine eigene Meinung preisgeben: ich denke, dass IOTA in dieser Causa klar kommuniziert hat. Gerade in Anbetracht der sonst oft ‚instabil‘ wirkenden Führungsriege, die sich gegenseitig denunziert, wurde hier ein gutes Krisenmanagement betrieben. Die Community wurde mit täglichen Updates informiert. Das Problem selbst konnte ebenso zügig gelöst werden.

Klar ist, dass nach einem solchen Vorfall ein fader Beigeschmack bleibt. Klar ist auch, dass der ‚Shutdown des Tangle‘ für viele User ein absolutes Novum darstellte und die Zentralität der Organisation und Verwaltung nochmals betonte. Auch die damit verbundenen Frage, wie man reagiert, wenn der Tangle bereits mit großen Firmen oder als Industriestandard funktioniert hätte, ist absolut legitim. Ein solcher Bug ist natürlich immer der worst-case. Kommt es jedoch zu einer solchen Situation ist Ruhe und klare Kommunikation gefragt. Meiner Meinung nach konnte IOTA sich in diesem Punkt beweißen.


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IOTA Tangle Status: Wie geht es weiter?

Sprechen wir zum Abschluss noch einmal über den Status Quo. Gestern gab IOTA folgende Mitteilung:

Wir haben auch die Schwachstelle in Trinity beseitigt. Das bevorstehende Trinity-Update wird nicht als endgültiges ‚Übergangsinstrument‘ funktionieren, da wir noch immer daran arbeiten, das Mainnet/Netzwerk wieder voll funktionsfähig zu machen. Wenn Sie Trinity auf Ihrem Computer installiert haben, empfehlen wir Ihnen dringend, auf diese Version zu aktualisieren, sobald sie veröffentlicht wird.

Demnach gab es aus der gestrigen Perspektive, zwei Dinge zu erledigen: Die neue Version von Trinity zur Verfügung zu stellen und auf der anderen Seite das Netzwerk wieder voll funktionsfähig zu gestalten. Der erste Punkt konnte erledigt werden – es gibt nun eine sichere Version der Trinity Wallet, die über Github zur Verfügung gestellt wird. Zum aktuellen Zeitpunkt ist das Netzwerk jedoch noch nicht online. Es gilt die Einschränkung, dass keine ‚value transactions‘ getätigt werden können.

IOTA Mainnet offline - Trinity Wallet BugIOTA konnte somit binnen 5 Tagen das Problem mit der Trinity Wallet lösen. In Folge dessen schalteten sie ebenso das Mainnet ab. Es ist nach wie vor nicht vollumfänglich funktionstüchtig.

Wie hat IOTA deiner Meinung nach reagiert? – Siehst du den Schaden für IOTA als hoch oder kann eine solche Situation ‚vorkommen‘? 

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[Bildquelle: Shutterstock]

Daniel Wenz
Autor
Daniel ist 24, hat einen Bachelor of Science als Wirtschaftsingenieur und ist als Content Creator bei Cryptomonday tätig. Seit 2014 ist er aktiv im Krypto-Sektor unterwegs. Das es dazu kam, hat er einer Vorlesung zu verdanken, in der über das disruptive Potenzial der Blockchain unterrichtet wurde. Seine Interessen umfassen die Technik und das breite Anwendungsgebiet der Technologie – nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Gesellschaft. Um den Zugang zu diesen komplexen Themen zu erleichtern, hat er selbst ein kleines Startup gegründet. Er beschäftigt sich mit der Verbreitung von BTC-Automaten in Deutschland und wirkte maßgeblich an Videos und Büchern mit.