Das große und bekannte Blockchain Projekt IOTA, ist in die erste Phase seiner Roadmap für die Aufrüstung des Netzwerks auf IOTA 2.0 eingetreten. Laut einem Blog-Beitrag vom 30. Juni können die Benutzer nun das  Pollen-Release im ersten vollständig dezentralisierten IOTA-Testnetz herunterladen.

Dieses Release markiert die erste Phase in der Übergangsphase von IOTA 1.5 zu 2.0. In ihrer Roadmap legte die IOTA-Stiftung drei Phasen fest, um den so genannten „Coordicide“ zu erreichen. Ein Ereignis, das die dauerhafte Absetzung des Koordinators von IOTA und damit seines Single Point of Failure vorsieht.

Der Koordinator ist ein grundlegender Bestandteil des IOTA-Netzwerks gewesen, der eine von der IOTA-Stiftung betriebene Anwendung zur digitalen Bestätigung gültiger Transaktionen darstellt. Doch der Dezentralität zur Liebe soll damit bald Schluss sein. Das Pollen-Release markiert dabei den ersten wichtigen Schritt. IOTA’s Mitbegründer Sønstebø nennt dieses Update einen bedeutenden Meilenstein für das Projekt. Er schrieb:

Es ist unmöglich, das schiere Ausmaß dieser Veröffentlichung in Bezug auf das IOTA-Projekt einzukapseln. Alles, was ich sagen kann, ist, dass dieser Tag für immer als der wichtigste in der Geschichte der Entwicklung der IOTA herausstechen wird. Das gesamte Team verdient das ganze Lob der Welt.

Pollen markiert den Beginn von IOTA 2.0

Mit der Freigabe von Pollen markiert das IOTA-Projekt seinen ersten Meilenstein auf dem Weg zum Coordicide. Dominik Schiener, Mitbegründer der IOTA-Stiftung, erläuterte, dass die Freigabe in einem koordinatorenlosen, produktionsbereiten Netzwerk gipfeln soll. Er erklärte:

Nach Jahren intensiver Forschung, rigoroser Tests und unermüdlicher Bemühungen unserer Ingenieure sind wir stolz darauf, endlich alle zur Teilnahme an diesem bedeutenden Meilenstein für das IOTA-Projekt einladen zu können. Pollen markiert den Beginn des weltweit ersten wirklich dezentralisierten, skalierbaren und gebührenfreien Distributed Ledger, was das Versprechen der IOTA seit dem ersten Tag ist.

Die IOTA-Stiftung behauptet, das neue Netzwerk werde dezentralisierte Applikationen (dapps) und Smart Contracts unterstützen, die ohne Gebühren abgewickelt werden können. Zweifelsohne ein ambitioniertes Vorhaben, das wie folgt umgesetzt werden soll.

Drei Phasen, um den Koordinator von IOTA loszuwerden

Der Übergang zum offiziellen Testnetzes des IOTA 2.0-Netzwerkfreigabesystems wird in drei Phasen aufgeteilt: Pollen, Nectar und Honey.

Pollen in erster Linie als Forschungsbasis dienen, um Coordicide-Konzepte zu validieren und bestimmte Angriffsvektoren zu simulieren. Seitens IOTA wird erwartet, dass in der Pollenphase die Coordicide-Spezifikationen fertiggestellt werden und damit der „endgültige Entwurf von IOTA 2.0“ vorliegt.

Die zweite Phase, Nectar, soll eine vollständige Umsetzung der Coordicide-Module auf einem mit Anreizen versehenen Testnetz bieten. Die Nectar-Phase zielt darauf ab, das Netzwerk auf Fehler oder Probleme zu testen, bevor das Hauptnetz endgültig freigegeben wird. Die Phase wird voraussichtlich Anfang des 4. Quartals 2020 veröffentlicht und wird es den Netzwerkteilnehmern ermöglichen, „Nektar“ oder Belohnungen für das Aufspüren von Fehlern oder potenziellen Angriffsvektoren zu generieren.

Honey, der endgültige Release Candidate für IOTA 2.0, wird alle endgültigen Coordicide-Module enthalten, welche die erste Version von IOTA 2.0 oder das vollständig dezentralisierte IOTA-Mainnet darstellen. Schiener sagt, dass die Stiftung damit rechnet, dass das Netzwerk im ersten Quartal 2021 in die Honey-Phase eintreten wird.

Im Februar 2020 führte IOTA bereits Chrysalis, oder IOTA 1.5, ein Zwischen-Upgrade ein. Chrysalis fügte dem Netzwerk wichtige Funktionen hinzu, wie wiederverwendbare Adressen und IOTA-basierte Tokens. Wie berichtet, hat die Iota-Stiftung den Koordinator mehrmals abgeschaltet, um gegen größere Verstöße und Hacks auf ihrer Plattform vorzugehen. Nach Kritik an der mangelnden Dezentralisierung veröffentlichte IOTA 2019 die Coordicide-Lösung, um den Koordinator zu ersetzen. Nun lässt die Stiftung mit Pollen ihren Worten konkrete Taten folgen.

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