Die in Deutschland ansässige IOTA Foundation erreicht einen Meilenstein und wird Teil eines japanischen Großprojektes. Das von der japanischen Regierung unterstützte Projekt wird das weltweit erste prädiktive Wartungssystem für Industriefabriken umsetzen, welches auf künstlicher Intelligenz basiert. Ein wichtiger Bestandteil des Projekts wird die dezentrale und sichere Datenspeicherung sein.

In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die Rolle der IOTA Foundation im Rahmen des Projekts und gehen kurz auf die grundlegende Problemstellung ein.

IOTA Foundation für innovatives Technologieprojekt

Basis unseres Berichts ist ein aktueller Artikel des Nachrichtenportals JapanToday. Aus diesem geht hervor, dass ein von der japanischen Regierung unterstütztes Projekt in enger Zusammenarbeit mit der IOTA Foundation umgesetzt werden soll.

Das Projekt wird finanziell von der „Japanischen Organisation für Neue Energien und Industrietechnologie“ unterstützt. Dabei handelt es sich um ein nationales Forschungsinstitut welches direkt dem Japanischen Wirtschafts- und Handelsministerium unterstellt ist.

Gegenstand des Projekts ist die Entwicklung eines prädiktiven Wartungssystems für Industrieanlagen. Ziel dieses System soll die Verbesserung und längere „Haltbarkeit“ kritischer Industrieanlagen sein. Bereiche der Anwendung findet das System in Branchen wie der Energiewirtschaft, verarbeitenden Industrie und dem Chemiesektor.

Eine etwas einfacherer Formulierung für den Sinn und Zweck des Projekts sieht folgendermaßen aus:

Japan möchte mit dem Projekt, Daten zum Zustand von Maschinen und deren Wartung digitalisieren. Diese Daten werden von Algorithmen, welche auf künstlicher Intelligenz basieren, ausgewertet. Damit lassen sich Vorhersagen treffen, wann solche Maschinen und Anlagen eine Wartung benötigen.

Dezentrale Datenspeicherung auf Basis des Tangle

Der aktuelle Ist-Zustand ist problematisch, da die eben beschriebenen Daten zur Wartung von Anlagen bisher lokal gespeichert werden. Damit entstehen Herausforderungen beim standortübergreifenden Teilen von Informationen und der damit verbundenen Ressourcenplanung.

Die IOTA Foundation setzt mit ihrem Distributed Ledger, namentlich dem Tangle, genau an dieser Stelle an. Der Tangle wird als dezentrale Datenbank verwendet, um die eben beschriebenen Daten zu speichern. Künstliche Intelligenz soll die Auswertung dieser Daten durchführen, um Mitarbeiter möglichst effizient für die Wartung einplanen zu können.

Charakteristisch für die DLT ist hier die Replikation der Daten auf verschiedene Knotenpunkt (engl. Nodes) und die damit verbundene verteilte Speicherung. Dies führt konsequenterweise auch zu einer erhöhten Robustheit gegenüber Cyberangriffen.

Damit arbeitet die IOTA Foundation zum ersten Mal offiziell in Japan an einem Projekt, welches direkt von der Regierung finanziert und unterstützt wird.

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QUELLEjapantoday.com
Daniel Wenz
Autor
Daniel ist 24, hat einen Bachelor of Science als Wirtschaftsingenieur und ist als Content Creator bei Cryptomonday tätig. Seit 2014 ist er aktiv im Krypto-Sektor unterwegs. Dass es dazu kam, hat er einer Vorlesung zu verdanken, in der über das disruptive Potenzial der Blockchain unterrichtet wurde. Seine Interessen umfassen die Technik und das breite Anwendungsgebiet der Technologie – nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Gesellschaft. Um den Zugang zu diesen komplexen Themen zu erleichtern, hat er selbst ein kleines Startup gegründet. Er beschäftigt sich mit der Verbreitung von BTC-Automaten in Deutschland und wirkte maßgeblich an Videos und Büchern mit.