2021 wird das Jahr des Rekords und die Zahlen dürften deutlich höher ausfallen

Die europäische Anwaltskanzlei Fieldfisher führte eine Umfrage durch, die ergab, dass über 90 % der Anleger keine Ahnung hätten, was sie bei einem Cyberbetrug tun müssten. Durch dieses Unwissen geben die Anleger den Betrügern aber deutlich mehr Spielraum. Gleichzeitig sinken dann auch die Chancen auf eine Wiederherstellung der gestohlenen Vermögenswerte. Schaut man sich die Hacker News in den letzten Tagen an, sollte sich jeder Gedanken machen und sich informieren, was im Falle eines Angriffs zu tun ist.

Hacker News gibt es fast täglich – Anleger machen es Hackern leicht

Wie wir erst heute berichteten, hat es dieses Mal die regulierte japanische Krypto Börse Liquid Exchance getroffen. Angreifer stahlen hier mehr als 80 Millionen US-Dollar an digitalen Assets. Erst letzte Wochen hatte ein Hacker „zum Spaß“ über 600 Millionen US-Dollar von Poly Network gestohlen und auch DAO musste einen Diebstahl von 7 Millionen US-Dollar hinnehmen.

Durch die Umfrage, die von der europäischen Anwaltskanzlei Fieldfisher durchgeführt wurde, zeigt sich jetzt, dass es Anleger den Hackern sehr einfach machen. Bei der Umfrage gab es nur 7 % der Anleger, die genau wussten, was sie bei einem Cyberangriff zu tun haben. 66 % der Anleger wussten es nicht genau, hatten aber ein wenig Ahnung, was sie unternehmen müssten. Fast 30 % hingegen hatten keine Ahnung wie sie bei einem Cyberangriff vorgehen müssten.

Doch Cyberbetrug ist nicht nur der Diebstahl von Kryptowährungen. Hierzu zählen auch Push-Payment-Betrugsfälle. Hier transferieren die Betrüger unter falschen Vorwänden Bargeld, digitale Währungen etc. und verbergen sie so, dass sie nicht auffindbar sind. Hacker News gibt es nahezu täglich mehrmals, wenn man Pishing-Mails, digitale Assets etc. zusammenfügt.

Doch gerade, wenn es darum geht, dass Bankkonten manipuliert werden, ist es in der Regel relativ leicht nachzuverfolgen. Bei digitalen Assets kann man den Transfer zwar über die Blockchain verfolgen. Die betreffende Person und den Ort ausfindig zu machen ist deutlich schwerer. Daher sind Kryptowährungen immer häufiger das Ziel der Angreifer.

Hacker News und Betrugsfälle nehmen immer mehr zu

Wie in der Umfrage zu sehen ist, wissen die meisten nicht wirklich, wie sie sich bei einem Angriff zu verhalten haben. Wer muss informiert werden, damit eine schnelle Handlung möglich ist? Doch gerade dies ist der Schlüssel zur Wiedererlangung der gestohlenen Vermögenswerte. Natürlich sollte man zuerst mit der Kryptobörse Kontakt aufnehmen, auf der die digitale Währung lag. Hier jedoch einen Guide zu erstellen, sprengt den Rahmen. In Kürze sollte dieser jedoch folgen, damit ihr von solchen Hacker News nie betroffen seid.

Daten der Bank of England sind erschreckend

Laut den neuesten Daten der Bank of England verloren britische Investoren im Jahr 2020 über 113 Millionen Pfund. Das entspricht etwa 150 Millionen US-Dollar. Im Jahr 2019 lag dieser Verlust „nur“ bei 77 Millionen Pfund. Aufgrund der jüngsten Zunahme von Cyberbetrug schätzt Tony Lewis, Partner für Unternehmenskriminalität:

Vorfälle aller Arten von Betrug, mit denen wir zu tun haben, insbesondere aber Bank- und Kryptowährungsbetrug, haben im vergangenen Jahr spürbar zugenommen. Bargeld auf Bankkonten ist ein offensichtliches Ziel, wobei die Opfer von vermögenden Privatpersonen, die Millionen auf Offshore-Konten halten, bis hin zu Rentnern mit bescheidenen Ersparnissen auf High Street-Bankkonten reichen.
In Bezug auf Kryptowährungen besteht wie bei jeder relativ neuen Anlageklasse mit dem Potenzial für sehr hohe Renditen immer das Risiko, dass Betrüger versuchen, sie auszunutzen. Amateur-Investoren gehören zu den Hauptzielen für Betrüger, aber auch Ransomware-Angriffe gegen Unternehmen, die in Krypto bezahlt werden , werden immer häufiger.
Opfer von Betrug ziehen oft zuerst den kriminellen Weg der Wiedergutmachung in Betracht, der ein wirksames Mittel sein kann, um die Täter vor Gericht zu bringen. Eine zivilrechtliche Klage gegen Betrüger kann jedoch eine schnellere und effektivere Möglichkeit sein, gestohlenes Eigentum wiederzuerlangen, was in den meisten Fällen für das Opfer oberste Priorität hat.

Schaut man sich alleine die Zahlen der letzten Hacker News an, kommen schon innerhalb von einer Woche fast 700 Millionen US-Dollar zusammen, die Hacker gestohlen haben. Auch wenn der „Spaß-Hacker“ von Poly Network nahezu die gesamten Vermögenswerte zurücksendete. Auf solche Hacker News kann man getrost verzichten. Doch leider werden sie wohl in Zukunft zu unseren täglich News gehören.

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Stephanie Hahn
Autor
Ich bin Stephie, wohne im schönen Andalusien und seit rund 5 Jahren bin ich von Kryptowährungen fasziniert. Dadurch, dass ich selbst investiere, bin ich natürlich immer bestens informiert, lasse mich aber nicht durch Emotionen leiten. Aber ich kann auch nicht abstreiten, dass ich risikobereit bin - muss man auch sein, bei solchen Geldanlagen. Ansonsten bin ich eine echte Leseratte, liebe das Meer und gute Musik.