Auf dem DeFi-Markt hat es in den letzten Tagen ein Blutbad gegeben. Das beste Beispiel für diesen Trend ist Yearn.finance (YFI) – weitgehend als der „Index“ für den Decentralized Finance Bereich von Ethereum angesehen. Der Token ist allein in der vergangenen Woche um 35 Prozent gesunken und liegt fast 50 Prozent unter den vor wenigen Wochen aufgestellten Höchstständen.

YFI Chart

Andere im DeFi Bereich bekannte Token haben ebenfalls starke Korrekturen erfahren, wobei einige sogar noch weiter als YFI von ihren Höchstständen entfernt sind. Ryan Selkis von Messari fasste es erst kürzlich gut zusammen, als er den Tweet unten teilten und das Ausmaß des aktuellen Geschehens in DeFi hervorhob:

Leistung vs. Zyklus-Hoch:
UNI – 45% weniger
Nexus – Rückgang um 47%
ETH – 30% weniger
Aave – um 48% gesunken
SNX – Rückgang um 53%
YFI – Rückgang um 46%
Dies sind die DeFi-„Blue Chips“ für jeden, der BTFD / das fallende Messer auffangen will.

Diese starke Korrektur hat einige ängstlich gemacht, was als nächstes für Ethereum und DeFi zu erwarten ist. Die meisten bleiben hinsichtlich der langfristigen Aussichten von DeFi allerdings optimistisch.


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Starke Ethereum-DeFi-Fundamentaldaten

Der Gründer von DTC Capital, Spencer Noon, ist der Meinung, dass der Crypto-Markt in letzter Zeit zwar des Öfteren blutrot war, dass aber die Fundamentaldaten für Ethereum und DeFi besser denn je sind:

Krypto-Märkte sind heute rot. Unter den meisten institutionellen Anlegern herrscht jedoch Konsens darüber, dass dies makro- und nicht kryptogesteuert ist. Die Fundamentaldaten für $BTC $ETH und $DEFI haben eigentlich nie besser ausgesehen.
Einige werden BTFD. Andere werden einsteigen. Ich gehe davon aus, dass beide reichlich belohnt werden.

Noon fügte hinzu, dass diese Logik auch auf Bitcoin und Ethereum zutrifft, die beide zu den Assets gehören, die im Zuge der Corona-Pandemie mit die beste Performance zeigten.

Ein Grund, warum Noon der Meinung ist, dass Ethereums DeFi in einem makroökonomischen Zeitrahmen so gut platziert ist, sind die relativ hohen Zinssätze, die in diesem Ökosystem im Vergleich zum traditionellen Finanzwesen angeboten werden.

Der Crypto-Investor machte diese Ansicht am 21. September bekannt, als er eine Anzeige eines Fintech-Unternehmens teilte, in der ein „bahnbrechendes“ Sparprodukt angekündigt wurde, das den Nutzern drei Prozent pro Jahr einbringt, im Vergleich zu den meisten nationalen Banken, die 0,01% bis 0,9% pro Jahr für Bareinlagen anbieten.

DeFi hingegen verfügt über Produkte, die von Sicherheitsprüfern weithin als „sicher“ eingestuft werden und eine Rendite von über 20 Prozent pro Jahr erzielen können. Und risikoreichere Produkte können Renditen in der Größenordnung von Hunderten von Prozent pro Jahr erzielen. Nichtsdestotrotz ist für Investoren in Ethereums DeFi Projekte weiterhin Vorsicht geboten.

[Bildquelle: Shutterstock]

Die Ausführungen in diesem Artikel stellen keine Handelsempfehlungen und keine Anlageberatung dar.