Die Deutsche Bundesbank hat für ein dezentrales Netzwerkprojekt ein Small-Cap-Altcoinprotokoll angezapft.

Ocean Protocol ist eine große Datenblockchain-Plattform, die Entwicklern helfen soll, Anwendungen zu entwickeln, die öffentliche und private Daten sicher veröffentlichen, übertragen und/oder konsumieren können.

Die deutsche Bank stellte Ocean für „Software-Integrationsberatungsdienste“ ein, wie aus einer öffentlichen Bekanntmachung der Europäischen Union hervorgeht. Darin steht:

Ziel des Beschaffungsvorhabens ist der Aufbau eines dezentralen Netzwerkansatzes, welcher gleichgestellten Teilnehmern einen permanenten, symmetrischen Datenzugang zur Realisierung von real-time Updates von Statistiken unter Bewahrung der Datenhoheit erlaubt.

Nach Angaben der deutschen Bank war Ocean Protocol der einzig mögliche Auftragnehmer für den Auftrag.

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Im Ergebnis des Markterkundungsverfahrens stellt die Beratung durch die BigchainDB GmbH die für die Bank einzig mögliche Auftragnehmerin dar. Grund hierfür sind neben fehlenden vergleichbaren Mitbewerbern vor allem die technischen Alleinstellungsmerkmale, welche für die Fa. aufgrund des „Ocean Protocols“ und der unterliegenden patentierten Datenbanktechnologie bestehen. Das Protokoll vereinigt die Elemente einer verteilten Datenbank mit Charakteristika einer DLT und bildet daher den für die Bank idealen Ausgangspunkt für die Entwicklung eines Prototyps des Netzwerkmodells.

Das Ocean Protocol wird von einer in Singapur ansässigen gemeinnützigen Stiftung verwaltet. Der Token der Plattform, OCEAN, soll Personen und Organisationen belohnen, die das Netzwerk mit Energie versorgen, welche die Finanzierung der Gemeinschaft verwalten und Daten kaufen und verkaufen.

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