Ihr habt es richtig gehört, die Deutsche Bank macht Werbung für Bitcoin, auch wenn nur indirekt. Vor wenigen Tagen hat die Deutsche Bank einen Tweet veröffentlicht, indem sie auf die Entwicklung der Zentralbanken eingeht, eine rein digitale Währung zu etablieren. Die sogenannten CBDC (Central Bank Digital Currency) sollen in Zukunft das Bargeld komplett abschaffen.

Was hat der Tweet der Deutschen Bank für Bitcoin für Auswirkungen? Ist eine digitale Währung der Zentralbanken ein Konkurrent für BTC?

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Banken sind bereit für Bitcoin

Ab diesem Jahr ist ein Gesetz in Kraft getreten welches Banken und Unternehmen erlaubt Bitcoin und andere Kryptowährungen für ihre Kunden zu handeln und zu verwahren. Aktuell haben bereits 40 Banken ihr Interesse bekundet und für die dafür nötige Lizenz einen Antrag gestellt. Die Frist läuft bis Oktober.

Diese Möglichkeit könnte nicht nur Bitcoin, sondern den gesamten Kryptomarkt auf ein neues Level heben. Denn grundsätzlich kämpfen wir immer noch mit dem unzureichenden Vertrauen in dezentrale Kryptowährungen. Sobald also Bitcoin und Kryptowährungen auch von Banken angeboten werden, wird das Vertrauen automatisch steigen.


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Deutsche Bank mit indirekter Werbung für BTC

Die Deutsche Bank hat wohl unbewusst Werbung für Bitcoin gemacht. In dem besagten Tweet wurde ein Bild verwendet, welches Bitcoin im Zentrum der verschiedenen Währungen zeigt. Hier der originale Tweet:

Entweder hat sich der Ersteller dieses Tweets bei der Auswahl des Bildes leicht vergriffen oder es soll den Lesern suggerieren, dass sich CBDC auf derselben Ebene bewegt wie Bitcoin. Das würde sich auch mit den Argumenten einiger Community Mitglieder decken, die keinen Sinn in BTC sehen, wenn es bald doch sowieso digitale Währungen der Zentralbanken gibt.

Doch genau hier ist nämlich der entscheidende Unterschied. Eine digitale Währung einer Zentralbank ist immer noch zentral und wird wahrscheinlich in bekannter Willkür einer anhaltenden Erhöhung der Geldmenge zum Opfer fallen. Damit kriegen wir alten Wein in neuen Schläuchen. Denn auch eine digitale Währung wird einer Inflation unterliegen und ihren Wert langfristig verlieren.

CBDC ist keine Alternative

Bei Bitcoin ist es anders. Hier kann niemand einfach die Geldmenge oder die Inflationsrate (neue BTC die ins System kommen) erhöhen. Das ist ein entscheidender Unterschied wenn es um eine mögliche Entwertung geht. BTC ist das härteste Geld was wir bis jetzt in der Menschheitsgeschichte kennen. In 4 Jahren, also beim nächsten Halving, wird Bitcoin härter sein als Gold.

In der Geschichte der Menschheit hat sich bis jetzt immer das härteste Geld durchgesetzt – damals Gold. Zwar werden sich hier die Meinungen sicherlich unterscheiden ob nun BTC bereits Geld ist oder nicht aber an den Fundamentalsdaten ändert es absolut nichts. Bis etwas so revolutionäres und disruptives sich durchgesetzt hat, braucht es viel Zeit.

Die unterschwellige Werbung der Deutschen Bank wird sicherlich zu keinem stark erhöhten Interesse führen. Es zeigt jedoch, dass man in Bezug auf Kryptowährungen oder digitale Währungen nicht an BTC vorbeikommt. Zudem ist Bitcoin durch seine dezentrale Natur kaum angreifbar. Das haben wohl nun auch viele Banken verstanden und bereiten sich aktuell auf den Schritt vor, um mit Bitcoin statt dagegen zu arbeiten. Es bleibt spannend.

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[Bildquelle: Shutterstock]

Die Ausführungen in diesem Artikel stellen keine Handelsempfehlungen und keine Anlageberatung dar.