Die G20, das internationale Forum für die Regierungen von 19 Ländern und der EU, hat nun offiziell die Einhaltung der FATF-Richtlinien für Kryptowährungen angekündigt. Die Financial Action Task Force (FATF) versteht sich selbst als international führendes Gremium zur Bekämpfung der Geldwäsche. Somit werden Krypto-Börsen gezwungen sein, alle Informationen über ihre User zu dokumentieren und an die zuständigen Behörden zu übermitteln.

Während G20 neue Richtlinien festlegt geht Bitcoin erstmal auf Tauchstation, wie du dich jetzt vielleicht verhalten solltest siehst du in dem folgenden Video:

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G20 beschließt FATF-Richtlinien für Kryptowährungen

Der Wilde Krypto Westen läuft langsam aber sicher seinem Ende entgegen. Die gesamte Krypto-Branche wird zunehmend reguliert. Auf dem G20-Gipfel 2019 in Osaka, Japan, sagte das Forum:

Wir bekräftigen unseren Entschluss, die kürzlich geänderten FATF-Standards auf virtuelle Vermögenswerte und damit verbundene Anbieter zur Bekämpfung der Geldwäsche und zur Bekämpfung der Terrorismusfinanzierung anzuwenden.

Am 21 Juni hat die FATF ihre endgültigen Krypto-Richtlinien veröffentlicht. Damit stehen nun alle offiziellen Krypto Börsen in der Pflicht bei Transaktionen alle Kundeninformationen zu sammeln und zu übermitteln. Dabei werden der Name des Auftraggebers, die jeweilige Kontonummer (falls angegeben) und Standortinformationen dokumentiert.

FATF und G20 machen es Krypto-Börsen schwer

Diese Nachricht sorgt wohl für keine große Überraschung. Die G20 bekräftigte bereits mehrfach ihre Absicht, die FATF-Richtlinien auf Kryptowährungen anzuwenden. Nun wurde aber zum ersten Mal offiziell die Unterstützung auf dem Gipfel angekündigt. Doch welche Auswirkungen hat das auf die bekannten Krypto-Börsen?

Die Branchenführenden Unternehmen wie Circle, Coinbase und Chainalysis äußern ihren Unmut bezüglich der neuen Regulierung. Die FATF-Richtlinien sind extrem kostspielig und erfordern eine globale Zusammenarbeit der verschiedenen Institutionen. Das könnte zukünftige Innovationen in diesem Bereich schwieriger gestalten und sich vor allem auf die Endverbraucher auswirken. Die zusätzlich anfallenden Kosten müssen ja auch irgendwie gedeckt werden.

Welche genauen Auswirkungen das auf den Krypto-Markt und die Dezentralisierung haben wird, ist aktuell noch nicht ersichtlich. Aber sicher ist, dass einige Krypto-Börsen große Probleme bekommen könnten. Als bestes Beispiel dient hier die Krypto-Börse Shapeshift. Aufgrund der Einführung von KYC (Know Your Customer) musste die Krypto-Börse mit einem starken Rückgang der User-Zahlen kämpfen.

G20 will Kryptowährungs-Branche unter Kontrolle bringen

Die G20 erklärten weiter, dass sie die Entwicklungen in der Kryptowährungs-Branche „genau beobachten“ werden und „wachsam gegenüber bestehenden und neu auftretenden Risiken“ bleiben. Dennoch stellen für die G20 Kryptoanlagen derzeit „keine Bedrohung für die globale Finanzstabilität dar“.

Mit einem stetig wachsenden Krypto-Markt könnte sich diese Einstellung gegenüber Kryptowährungen auch wieder ändern. Daher werden jetzt schon Mittel und Wege gesucht, um das Ganze unter Kontrolle zu bringen und den Einfluss nicht komplett zu verlieren. Was bei teilweise dezentralen Strukturen nicht so einfach zu sein scheint.

Die Gruppe begrüßte auch die laufenden Arbeiten des Financial Stability Board (FSB) zu den möglichen Auswirkungen dezentraler Finanztechnologien und der Frage, wie die Regulierungsbehörden andere Stakeholder einbeziehen können.

Krypto-Regulierungen werden neues Geld in den Markt spülen

Die wichtigsten Erkenntnisse aus dieser Ankündigung sind: Kryptowährungen sind weit davon entfernt verboten zu werden. Ganz im Gegenteil, es wird zu weiteren Regulierungen kommen. Was ein Schlag für die dezentrale Natur von Blockchain und Kryptowährungen ist, kommt den Institutionen beim Eintritt in den Krypto-Markt entgegen. Damit bekommt der gesamte Krypto-Raum mehr Vertrauen und erhöht die Sicherheit für neue Krypto-Finanzprodukte.

Es ist offensichtlich, dass wir uns noch ziemlich am Anfang befinden und jetzt erst die nötigen Handlungen der Regierungen gemacht werden, um dieses neuentstandene Feld besser zu verstehen und zu kontrollieren. Kryptowährungen und Blockchain sind gekommen, um zu bleiben.

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[Bild: Shutterstock]

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