In diesen Tagen findet das große Weltwirtschaftsforum (WEF) im Schweizer Davos statt. Eine eigentlich beschauliche 10.000 Einwohner Gemeinde, die nun zum Schauplatz für die ‚globale Elite‘ wird. Parallel dazu findet in Davos auch das Blockchain Economic Forum (BEF) statt. Einer der Teilnehmer ist der ehemalige Premierminister Georgiens, Mamuka Bakhtadze. Dieser bestätigte im Anschluss via Twitter die Zusammenarbeit zwischen Cardano und Georgien.

Aus der vor einigen Monaten verfassten Absichtserklärung, über die wir bereits berichteten, wird nun also ernst. Charles Hoskinson, Gründer von IOHK und treibende Kraft hinter Cardano, lobte daraufhin Georgien und deren zukunftsgerichtete Politik. Werfen wir einen Blick auf die aktuellen Geschehnisse!

Charles Hoskinson & Mamuka Bakhtadze auf dem BEF

Wie bereits in der Einleitung erwähnt, trafen der IOHK-Gründer Charles Hoskinson und der ehemalige Premier Georgiens, Mamuka Bakhtadze, im Rahmen des Blockchain Economic Forums in Davos aufeinander. Dabei sprachen die beiden wohl über eine Intensivierung der bereits per Absichtserklärung ausgedrückten Zusammenarbeit. Georgien wolle laut Bakhtadze das eigene technische Profil stärken und dabei auf die Blockchain setzen.

Konkret will Georgien die öffentliche Verwaltung und viele Komponenten des Bildungssystems auf einer Blockchain abbilden. Getrieben von Enthusiasmus über das Treffen veröffentlichte Bakhtadze  einen Tweet, indem er wiederum auf die Vorreiterrolle Georgiens einging. Charles Hoskinson wiederum erwiderte den Tweet mit einer Lobeshymne auf den georgischen Fortschritt und deren Innovationskraft.

Wie Cardano & IOHK einen europäischen Standard schaffen können

Am folgenden Beispiel soll gezeigt werden, wie Georgien nun konkret auf Cardano und deren Blockchain setzen möchte. Die zentrale Guideline für das europäische Bildungssystem ist der Bologna Prozess bzw. die Bologna Reform. Mit dieser Reform strebte die Europäische Union eine Vereinheitlichung respektive Standardisierung der Bewertungssysteme für Universitäten an. Durch die Einführung von sogenannten ECTS wurde ein Standard geschaffen, der die Vergleichbarkeit von Studienleistungen und dem damit verbundenen Zeitaufwand ermöglicht. Gerade bei Austauschstudenten ist der bürokratische Aufwand jedoch nach wie vor hoch, denn Studenten müssen ihre Zeugnisse und Qualifikationen an den neuen Universitäten nachweisen. Diese wiederum müssen dann von der Verwaltung überprüft werden.

Bakhtadze sieht die (Cardano)-Blockchain nun als Möglichkeit, um die Track Records von Studenten sicher und transparent festzuhalten. Damit würde ein europäischer Standard geschaffen, mit dem die Zusammenarbeit zwischen Institutionen und vor allem Universitäten erleichtert werden würde. Ein Vorteil, der sicherlich nicht nur Georgien, sondern vielen anderen Ländern und Universitäten zu Gute käme.


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Cardano als Basis für das Georgische System

Das Georgien sich nun für Cardano entschieden hat, sollte dennoch keine Überraschung darstellen. Das Fundament für die Zusammenarbeit zwischen Cardano, IOHK und Georgien wurde bereits im Juni letzten Jahres gesetzt. Im Rahmen einer Absichtserklärung (engl. memorandum of understanding) vereinbarten IOHK und die georgische Regierung bereits Pilotprojekte mit den zwei größten georgischen Universitäten.

Im Allgemeinen hat sich das kleine (4 Mio. Einwohner) Land am Kaukasus bereits in den vergangenen Jahren zu einem wahren Blockchain-Hub entwickelt. Bedingt durch die günstigen Strompreise, die niedrige Besteuerung und die ‚geschäftsfreundliche Regulierung‘ war (und ist) Georgien auch für die Mining Community ein interessanter Standort.

Wir können also festhalten, dass Georgien sich in Mitten eines digitalen Transformationsprozesses befindet. Das Land will die Gunst der Stunde nutzen und insbesondere bei der Blockchain-Technologie eine Vorreiterrolle spielen. Mit dem Gedanken einer ‚blockchainbasierten Nation‘ wäre Georgien ein weltweiter Pionier. Eine wahrliche Revolution auf die Georgien, IOHK und Charles Hoskinson mächtig stolz sein können.

Setzt Cardano in Georgien neue Standards? Wie denkst du über das Zusammentreffen von Hoskinson und Bakhtadze?

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[Bildquelle: Shutterstock]

Daniel Wenz
Autor
Daniel ist 24, hat einen Bachelor of Science als Wirtschaftsingenieur und ist als Content Creator bei Cryptomonday tätig. Seit 2014 ist er aktiv im Krypto-Sektor unterwegs. Dass es dazu kam, hat er einer Vorlesung zu verdanken, in der über das disruptive Potenzial der Blockchain unterrichtet wurde. Seine Interessen umfassen die Technik und das breite Anwendungsgebiet der Technologie – nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Gesellschaft. Um den Zugang zu diesen komplexen Themen zu erleichtern, hat er selbst ein kleines Startup gegründet. Er beschäftigt sich mit der Verbreitung von BTC-Automaten in Deutschland und wirkte maßgeblich an Videos und Büchern mit.