Als Bitcoin- und Crypto-Fans erleben wir immer wieder, wie Personen aus staatlichen Behörden oder dem traditionellen Finanzsektor schlecht über Bitcoin reden und dabei teilweise Argumente benutzen, deren Aussagekraft angezweifelt werden kann. Neben dieser Tendenz sehen wir in Diskussionen über BTC auch immer wieder die Frage aufkommen, ob Bitcoin ein guter Store of Value (Wertspeicher) ist. Denn auf der einen Seite kann es maximal 21 Millionen BTC geben, auf der anderen Seite ist der Preis momentan noch sehr volatil.

Für einen Kongressabgeordneten aus den USA scheint die Sache allerdings klar zu sein: Bitcoin ist ein „guter Store of Value“. Damit setzt er sich von vielen seiner Berufskollegen ab, die dem digitalen Gold noch sehr skeptisch gegenüber stehen dürften. Gleichzeitig prangert er die aktuelle Geldpolitik der Zentralbanken an und sieht diese als problematisch. Wir fassen euch die Aussagen des US-Politikers zusammen.

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Politik der Zentralbanken fragwürdig

Bei dem US-Kongressabgeordneten handelt es sich um Warren Davidson, ein Politiker der Republikanischen Partei. Davidson war kürzlich in einem Interview des bekannten Crypto-Podcasts „Unchained“ zu hören, in dem er thematisch hauptsächlich auf die aktuelle Politik der Zentralbanken und Bitcoin als Store of Value eingeht.

Zusammenfassend kann man sagen, dass der US-Politiker die Vorgehensweise der Zentralbanken fragwürdig findet, speziell die Häufigkeit von geldpolitischen Maßnahmen, mit denen die Geldmenge erhöht und „Geld gedruckt“ wird.

Seiner Meinung nach zeigt die Geschichte eindeutig, dass einfach nur Geld zu drucken als Lösung für alle Probleme nicht ausreicht und langfristig sogar schadet. Dabei betont er, dass eine Zentralbank trotzdem eine wichtige Rolle spielt, wenn sie ihre Funktion richtig ausübt.

Ich denke, dass eine Zentralbank eine Rolle spielt, aber ich denke, dass sie eine Vorsichtsmaßnahme ist, da die Leute sagen: „Oh, wir sollten noch drei Billionen [Dollar] und noch eine drucken.“
Die moderne Geldtheorie: Leute, die glauben, wenn man eine Zentralbank hat, kann man einfach weiter [Geld] drucken. Das ist nicht das, was die Geschichte zeigt, und offen gesagt ist es logisch, dass man nicht den Wert des Geldes aller einfach verwässern kann, ohne dass dies Konsequenzen für das Geld hat, und das ist völlig irrational.


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Bitcoin als guter Store of Value

Warren Davidson sagt, dass er weiß, dass viele Menschen aus dem Bitcoin- und Crypto-Space seine Meinung zur Politik von Zentralbanken teilen. Doch trotz diese Kritik ist er dennoch keineswegs ein Bitcoin Maximalist und ist nicht der Meinung, dass BTC den US-Dollar als nationale Währung ablösen sollte.

Dazu sei die digitale Währung zu unflexibel, um Situationen wie die der Coronakrise entgegenzuwirken. Der US-Politiker sieht Bitcoin eher als digitales Gold, als als Währung und denkt, dass BTC ein „guter Store of Value“ ist:

Ich denke, wenn Sie Bitcoin als Ihre nationale Währung hätten, würden Sie den Mangel an Flexibilität erkennen, den [die BTC] einer Zentralbank in einer solchen Situation bieten würde. Ich persönlich betrachte Bitcoin als eine Art digitales Gold gegenüber einer echten Währung. Ich denke, es ist ein guter Store of Value.

Davidson fügt außerdem hinzu, dass er selbst keine Bitcoin besitzt, obwohl es für ihn als Politiker nicht verboten wäre.

Auch, wenn es noch lange dauern wird, bis Bitcoin wirklich im Mainstream angekommen ist und sich einer flächendeckenden Akzeptanz und Beliebtheit erfreut, ist es ein definitiv gutes Zeichen, dass vereinzelt auch Politiker anfangen den Wert von BTC zu erkennen. Das wäre bis vor einigen Jahren vermutlich noch undenkbar gewesen und zeigt, wie weit sich der Bereich schon entwickelt hat. So kann es aus sich von Crypto-Fans also gerne weitergehen.

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[Bildquelle: Shutterstock]

Die Ausführungen in diesem Artikel stellen keine Handelsempfehlungen und keine Anlageberatung dar.