Indien und das Verbot bzw. nicht Verbot von Bitcoin & Co ist nun ein hin- und her, welches sich schon länger durch die Medien wühlt. Wir haben uns bewusst dagegen entschieden hier jede Mini News zu posten, bis es mehr Klarheit gibt. Die scheint es nun zu geben, denn es liegt der Bericht des indischen Wirtschaftsministeriums über Kryptowährungen vor, der zusammen mit einem Gesetzentwurf auf seiner Website veröffentlicht wurde. Was dieser nun aussagt und was der mögliche Bann bedeuten könnte findet ihr in diesem Artikel heraus.

Bitcoin & Crypto Verbot (Ban) in Indien – IMC Bericht sieht Bitcoin & Co als Risiko

Noch vor kurzem bestätigte der Finanzminister Anurag Singh Thakur, dass Kryptowährungen wie Bitcoin zwar noch nicht verboten sind. Er schloss aber nicht aus, dass sich dieser Zustand noch ändern könnte, da der offizielle Bericht und der daraus resultierende Gesetzesentwurf des Wirtschaftsministeriums noch ausstand.

Nun wurden aber Fakten geschaffen und der am 2. November 2017 nach mehrjähriger Beratung gebildete IMC (Inter-Ministerial Committee) legte diesen besagten Bericht am 28. Februar 2019 der Regierung vor. Zu den IMC-Mitgliedern gehörten der Vorsitz von Secy (EA), mit Secy (MeiTY), Chairman (SEBI) und Dy. Gouverneur, sowie das RBI (Reserve Bank of India) mit einigen Mitgliedern. Dieser Ausschuss sollte sich um die Fragen im Zusammenhang mit virtuellen Währungen kümmern und spezifische Maßnahmen in dieser Angelegenheit vorschlagen.

indian crypto ban

Dieser Bericht stellt klar, dass aus Sicht des Komitees, Kryptowährungen eine enorme finanzielle und sicherheitspolitische Bedrohung für das Land darstellen und daher verboten werden sollten. Der Bericht sieht aber DLTs und die Blockchain Technologie, als eine große Innovation und Fortschritt für die Erschaffung von digitalem Geld, auch für die Zentralbank in Indien (CBDC). Eine „offizielle digitale Währung“ könnte also eine mögliche Alternative darstellen.


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Indien und das Verbot von Bitcoin und Cryptos

Der Bericht des Wirtschaftsministeriums enthielt auch Details über die mögliche Anzahl an indischen Crypto Investoren. Diese Zahl kann allerdings unmöglich genau sein, da gerade wegen der unsicheren Rechtslage sicherlich viele den lokalen und diskreten Handel vorgezogen haben werden.

Im Februar 2018 gab es in Indien also rund 5 Millionen Crypto Investoren an 24 Börsen und das Handelsvolumen mit Kryptowährungen liegt in der Größenordnung von 1.500 Bitcoins pro Tag.

Der Bericht hat geplant, alle Kryptowährungen einzustellen, oder die Zentralregierung wird bestimmen, wie sie zu entsorgen sind.

Group (Das Komitee?) hat empfohlen, die Kryptowährungen in Indien zu verbieten und Geldbußen und Strafen für die Fortsetzung aller Aktivitäten im Zusammenhang mit Kryptowährungen in Indien zu verhängen.

Der Ausschuss hielt von November 2017 bis Januar 2019 drei Sitzungen ab und fertigte den Bericht an. Seine letzte Sitzung fand am 9. und 11. Januar 2019 statt. Nach reiflicher Überlegung und Beratung unter dem führenden Mitglied der Indischen Zentralbank, dem SEBI-Vorsitzenden, dem Finanzministerium, und der DEA, wurde der Gesetzentwurf gebilligt.

Obwohl der IMA den Regulierungsstatus von Kryptowährungen in Ländern auf der ganzen Welt wie Japan, New York, der Schweiz, Russland, China usw. anerkennt, hält Indien bzw. der Ausschuss ein Verbot für notwendig.

Das Letzte, was zwischen dem Vorschlag des Ausschusses und einem vollwertigen Bitcoin-Verbot steht, ist der Oberste Gerichtshof Indiens. Am 23. Juli wird das Apex-Gericht voraussichtlich darüber entscheiden, ob das RBI-Verbot für Bitcoin verfassungswidrig ist oder nicht.

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[Bildquelle: Shutterstock]

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