Donald J. Trump und John R. Bolton waren einst gute Freunde. Noch vor wenigen Monaten diente Bolton als nationaler Sicherheitsberater im Kabinett Trump. Nach einigen internen Disputen und Meinungsverschiedenheiten mit Trump quittierte Bolton jedoch seinen Dienst. In wenigen Tagen, am 23. Juni, soll nun ein Buch von John R. Bolton erscheinen, in dem es um einige Interna des Weißen Hauses geht. Das Thema Bitcoin wird hierbei ebenfalls angeschnitten.

Wie und in welchem Kontext, erfährst du in diesem Artikel.

Bitcoin Verbot durch Donald Trump?

Bereits in der Vergangenheit wurde deutlich, dass der 45. Präsident der USA kein großer Freund von Kryptowährungen ist. So sagte Trump bereits im Juli 2019, dass er denke, dass Kryptowährungen keinen inneren Wert haben. Hinzu käme ihre hohe Volatilität und die Begünstigung von illegalen Aktivitäten.

Im Rahmen dieser Tweets sagte der Präsident ebenso, dass er nichts von dem Facebook-Coin Libra halte. Seiner Meinung nach gäbe es nur den US-Dollar als einzige wahre Währung. Wie ernst Donald Trump es aber tatsächlich meinte, zeigen nun Auszüge des Buches von John Bolton.


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John Bolton schildert seine Sicht der Dinge

Das Buch mit dem Titel „The Room where it happened“ (dt. der Raum, in dem es geschah) soll am 23. Juni erscheinen. Ob es tatsächlich so kommen wird, steht zum aktuellen Zeitpunkt noch in den Sternen. Grund hierfür ist eine Unterlassungsklage des US-Justizministeriums. Das Buch enthalte Inhalte, die als geheim klassifiziert seien und sei daher auch nicht zu Veröffentlichung geeignet.

Aktuelle Auszüge, die dem Washingtonexaminer (siehe Quelle) vorliegen, zeigt, dass Trump seinem Finanzminister Steve Mnnuchin offensichtlich die Anweisung gab, die Kryptowährung Bitcoin zu jagen/verfolgen. Demnach hieß die Anweisung offensichtlich „go after bitcoin and curb the trading and selling of the largest cryptocurrency.“

Zu Deutsch ließe sich dies wohl übersetzen mit:

Verfolge Bitcoin und schränke den Handel und das Verkaufen der größten Kryptowährung ein.

Die große Frage in diesem Kontext ist natürlich, ob John Bolton dabei den tatsächlichen Wortlaut wiedergibt und ob sich die Szenarien wirklich so abgespielt haben. Blickt man auf die Historie der Tweets von Trump erhält man zumindest den Eindruck, dass der Präsident kein Fan von Bitcoin ist.

Auf der anderen Seite hat die USA sicherlich erkannt, dass Kryptowährungen kein reiner Hype sind und einer positiven Regulierung bedürfen. Eine wachsende Industrie und Branche steht dahinter, so dass der „Job- und Dealmaker“ Donald Trump sicherlich auch ein Interesse an dem Fortbestand und dem Wachstum der Firmen innerhalb der USA hat.

Kannst du dir vorstellen, dass es zu einem Bitcoin Verbot gekommen wäre?

[Bildquelle: Shutterstock]

QUELLEwashingtonexaminer.com
Daniel Wenz
Autor
Daniel ist 24, hat einen Bachelor of Science als Wirtschaftsingenieur und ist als Content Creator bei Cryptomonday tätig. Seit 2014 ist er aktiv im Krypto-Sektor unterwegs. Dass es dazu kam, hat er einer Vorlesung zu verdanken, in der über das disruptive Potenzial der Blockchain unterrichtet wurde. Seine Interessen umfassen die Technik und das breite Anwendungsgebiet der Technologie – nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Gesellschaft. Um den Zugang zu diesen komplexen Themen zu erleichtern, hat er selbst ein kleines Startup gegründet. Er beschäftigt sich mit der Verbreitung von BTC-Automaten in Deutschland und wirkte maßgeblich an Videos und Büchern mit.