CNBC gehört zu den bekanntesten internationalen Nachrichtensendern für Informationen rund um Wirtschaft und Finanzen. Nach eigenen Aussagen erreicht CNBC hierbei weltweit bis zu 390 Millionen Zuschauer. In der Vergangenheit war es vor allem CNBC die Bitcoin immer wieder ins Rampenlicht stellten und dessen Kursanstiege massivst zelebrierten.

Dabei fallen auch gerne Aussagen wie „Bitcoin to the moon“. Peter Schiff, ein bekennender Gold-Enthusiast und Bitcoin-Gegner, kritisierte nun die Berichterstattung von CNBC. Ihm missfällt insbesondere, dass CNBC sich nun immer mehr auf BTC anstatt Gold fokussiert. Läuft BTC damit nun endlich Gold den Rang ab? – Werfen wir einen Blick auf die Berichterstattung und Kurs Performance.

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Bitcoin Pump dank CNBC? – Bullishe Berichterstattung

Bevor wir auf die Aussagen von Peter Schiff und dessen Kritik zu sprechen kommen, werfen wir einen Blick auf die Berichterstattung von CNBC. Diese ist fast ausschließlich bullish und kennt keine Ausnahme bei den Superlativen. Nachdem der Bitcoin Kurs im Januar eine unglaublich starke Performance von 22 Prozent binnen 14 Tagen verzeichnen konnte, sprach CNBC dann auch mal schnell von ‚Bitcoin to the moon‘.

Die Reaktionen auf diesen Tweet waren – trotz oder gerade wegen der guten Kurs Performance –  weitestgehend negativ. So hieß es seitens der User, dass CNBC den gerade erst anlaufenden Bullrun nicht ’stören‘ oder gar ‚verhauen‘ solle. Andere wiederum sagten, dass es nun Zeit für eine Short-Position sei.

Ein anderer Tweet von CNBC erregte ebenso Aufsehen. Dieser stammt von der letzten Woche. Hierbei ging es um ein Interview mit Mark Yusko, der erklärte „weshalb diese heiße Rallye jetzt erst starte“.

Nachdem diese beiden Beispiele nun ganz gut zeigten, dass CNBC sich äußerst positiv gegenüber Bitcoin äußerst, werfen wir einen Blick auf die Kritik von Peter Schiff. Anschließend wollen wir noch kurz auf die Bitcoin und Gold Kurs Performance blicken.

Peter Schiff beleidigt? – Gold sei unterschätzt

Die Kritik von Peter Schiff lässt sich relativ leicht auf einen Nenner herunterbrechen: Schiff als großer Enthusiast von Gold fühlt sich benachteiligt. Sein Gold sei unterschätzt trotz der jüngsten Kursgewinne. CNBC berichte jedoch fast nie über Gold und würde anstatt dessen Bitcoin pumpen.

Meiner persönlichen Meinung nach klingt so ein beleidigtes Kind. Ein Blick auf die Kommentare gibt außerdem Aufschluss darüber, wie die Community über die Tweets denkt. Die Spannweite hierbei reicht von der Aufzählung der Vorteile von BTC gegenüber Gold bis hin zur Häme. So sagte der User mit dem Namen @LitecoinFan beispielsweise

Du machst einen tollen Job. Seit 2007 hast du es geschafft dein Geld zu verdoppeln, indem du in Gold investiert hast. LOL

Dass dieser Post ironisch gemeint ist und sich über Peter Schiff lustig macht, ist wohl nicht mehr zu betonen. Doch wie viel Wahrheit steckt hinter der Kritik von Schiff? – Wie stark ist der ‚rise in the price of gold‘ tatsächlich gewesen und wie performte Bitcoin in dieser Zeit?


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Goldpreis könnte in den nächsten 12-24 Monaten 25% steigen

Schauen wir zunächst auf einen weiteren Tweet, den Peter Schiff während seines CNBC Wutanfalls verfasste. Darin geht es unter anderem um die Prognose der Citibank, welche davon ausgeht, dass der Goldpreis in den nächsten 12-24 Monaten noch bis 2000 Dollar steigen könnte. Dies wäre aus der aktuellen Perspektive ein Zuwachs von 25 Prozent. Bevor ich nun selbst ironische Kommentare gegenüber Schiff äußere, werfen wir einen Blick auf seinen Kommentar:

Wer hätte es gedacht? – Die Reaktionen auf diesen Tweet entsprechen in ungefähr den Reaktionen auf den ersten Tweet von Schiff. Besonders erwähnenswert ist aus meiner Perspektive der folgende Tweet:

Kommen wir nun zum Schluss zum Faktencheck. Wie hat sich der Bitcoin Kurs in der Vergangenheit entwickelt und wie konnte sich der Goldpreis in dieser Zeit entwickeln?

Bitcoin Kurs Entwicklung schlägt Gold

Dazu betrachten wir nun mehrere Perioden. Wir werfen einen Blick auf die Performance der vergangenen 30 Tage, die Year-to-Date Performance, die 6-Monate Performance, die Performance im letzten Jahr sowie die 5-Jahres Performance.

Wir halten zunächst fest, dass Gold vor wenigen Tagen ein neues Allzeithoch erreichte. Trotz der aktuellen positiven Stimmung am Finanzmarkt konnte sich Gold, welches normal negativ zur Entwicklung am Aktienmarkt korreliert, zu einem neuen Hoch ziehen. Offensichtlich spekulieren Investoren also auf ein baldiges Ende der Kursrallye am Aktienmarkt und/oder wollen einen Teil ihres Vermögens in Gold als Store-of-Value parken. Wie clever diese Idee aus der Perspektive eines Investments ist, schauen wir uns jetzt an:

Für die oben genannten Zeiträume sieht die Entwicklung des Goldpreises wie folgt aus

  • 30-Tage: +5,2 Prozent
  • Year-to-Date: +8,3 Prozent
  • 6-Monate: +11 Prozent
  • 1 Jahr: +23,9 Prozent
  • 5 Jahre: +36 Prozent

Last, but not least der Blick auf die Bitcoin Kurs Performance:

  • 30-Tage: +17,3 Prozent
  • Year-to-Date: +37,63 Prozent
  • 6-Monate: -2,34 Prozent
  • 1 Jahr: +138,7 Prozent
  • 5 Jahre: +4039 Prozent

Damit steht am Ende des Artikels fest: auch wenn der Goldpreis jüngst eine – aus seiner Perspektive – starke Rallye hinter sich hat, kann er BTC auf kurz-, mittel- und langfristige Sicht nicht das Wasser reichen. Damit bleibt Bitcoin nicht nur ein guter Store-of-Value, sondern auch der stärke Konkurrent zu Gold.

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Hat Peter Schiff mit seinen Aussagen Recht oder gehört er zur alten Schule? – BTC vs. Gold: Wer gewinnt deiner Meinung nach das Rennen?

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[Bildquelle: Shutterstock]

Daniel Wenz
Autor
Daniel ist 24, hat einen Bachelor of Science als Wirtschaftsingenieur und ist als Content Creator bei Cryptomonday tätig. Seit 2014 ist er aktiv im Krypto-Sektor unterwegs. Dass es dazu kam, hat er einer Vorlesung zu verdanken, in der über das disruptive Potenzial der Blockchain unterrichtet wurde. Seine Interessen umfassen die Technik und das breite Anwendungsgebiet der Technologie – nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Gesellschaft. Um den Zugang zu diesen komplexen Themen zu erleichtern, hat er selbst ein kleines Startup gegründet. Er beschäftigt sich mit der Verbreitung von BTC-Automaten in Deutschland und wirkte maßgeblich an Videos und Büchern mit.