So ziemlich jeder, der sich in der Welt des Bitcoin bewegt interessiert sich sehr für dessen Kurs. Gerade nachdem dieser, wie gestern von uns berichtet, um 15% an einem Tag angestiegen ist. Immer wieder zeigt sich, dass das Interesse am digitalen Coin mit dem Preis steigt und fällt. Aufgrund dieser Wichtigkeit ist es verständlich, dass von vielen alle Möglichkeiten herangezogen werden, um den BTC Kurs vorherzusagen oder zumindest eine Idee davon zu bekommen, wie es fundamental aktuell um Bitcoin steht. Einer dieser technischen Indikatoren ist die Bitcoin Mining Difficulty, die sich 2019 in einem Höhenflug befindet.

Was ist die Bitcoin Mining Difficulty?

Im Bitcoin Space gibt es viele Indikatoren, die zur Bewertung des Netzwerkes herangezogen werden können. Einige davon sind beispielsweise die Anzahl der neuen Adressen oder die Hashrate, die sich mittlerweile auf einem außergewöhnlichen Niveau von 100 Eh/s im wöchentlichen Durchschnitt eingefunden hat. 

Ein weiterer sehr wichtiger Indikator ist die Bitcoin Mining Difficulty. Diese beschreibt kurz gesagt einfach die „Schwierigkeit“ für die Miner einen neuen Block zu finden, dadurch die Miner-Belohnung zu erhalten und den neuen Block in die Blockchain einzubauen.

Etwas ausführlicher gesprochen muss man erst einmal verstehen, dass im Bitcoin Netzwerk ca. alle 10 Minuten ein neuer Block gefunden werden soll, das dauert allerdings mal etwas länger und mal etwas kürzer. In 14 Tagen entspricht das ca. 2016 Blöcken. Für die Stabilität und ordnungsgemäße Funktionsweise des Netzwerkes ist es wichtig, dass sich die Frequenz des Findens der neuen Blöcke im Durchschnitt auf diesem Niveau hält.

Nun ist es aber so, dass es von einigen Faktoren abhängt, wie schnell Blöcke gefunden werden. Einflussnehmende Faktoren sind: der Zufall, die Anzahl der Miner, die verwendete Hashingpower und noch einige mehr. Da sich diese Faktoren ständig ändern, ändert sich auch ständig die durchschnittliche Zeit in der ein Block gefunden wird. Es ist also essentiell notwendig, dass die Schwierigkeit einen neuen Block zu finden angepasst wird. Das passiert alle 14 Tage.


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Permanenter Aufstieg und Rekord-Jahr 2019

Im Generellen lässt sich sagen, dass die Bitcoin Mining Difficulty seit dem Beginn von BTC permanent steigt und der zugehörige Chart ein noch atemberaubenderes Bild abliefert, wie der Bitcoin Kurs Chart.

Bitcoin Mining Difficulty

Inmitten dieses rasanten Aufstiegs finden sich immer wieder stärkere Einbrüche. Zuletzt war das im Dezember 2018 der Fall, als Mining Difficulty um ca. 30% einbrach.

So etwas gab in diesem Jahr 2019 allerdings noch nicht. Bis heute ist die Schwierigkeit in diesem Kalenderjahr fünfmal gefallen, aber nie um mehr als 1,18%. Diese Performance des Indikatores ist beispiellos seit 2009. Kein Jahr zuvor war der größte Rückgang so gering. Die meisten Jahre sehen mindestens einen Rückgang von über 5%.

Natürlich ist das Kalenderjahr 2019 noch nicht zu Ende und es sei darauf hingewiesen, dass zu dieser Zeit im vergangenen Jahr die Mining Difficulty von Bitcoin nur einmal abgenommen hat, nämlich „nur“ um 3,45%.

Indikator kann die Stimmung der Miner widerspiegeln

Sollte sich der Trend fortsetzen, deutet dies darauf hin, dass die Bitcoin Miner weniger empfindlich auf die Preisschwankungen der digitalen Währung reagieren als je zuvor.

Die Bitcoin Mining Difficulty gilt nicht nur als Indikator, die etwas über die „Gesundheit“ und Funktionalität des Netzwerkes, sondern auch indirekt etwas über den Bitcoin Kurs aussagen kann. Der Höhenflug der Difficulty impliziert nämlich, dass immer mehr Miner am Netzwerk teilnehmen, bzw. die gleiche Anzahl an Minern mehr Rechenpower einsetzt. Das macht das Bitcoin Netzwerk langfristig auch stabiler.

Aktuell sieht es mit dem Bitcoin Kurs wieder wesentlich positiver aus, als noch am Anfang der Woche. Während einige noch sehr skeptisch sind, ob wir uns im nächsten mittelfristigen Aufwärtstrend befinden, steigt bei anderen schon wieder die Euphorie. Wer Recht behält, wird nur die Zukunft zeigen.

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[Bildquelle: Shutterstock]