Während die Kryptowelt am heutigen Montag wohl gespannt auf das Bitcoin Halving 2020 blickt, veröffentlichte der in Dänemark ansässige Makroökonom und Chartanalyst Henrik Zeberg eine düstere Prognose: Seiner Meinung nach könnte der Bitcoin Kurs kurzfristig auf bis zu 1.760 US-Dollar fallen. Grund zur Panik besteht dennoch nicht, denn auf der anderen Seite attestiert der Ökonom Bitcoin ein mittelfristiges Aufwärtspotenzial bis zu 94.000 Dollar.

In diesem Artikel wollen wir einen Blick auf die Gedanken von Henrik Zeberg und seine Argumentation werfen. Dabei soll seine These so neutral wie möglich dargestellt werden, sodass sich jeder selbst ein Bild von dessen Aussagekraft und Wahrscheinlichkeit machen kann. Viel Spaß!

Bitcoin Kurs mit kurzfristigem Ziel von 1.760 Dollar?

Die Erwartungen an das bevorstehende Bitcoin Halving waren (und sind) hoch. Nachdem der Bitcoin Kurs – zumindest kurzfristig – die Marke von 10.000 USD überschreiten konnte, machte sich am gestrigen Morgen Ernüchterung breit. Der Bitcoin Kurs war vom 09. auf den 10. Mai um bis zu 15 Prozentpunkte abgestürzt. Damit fiel BTC von knapp 10.000 US-Dollar auf kurzfristig 8.550 USD.

Bitcoin Kurs 7 Tage Chart

Als Konsequenz dessen sehen einige den „Halving Bullrun“ bereits als gescheitert und rufen eine neue Phase der Bären aus. Passend hierzu ist die Analyse des Makroökonomen Henrik Zeberg zu sehen, der das kurzfristige Ziel des Bitcoin Kurs auf 1.760 US-Dollar setzt.

Zeberg verwendet Elliot Waves für seine Analysen

An dieser Stelle sei bereits gesagt, dass Zeberg auf seinem Twitteraccount auch über eine Korrektur bei Gold spricht. Demnach soll das Edelmetall noch in diesem Jahr (!) auf 800 USD fallen. Ohne eine Wertung hierbei einbringen zu wollen, kann man festhalten, dass Zeberg also nicht nur für BTC, sondern auch für weitere Assets ein bearishes Szenario sieht.

Schauen wir nun auf den Tweet, der über den Bitcoin Kurs von 1.760 USD spricht:

Aus dem Tweet wird ersichtlich, dass Zeberg mit sogenannten Elliot Waves arbeitet. Bei den Elliot Waves (dt. Elliot Wellen) handelt es sich um ein ca. 100 Jahre altes Konzept. Die Grundidee dahinter besteht darin, dass sich der Markt in Wellen bewegt und zwischen den Extremen „Optimismus“ und „Pessimismus“ schwankt. Zeberg sieht ein kurzfristig negatives Szenario für den Bitcoin Kurs, da die allgemeine Marktsituation negativ sei. Dies begründet er mit den „soaring real reates“ – also fallenden Zinssätzen. Wir können aus seiner Analyse außerdem erkennen, dass das kurzfristige Ziel im Juni diesen Jahres erreicht werden würde.

Langfristiger Optimismus für den Bitcoin Kurs

Wer nun durch die Aussagen von Zeberg eventuell „schwitzige Hände“ bekommt, der sei beruhigt. So sieht Zeberg nämlich seinen vorhergesagten Absturz des Bitcoin Kurs nicht als das Ende von BTC. Vielmehr sieht er – gemäß der Theorie der Elliot Wellen – nach der Zeit des Pessimismus eine optimistische Phase des Marktes, in der Bitcoin deutlich höher steigen kann.

In absoluten Zahlen ausgedrückt gibt der Makroökonom dem Bitcoin Kurs eine mittel- bis langfristige Preisspanne von 34.000 bis 94.000 US-Dollar. Der nachfolgende Tweet zeigt dies:

Interessanterweise sieht er das Aufwärtspotenzial beim Bitcoin Kurs nicht nur die optimistische Marktphase begründet. Zeberg argumentiert viel mehr, dass der zukünftige Aufwärtstrend (2021) durch den „Run-from-Fiat-currencies“, also dem Aussteigen aus dem Fiatgeld, beschleunigt wird.

Wir konstatieren: Der Makroökonom und Chartanalyst Henrik Zeberg sieht das Ziel des Bitcoin Kurs bis Juni 2020 bei 1.760 US-Dollar. Bis zum nächsten Jahr kann BTC seiner Meinung nach jedoch auf bis zu 94.000 Dollar steigen. Dieser Anstieg würde demnach durch den Ausstieg aus Fiatgeld beschleunigt.

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[Bildquelle: Shutterstock]
Daniel Wenz
Autor
Daniel ist 24, hat einen Bachelor of Science als Wirtschaftsingenieur und ist als Content Creator bei Cryptomonday tätig. Seit 2014 ist er aktiv im Krypto-Sektor unterwegs. Dass es dazu kam, hat er einer Vorlesung zu verdanken, in der über das disruptive Potenzial der Blockchain unterrichtet wurde. Seine Interessen umfassen die Technik und das breite Anwendungsgebiet der Technologie – nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Gesellschaft. Um den Zugang zu diesen komplexen Themen zu erleichtern, hat er selbst ein kleines Startup gegründet. Er beschäftigt sich mit der Verbreitung von BTC-Automaten in Deutschland und wirkte maßgeblich an Videos und Büchern mit.