Bitcoin und Banken haben eine lange Geschichte. Satoshi hat BTC entwickelt, um ein „elektronisches Bargeldsystem“ zu schaffen, das ohne Banken auskommt. Kein Wunder also, dass diese im Zuge des Aufstiegs des Bitcoin Kurs in der letzten Dekade ein angespanntes Verhältnis zu dem digitalen Gold haben. Auch JP Morgan gehörte lange Zeit zu den größten Kritikern. Doch diese Sichtweise scheint sich nun vielleicht etwas aufgelockert zu haben.

Wie aus einer Analyse von JP Morgan, die auf Twitter kursiert hervorgeht, sieht das Finanzhaus den Bitcoin Kurs aktuell mit 25% als unterbewertet an. Das nehmen wir zum Anlass einen genaueren Blick auf das Dokument zu werfen und zu schauen, wie sich das Verhältnis von JP Morgan zu BTC geändert haben könnte. Viel Spaß dabei!

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JP Morgan und die Chance beim Bitcoin Kurs

Die Aussagen von JP Morgan beziehen sich auf eine Analyse, die mit dem Datum des 22. Mai versehen ist und wie unten zu sehen auf Twitter kursiert. In diesem Dokument nimmt der Research Analyst Nikolaos Panigirtzoglou den Bitcoin Kurs unter die Lupe.

Genauer gesagt untersucht er das Bitcoin Mining, um eine Aussage über den aktuellen Bitcoin Kurs zu fällen, der momentan und zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Dokuments zwischen 9.100 und 9.200 USD liegt.

Laut der Analyse ist der Bitcoin Kurs aktuell „25% unter dem intrinsischen Preis“, der jetzt nach dem Halving, das die Profitabilität der Miner halbiert hat, laut JP Morgan bei 11.593 USD liegen müsste. Dieser Preis und die Schlussfolgerung der Unterbewertung ergeben sich also aus den Mining Kosten pro neuem BTC nach dem Halving.


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Zugeständnis an Crypto und den intrinsischen Wert

Genauso interessant, wie die Tatsache, dass JP Morgan den Bitcoin Kurs mit 25% als unterbewertet ansieht, ist die Tatsache, dass ihm überhaupt ein „intrinischer“ Wert zugesprochen wird. Gerade von Skeptikern des digitalen Goldes wird immer wieder behauptet BTC hätte keinen intrinsischen Wert und der Bitcoin Kurs würde nur steigen, weil Mensch darauf hoffen jemanden zu finden, der in Zukunft mehr bezahlen wird.

Auch scheint sich JP Morgans Verhältnis vielleicht nicht nur durch diese Analyse des Bitcoin Kurs verändert zu haben. Kürzlich wurde bekannt, dass die beiden Crypto-Börsen Coinbase und Gemini als Unternehmen neue Kunden bei JP Morgan sind. In der Vergangenheit hatte das Geldhaus keine Crypto-Exchanges als Kunden angenommen. Auch Mike Novogratz sieht das als „großen Deal“ an.

Was macht der Bitcoin Kurs?

Die große Frage aller Fans lautet nun aber: liegt JP Morgan mit seiner Aussage richtig, dass der Bitcoin Kurs aktuell unterbewertet ist? Und wie wird er sich in Zukunft entwickeln? Während JPM der Meinung ist, dass der BTC Kurs die Lücke zwischen dem aktuellen Preis und den Mining Kosten pro BTC schließen wird, können wir uns da kurzfristig nicht zu sicher sein.

Historisch gesehen sind die Monate nach dem Halving eher schwächere Monate für den Bitcoin Kurs. Nichtsdestotrotz hält er sich bis jetzt Wacker und konnte die 9.000er Marke wieder zurückerobern. Das sieht eher nicht nach einem kurz bevorstehenden Absturz aus.

Falls du der gleichen Meinung wie JP Morgan sein solltest und deine eigene ausführliche Recherche gemacht hast, achte unbedingt auf die Auswahl der richtigen Exchange oder des richtigen Brokers. Dein Geld und deine Coins sind nämlich nur so sicher, wie der Partner, dem du dabei vertraust. Nach unseren eigenen Tests können wir dir deshalb u.a. wegen der Benutzerfreundlichkeit eToro als Anlaufstelle empfehlen. Zudem kann man hier nicht nur auf steigende, sondern auch auf fallende Kurse setzen und so von jeder Marktlage profitieren. Bevor wir dir aber zu viel versprechen, klicke auf den Button und überzeuge dich einfach selbst!

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[Bildquelle: Shutterstock]

Die Ausführungen in diesem Artikel stellen keine Handelsempfehlungen und keine Anlageberatung dar.