Ein Bitcoin ETF galt in den Jahren 2018 und 2019 als Hoffnung und Meilenstein für die Kryptowelt. Doch alle Versuche, wie beispielsweise die von VanEck oder Gemini, wurden von der amerikanischen Securities and Exchange Comission (SEC) aufgrund verschiedener Bedenken abgelehnt. Mehrheitlich begründete die SEC die Ablehnungen mit möglichen Marktmanipulationen und Sicherheitsbedenken.

Nun kündigte die amerikanische SEC auf ihrer Webseite an, dass der bisherige Vorsitzende Jay Clayton zum Jahresende sein Amt niederlegen werde. Gibt es nun einen Paradigmenwechsel und können wir einen Bitcoin ETF 2021 erwarten?

Bitcoin ETF 2021: SEC-Vorsitzender zieht sich zurück

Der bisherige Chairman der Securities and Exchange Comission, Jay Clayton, wird sich zum Jahresende von seiner Position zurückziehen. Während seiner Amtszeit erfolgten maßgeblich alle Ablehnungen eines Bitcoin ETFs und hitzige Debatten, um die Klassifizierung von Kryptowährungen, wie beispielsweise XRP, als Security.

Mitte 2017 übernahm Clayton den Vorsitz der SEC und sah sich somit direkt mit der „ICO-Blase“ konfrontiert. Dabei machte Clayton klare Ansagen an all diejenigen, die in den USA Initial Coin Offerings durchführten und dabei hofften, die bestehenden Gesetze der SEC umgehen zu können:

Eine Veränderung in der Art und Weise sowie Durchführung eines Security Offerings ändern nichts an der fundamentalen Tatsache, dass, wenn es sich um eine Security handelt, auch die jeweiligen Gesetze befolgt werden müssen.

Gleichzeitig „ermutigte“ Clayton junge Unternehmen durchaus das Medium eines ICOs zu verwenden. So sagte der SEC-Vorsitzende, dass „ICOs ein effektiver Weg für Unternehmen seien, um Gelder einzunehmen.“

Betrachten wir nun seine Maßnahmen: Auf der einen Seite führte Clayton Ermittlungen gegen ICOs, die gegen die SEC-Richtlinien verstoßen hatten. Auf der anderen Seite schuf Clayton den Strategic Hub for Innovation and Financial Technology (FinHub), um ein positives regulatorisches Umfeld zu schaffen.

Erneuter Anlauf für ETF im Jahr 2021 möglich?

Da Clayton offensichtlich einer der ersten prominenten Regulatoren war, musste der SEC-Vorsitzende mit Kritik aus der Krypto-Community leben. Ein häufiger Vorwurf war, dass Clayton nicht ausreichend differenziere und eine klare Taxonomie für die Klassifizierung von Kryptowährungen notwendig sei.

Und so kam es eben auch, dass alle Vorschläge zu einem Bitcoin ETF unter seiner Amtszeit abgelehnt wurden. Der Krypto-Experte Jason Yanowitz kommentiert den Rücktritt Claytons auf Twitter:

Fest steht, dass der Vorsitzende der SEC eine große Machtfülle genießt und wohl zu den wichtigsten Entscheidungsträgern hinsichtlich einer Krypto-Regulierung in den USA gehört

Clayton’s Nachfolger wird also eine enorm wichtige Rolle in der Frage spielen, ob wir 2021 einen Bitcoin ETF sehen werden oder nicht.

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Daniel Wenz
Autor
Daniel ist 24, hat einen Bachelor of Science als Wirtschaftsingenieur und ist als Content Creator bei Cryptomonday tätig. Seit 2014 ist er aktiv im Krypto-Sektor unterwegs. Dass es dazu kam, hat er einer Vorlesung zu verdanken, in der über das disruptive Potenzial der Blockchain unterrichtet wurde. Seine Interessen umfassen die Technik und das breite Anwendungsgebiet der Technologie – nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Gesellschaft. Um den Zugang zu diesen komplexen Themen zu erleichtern, hat er selbst ein kleines Startup gegründet. Er beschäftigt sich mit der Verbreitung von BTC-Automaten in Deutschland und wirkte maßgeblich an Videos und Büchern mit.