Die Entstehung von Bitcoin ist nach wie vor nicht ganz geklärt. Der oder die Erfinder sind unbekannt und es gibt eine ziemlich hohe Wahrscheinlichkeit, dass wir niemals rausfinden werden, wer tatsächlich dahinter steckt. Genau dieses Mysterium nutzen einige Individuen, um sich als Erfinder von Bitcoin auszugeben, um damit an Vertrauen bei den möglichen Investoren zu gewinnen. Einer der bekanntesten ist wohl Craig Wright, für den es immer brenzlicher wird. Doch es gibt auch einen bekannten Betrüger aus Deutschland namens Jörg Molt. Nun scheint er sich mit den falschen Leuten angelegt zu haben und wurde öffentlich an den Pranger gestellt und als Scammer entlarvt.

Vermeintlicher Bitcoin Co-Founder Jörg Molt unter Beschuss

Auf einer der größten Crypto Konferenzen in Las Vegas vergangene Woche, der World Crypto Con, hat sich Jörg Molt wieder als Erfinder von Bitcoin ausgegeben. Der Ex-DJ und Initiator der Satoshi School, welche nach seinen Angaben die einzig wahre Adresse ist, um Bitcoin und Blockchain zu erlernen, wurde vom bekannten Crypto Kommentator Kenneth Bosak auf dem Event hart angegangen. Schaut am besten selbst:

Bosak hat anschließend das Video auf Twitter veröffentlicht. Die „Enthüllung“ von „Faketoshi“, oder besser gesagt „Nakamolto“, ist direkt viral gegangen. Das hat Jörg Molt davon nicht abgehalten, ein Fan-Foto mit Andreas Antonopolous zu schießen und es anschließend seinen Fans als Beweis zu präsentieren, dass er tatsächlich der Co-Founder von Bitcoin ist. Andreas Antonopolous ist wohl einer der bekanntesten Bitcoin Experten und Autor mehrere Bücher über BTC und ETH.


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Antonopolous lässt Jörg Molt auffliegen

Scheinbar wusste Antonopolous nichts von seinem Glück und wurde kurze Zeit nach der Veröffentlichung dieses Fotos von einigen Nutzern darauf hingewiesen, wer Jörg Molt überhaupt ist und was er vorgibt zu sein. Antonopolous hat umgehend darauf reagiert und über Twitter verlauten lassen, dass Jörg Molt ein Betrüger ist, Bitcoin nicht erfunden hat und auch keine Tausende von BTC besitzt.

Zudem hat er sich gleichzeitig an die Veranstalter gewandt und ihnen vorgeworfen, nicht ausreichend im Vorfeld recherchiert zu haben, wen man auf das Event einläd. Darüber hinaus hat er auch eine deutliche Warnung ausgesprochen, sich von solchen Scammern fernzuhalten und andere Nutzer dazu aufgerufen, den Tweet zu teilen.

Kurzzeitig danach hat Jörg Molt seinen Twitter Account gelöscht. Dieses mal hat er sich scheinbar mit den falschen Leuten angelegt, die im Crypto Space ein hohes Ansehen genießen und dementsprechend die nötige Reichweite haben, um solchen Scammern das Handwerk zu legen.

Ex-Frau deckt weitere Lügen von „Nakamolto“ auf

Jörg Molt hat nicht nur jahrelang den fragwürdigen Bitclub beworben, sondern auch eine Bitcoin Pension aufgesetzt, um weitere Gelder von naiven Investoren zu sammeln. Wer noch immer der Meinung ist, dass es nicht ausreichend Beweise dafür gibt, dass Jörg Molt ein Scammer ist, kann sich das Video seiner Ex-Frau anschauen, die unter anderem bestätigt hat, dass er 2008, als das Bitcoin Whitepaper geschrieben wurde, nichtmals im Besitz eines Computers war.

Update: Das Video der Ex-Frau ist mittlerweile nicht mehr verfügbar.

Der deutsche „Nakamolto“ ist wohl am Ende seiner Scammer Karriere angekommen. Zwar finden solche Leute immer wieder neue Opfer, doch so einfach wie früher wird es für ihn sicherlich nicht mehr. Haltet die Augen weiter auf, die Scamer lassen sich immer wieder neue Tricks einfallen, um Investoren hinters Licht zu führen. Stay safe and free.

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[Bildquelle: Shutterstock]