Der jüngste Bitcoin Kursanstieg kam mit einem gewaltigen Knall. Binnen kürzester Zeit durchbrach Bitcoin (BTC) die Marke der 10.000 Dollar und sprang dabei sogar kurzfristig über 11.000 USD. Damit stehen die aktuellen Zeichen auf Bullrun. Weshalb wir uns nicht nur über die Geschehnisse freuen dürfen, sondern sogar davon ausgehen können, dass wir erst am Anfang einer längeren Aufwärtsbewegung sind, erfährst du in diesem Artikel.

Bitcoin durchbricht eine wichtige Resistance

Als Basis unseres Artikels dient ein aktuelles Video des populären YouTube Channels DataDash. Dahinter steckt Nicholas Merten, der in diesem Beitrag vier gute Gründe nennt, weshalb der Bitcoin Bullrun erst am Anfang ist.

Werfen wir zunächst einen Blick auf den nachfolgenden Wochen-Chart. Aus diesem geht nämlich hervor, dass Bitcoin erst zum ersten Mal seit dem Allzeithoch im Dezember 2017 geschafft hat, die gründe Trendlinie nach oben zu durchbrechen.

Bitcoin Kurs Chart

Dieser jüngste Durchbruch stellt ein massives positives Momentum für BTC dar. Doch neben den bullishen Aussichten, die uns der sogenannte „weekly-timeframe“ in der obigen Grafik darstellt, sieht der Blick auf die monatliche Perspektive ebenso gut aus.

Dabei trifft Merten eine interessante Aussage. Er argumentiert, dass Bitcoin sich nicht in 4 Jahreszyklen (und somit Halving-Zyklen) bewege, sondern vielmehr sogenannten „expanding cycles“ folge. Was genau Merten damit meint und wie er diese Aussage begründet, schauen wir uns jetzt an.

Bitcoin Bullrun: BTC befindet sich in Expanding Cycle

Blicken wir dazu auf den nachfolgenden Chart, der direkt aus dem oben verlinkten Video stammt:

Bitcoin Bullrun und Expanding Cycle

Dieser Chart zeigt die sogenannten Expanding, d.h. aufsteigende, Cycles an. Halten wir zunächst fest, dass es sich um eine logarithmische Skalierung handelt. Wenn wir nun die Geschichte Bitcoins durchspielen, sehen wir, dass der erste dieser aufstrebenden Zyklen im Jahr 2010 begann.

Nach der oben stehenden Grafik begann der zweite Cycle im Oktober 2011 und dauerte bis zum November 2013 an. Der dritte Zyklus wiederum endete im Dezember 2017 mit dem vorläufigen Allzeithoch von 20.000 Dollar.

Wer sich den Chart und die Bereiche der Zyklen näher anschaut, sieht, dass diese immer länger dauern. Während die erste Phase noch eine Dauer von 335 Tagen hatte, ging der zweite Zyklus bereits 731 Tage und der dritte 1065 Tagen. Dementsprechend entsteht auch der Name der ‚expanding cycles‘.

Wenn wir dieser Logik folgen, befinden wir uns aktuell im vierten Zyklus. Dieser Zyklus startete am Tiefpunkt des letzten Bärenmarkts (Dez. 2019) und würde dementsprechend im November 2022 enden. Merten kommt dabei auf ein gewaltiges Kursziel von 100.000$.

Wenn wir auf den logarithmischen Chart blicken, dann sehen wir die Resistance bei ca. 100.000$.

Stock to Flow Chart spielt ebenfalls eine Rolle

Auch der allseits bekannte Stock to Flow Chart von PlanB spielt in der Argumentation von Merten eine Rolle. So sagte Merten, dass die aktuellen Preisbewegungen auch in den Zusammenhang mit der Verknappung des Angebots durch das Halving gebracht werden.

Bitcoin Stock to Flow S2F

Im Übrigen sehen wir bei diesem Modell eine ähnliche Vorhersage mit einem Bitcoin Kurs von 100.00$ für die Jahre 2021 – 2024. An dieser Stelle wollen wir jedoch nicht näher auf das S2F Modell eingehen.

Das Modell selbst wurde in der Vergangenheit häufig kritisiert. Gründe hierfür sind beispielsweise die vollständige Vernachlässigung der Nachfrage. Andere Gründe sind die fehlende Limitierung (unendliche Preisbewegung bei langen Zeitachsen) sowie der fehlende direkte Zusammenhang zwischen Halving und Preisbewegung.

Bitcoin in festen Händen: HODL till the end?

Kommen wir nun zum letzten Punkt dieses Artikels: Die starke Mentalität der Bitcoin HODLer. Immer wieder können wir beobachten, dass ein Großteil der Investoren BTC kauft und anschließend hält. Dabei geht es um langfristige Investments.

HODLer lassen sich nicht von kurzfristigen Kursbewegungen verängstigen. Dieser Fakt ist so wichtig, weil er das Angebot und die tatsächlich verfügbare Menge an BTC drastisch reduziert. Um dies zu visualisieren, blicken wir auf die sogenannten HODL Waves.

In unserem Fall schauen wir uns lediglich die 1-Year HODL Wave an. Das heißt, dass wir betrachten, wie viele BTC bereits seit mehr als einem Jahr nicht mehr bewegt worden sind.

1+ Year HODL Wave. Source: LookIntoBitcoin

HODL Waves bekräftigen Bitcoin Bullrun: Nachfrage trifft geringes Angebot

Dabei zeigt die Grafik, dass 62 Prozent (!) aller sich in Umlauf befindlichen Bitcoin seit mehr als einem Jahr nicht bewegt wurden. Wie ich bereits in dem obigen Abschnitt erwähnt habe, hat dies massive Auswirkungen auf das Angebot. Dabei ist es besonders ’schön‘, dass gerade Kleinanleger hierbei eine tragende Rolle spielen, da sie BTC auf langfristige Sicht kaufen. In Kombination mit der Nachfrage institutioneller Investoren ergibt sich hierdurch ein explosives Gemisch, das den Bitcoin Kurs in weitere Höhen treiben kann.

Wir sehen, dass immer mehr und mehr institutionelle Anleger wie Grayscale oder Hedgefonds sich dem Thema Bitcoin widmen. Langsam kommen wir dabei an einen Punkt, an dem die Liquidität und das Angebot von BTC zu gering ist, um jede Nachfrage zu decken.

Damit sind wir am Ende des Artikels. Wir können festhalten, dass die vier genannten Gründe mehr als gewichtig sind. Sie sind starke Indikatoren für ein Anhalten des Bitcoin Bullruns. Die explosive Kombination aus einer Verknappung des Angebots, einer erhöhten Nachfrage sowie einem positiven Momentum aus der Chartperspektive verleihen Bitcoin Flügel.

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[Bildquelle: Shutterstock]
Daniel Wenz
Autor
Daniel ist 24, hat einen Bachelor of Science als Wirtschaftsingenieur und ist als Content Creator bei Cryptomonday tätig. Seit 2014 ist er aktiv im Krypto-Sektor unterwegs. Dass es dazu kam, hat er einer Vorlesung zu verdanken, in der über das disruptive Potenzial der Blockchain unterrichtet wurde. Seine Interessen umfassen die Technik und das breite Anwendungsgebiet der Technologie – nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Gesellschaft. Um den Zugang zu diesen komplexen Themen zu erleichtern, hat er selbst ein kleines Startup gegründet. Er beschäftigt sich mit der Verbreitung von BTC-Automaten in Deutschland und wirkte maßgeblich an Videos und Büchern mit.