Huobi gilt als eine der bekanntesten und größten zentralen Krypto Börsen. Nachdem nun Gerüchte die Runde machten, dass chinesische Behörden den COO von Huobi arrestiert hätten, ziehen Investoren und Anleger Unmengen an Geldern von der Börse ab. Was genau im Detail geschehen ist, wie Huobi sich zu den Gerüchten positioniert und was im Allgemeinen bei zentralen Börsen zu beachten ist, betrachten wir in diesem Artikel.

Gerüchte über Festnahme des Huobi COO

Die Kryptowelt ist extrem schnelllebig. In Folge dessen kommt es regelmäßig zu einer dynamischen und impulsiven Verbreitung von Gerüchten. Via Twitter machen erste Vermutungen die Runde, sodass über Sachverhalte – noch bevor sie final geklärt sind – bereits spekuliert wird.

Dieses Phänomen ist Fluch und Segen zugleich. Zum einen können bullische und euphorische News schnell zugänglich gemacht werden. Zum anderen führt diese Informationsflut auch schnell zu Gerüchten, die sich im Nachhinein als Falschmeldungen erweisen.

Sehen wir diese Worte nun als kleinen Exkurs und betrachten die aktuellen Gerüchte rund um Huobi.

Gerüchte machten auf Twitter die Runde, dass der COO von Huobi, namentlich Zhu Jiawei, von den chinesischen Behörden festgenommen worden sei. Jiawei selbst ist in China eine im Kryptospace außerordentlich bekannte Persönlichkeit und wird daher auch gerne als „PR-Guy“ von Huobi bezeichnet.

Nachdem diese Gerüchte sich über Twitter verteilten, reagierte die zentrale Krypto Börse schnell und verfasste selbst ein Statement. In diesem sagte sie, dass sie guten Gewissens versichern könne, dass die Gerüchte rund um die Festnahmen falsch seien.

Bitcoin (BTC): 500.000.000 USD fließen von Exchange

Die Börse betonte außerdem, dass sie ein Multi-Signature System benutze, welches auf 15 Keys aufbaue. Anders formuliert: Selbst, wenn die Gerüchte also wahr wären, sollte dies nicht zu einem Auszahlungsstopp führen.

Trotz dieser Sicherheitsbekenntnisse mussten Anleger der Plattform wohl an den Fall von OKEx denken.

Ein weiterer Tweet von CryptoWhale zeigt außerdem einen massiven Abfluss von Bitcoin, welche von der Börse abgezogen werden.

Bitcoin und deine eigene Wallet: Don’t trust.

In den letzten Wochen und Monaten tauchten wieder vermehrt Schlagzeilen auf, dass die Chinesischen Behörden Kryptohändler und den OTC-Markt genauer im Blick hätten.

In Anbetracht der Tatsache, dass die Chinesische Partei (kurz CCP) die baldige Einführung ihres Digitalen Yuans plant, scheint es so, als seien Kryptoplattformen wieder im Visier.

Es gibt jedoch eine wichtige Botschaft, die der aktuelle Fall um Huobi oder auch BitMEX zeigt: Wer seine Bitcoin (BTC) unnötig auf zentralen Börsen hält, geht ein immenses Risiko ein. Kryptowährungen zu besitzen, geht auch mit Eigenverantwortung einher. In diesem Sinne solltest auch du dir Gedanken über die sichere Verwahrung deiner BTC und Kryptowährungen machen.


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Daniel Wenz
Autor
Daniel ist 24, hat einen Bachelor of Science als Wirtschaftsingenieur und ist als Content Creator bei Cryptomonday tätig. Seit 2014 ist er aktiv im Krypto-Sektor unterwegs. Dass es dazu kam, hat er einer Vorlesung zu verdanken, in der über das disruptive Potenzial der Blockchain unterrichtet wurde. Seine Interessen umfassen die Technik und das breite Anwendungsgebiet der Technologie – nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Gesellschaft. Um den Zugang zu diesen komplexen Themen zu erleichtern, hat er selbst ein kleines Startup gegründet. Er beschäftigt sich mit der Verbreitung von BTC-Automaten in Deutschland und wirkte maßgeblich an Videos und Büchern mit.