Wenn es um das Verhältnis von Bitcoin und Banken geht, wird es interessant. Das ist kein Wunder, wenn man bedenkt, dass BTC von Satoshi Nakamoto als Antwort auf die Bankenkrise 2008/2009 erschaffen wurde und erstmals Zahlungen ohne einen Intermediär wie eine Bank erlaubt. Gemessen daran, dass BTC also in der Theorie das Potential hat das Geschäftsmodell von Banken zunichte zu machen, könnte man Bitcoin also als eine Art Konkurrenten für viele Banken bezeichnen, den es auch ihrer Sicht klein zu halten gilt.

Doch an dieser Missgunst scheint sich in den vergangenen Wochen und Monaten etwas geändert zu haben, vor allem bei der amerikanischen Großbank JP Morgan. Erst kürzlich hat diese die beiden Crypto-Börsen Coinbase und Gemini als Kunden akzeptiert. Nun setzen Analysten des Bankenhauses noch einen drauf und gestehen Bitcoin in einem neuen Report namens „Kryptowährungen unterziehen sich ihrem ersten Stresstest: Digitales Gold, Pyrit oder etwas dazwischen?“ Stärke und Widerstandskraft ein. In einem Aspekt soll BTC sogar besser als andere Assets sein.

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Bitcoin hat Stresstest im März überstanden

Wir erinnern uns alle zurück: es war Donnerstag der 12. März und Bitcoin stürzt zusammen mit anderen Assets im Zuge der Panik an den weltweiten Märkten in die Tiefe. Während alle Assetklassen davon betroffen waren, traf es Bitcoin mit einem Minus von knapp 50% innerhalb von 24 Stunden am stärksten.

Laut den Analysten Joshua Younger und Nikolaos Panigirtzoglou der größten amerikanischen Bank JP Morgan, war genau das ein entscheidender Moment in der BTC Geschichte. Die Turbulenzen im März diesen Jahres stellten laut den beiden nämlich einen Stresstest für das digitale Gold dar. Nun, im Rückblick, lässt sich sagen, dass das junge Asset diesen Test mit „hauptsächlich positiven“ Resultaten bestanden hat.

Doch damit nicht genug. Die beiden Analysten gestehen in ihrem Report sogar ein, dass Bitcoin gekommen ist, um zu bleiben, indem sie sagen, der positive Stresstest zeige die „Langlebigkeit als Anlageklasse“. Nichtsdestotrotz werde BTC als Asset nach wie vor eher zur Spekulation, als als Transaktionsmedium oder als Wertspeicher genutzt.


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Weitere lobende Worte für BTC

Weitere lobende Worte erhält Bitcoin von den JPM Analysten dadurch, dass BTC laut ihrer Analyse trotz des massiven Kursrutsches im März nur kurzzeitig unter seinen intrinsischen Wert (Miningkosten pro BTC) gefallen ist. Das zeigt die folgende Grafik, in der der Chart die meiste Zeit über dem Wert von 1 liegt.

Bitcoin Produktionskosten

Die Marktstruktur von Bitcoin soll laut JP Morgan sogar widerstandsfähiger sein, als die von anderen Assets, wie Währungen, Aktien, Staatsanleihen und Gold. Um das zu messen, schauten sich die Analysten die Liquidität, oder genauer gesagt den bid-offer Spread an. Wenn das Orderbuch sich leert, können einzelne Transaktionen größere Preissprünge verursachen als sonst. Obwohl Bitcoin einen der stärksten Einbrüche bei der Liquidität auf dem Höhepunkt der Krise zu verzeichnen hatte, erholte sich BTC davon wesentlich schneller als andere Assetklassen.

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[Bildquelle: Shutterstock]

Die Ausführungen in diesem Artikel stellen keine Handelsempfehlungen und keine Anlageberatung dar.