Bei Binance gab es das quartalsmäßige Burning, bei dem dieses Mal mehr als 2 Mio. BNB verbrannt wurden. Wenn wir der alten Maßgabe trauen dürfen, dass Binance 20% seiner Gewinne in BNB zurückkauft und verbrennt, dann ergibt das einen Quartalsgewinn von ca. 186 Mio. USD. Kumuliert mit allen vorangegangenen Gewinnen durchbricht Binance damit sogar die Schallmauer von ingesamt über 1 Mrd. USD an Gewinnen, die durch die Bitcoin & Crypto-Börse eingenommen wurde.

Im Whitepaper wurde etwas geändert, so dass die 20% Profit-Burning nicht mehr richtig sein müssen. Ist dieser Riesengewinn überhaupt realistisch? Wir werfen nochmal einen Blick auf die Statistik.

Binance mit 186 Mio. USD Rekord-Quartal und Gesamtgewinn von 1 Mrd. USD?

Widmen wir uns erstmal den Tatsachen. In dem quartalsmäßigen BNB Token Burning hat Binance über seinen CEO CZ bekanntgegeben, dass ingesamt mehr als 2 Mio. BNB verbrannt wurden.

Die Meldung sorgt für Begeisterung bei den Investoren und Fans und der BNB Kurs kann auch im Rahmen des Burnings leicht zulegen. Unter der Annahme, dass Binance weiterhin 20% seiner Gewinne in BNB zurückkauft und verbrennt errechnet sich nämlich ein Rekordgewinn von 186 Mio. USD. Damit ist das Q3 eines der besten Quartale der Binance Geschichte und der Gewinn höher als in Q1 und Q2 zusammen.

Zusammengerechnet ergibt sich aus allen Jahren zusammen sogar ein neuer Gesamt-Rekord-Gewinn von über 1 Mrd. USD.


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Dies suggeriert, dass Binance durch seine neuen Produkte wie Lending, aber vor allem auch die Futures und P2P Services sehr viel mehr einnehmen kann, als durch seine reine Trading Plattform. Hinzu kommen noch Koffergeschäfte durch IEOs, die auf dem Launchpad platziert werden. Sicherlich sind dies nicht die einzigen Einnahmequellen. Da für Binance keine Offenlegungspflicht gilt, müssen wir dem ganzen einfach mal trauen.

Aber warum habe ich Zweifel an diesen Zahlen, wenn eine Sprecherin von Binance die 20% Profit-Burning bestätigt hat?

Binance kämpft mit sinkenden Handelsvolumen, BinanceUS und entfernt Burning Kapitel aus Whitepaper

Der Twitter-Thread von Larry Cermak offenbart weitere spannende und wichtige Insights zu den letzten Quartalsergebnissen und Burnings. Denn wie oben bereits erwähnt, kämpft Binance im letzten Quartal mit einigen Problemen. Zum Beispiel dem Abflauen des Handelsvolumens auf der Trading Plattform oder dem Rebranding und Umzugs von US Investoren auf BinanceUS. Auch hier ist noch völlig unklar, wie viel Handelsvolumen tatsächlich verloren gegangen ist.

Hier im unteren Teil des Tweets offenbart sich für mich ein viel wichtigerer Hinweis, als die Rekorde die Binance gebrochen hat. Heimlich, still und leise hat Binance sein Whitepaper geändert und den Bereich für das BNB Quartals-Burning angepasst. Dort steht nichts mehr von den festgeschriebenen 20% Profit-Burning und auch das Wording wurde etwas nachjustiert. Hier spricht man nicht mehr von Profits sondern von Trading Volume, welches als Maßgeber für die Anzahl verbrannter Tokens dienen soll.


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Fazit

Zusammengefasst bedeutet es, dass wir die möglichen Gewinne erst einmal mit einem großen Fragezeichen versehen müssen, bis es ein offizielles Statement gibt. Die Anpassung des Whitepapers wurde übrigens schon im April vorgenommen und eröffnet so dem Unternehmen sehr viel Gestaltungsspielraum mit dem Burning umzugehen, um ihr erklärtes Ziel von 100 Millionen verbrannter BNB zu erreichen. Ich persönlich glaube, dass es aus den Gewinnen heraus kaum möglich sein kann, auch wenn die vielen Produkte bei Binance sicherlich auch Früchte tragen.

Wer in BNB investiert sollte sich eben immer klar sein, dass er nicht in das Unternehmen Binance investiert und auch keine Gewinnbeteiligung erhält, auch wenn das Burning dies suggeriert. Ich denke die Anpassungen wurden genau aus diesem Grund auch vorgenommen, um den regulatorischen Ansprüchen ,die ein Token mit sich bringt, gerecht zu werden. Denn ansonsten wäre BNB ein Wertpapier und das wollen sie sicher vermeiden.

Bitte investiert mit Bedacht, Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Auch wenn Binance das Angebot reduzieren kann, muss dies keine Kurssteigerung mit sich bringen. #DYOR

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[Bildquelle: Shutterstock]
Autor
Mirco ist Mitgründer und Project Lead von CryptoMonday. Er ist bereits seit vielen Jahren in der Blockchain & Crypto Szene aktiv und seit 2 Jahren auch in diesem Bereich beruflich tätig. Sein Schwerpunkt als Berater bei KI-decentralized liegt dabei in der Tokensierung von Assets, Tokenomics, Blockchain-based Business Models. In seiner Freizeit ist er im Namen des CryptoMonday in allen Städten Deutschlands als Speaker und Moderator aktiv.

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