Wenn es um das Thema ‚Bitcoin zu verschenken‘ geht, sollten normalerweise die Alarmglocken läuten. Oft steckt dahinter eine böse Absicht beziehungsweise ein Scam. Im aktuellen Fall sieht es jedoch anders aus. Denn 8 ehemalige Morgan Stanley Programmierer haben ein Rätsel konzipiert. Wer es schafft das BTC Puzzle zu lösen, wird mit 2,1 Bitcoin im Gegenwert von 19.000 Dollar belohnt.

Was hinter dem mysteriösen BTC Puzzle steckt & weshalb das Rätsel auf den ersten Blick unmöglich schwer aussieht, erfährst du im Artikel. Viel Spaß!

Bitcoin zu verschenken – Wer knackt das Rätsel?

Bei der aktuellen Aktion der 8 ehemaligen Morgan Stanley Programmierer handelt es sich unverkennbar um eine ausgeklügelte PR-Aktion für die von ihnen gegründete Exchange Phemex.

Im Rahmen eines Tweets wurde das BTC Puzzle angekündigt:

Wie genau funktioniert das Bitcoin Rätsel?

In dem Bild, welches du gerade oben in dem Tweet siehst, versteckt sich ein Private Key zu einer Bitcoin-Adresse. Auf dieser Adresse befindet sich ein Guthaben von 1,1 BTC. Wer es schafft das Rätsel zu lösen, erhält dabei nicht nur die 1,1 BTC, sondern auch noch einen weiteren Bitcoin als Tradingguthaben auf seinem Phemex Account.

Wie absurd und komplex dies wirkt, siehst du besonders hier im folgenden:

Bitcoin zu verschenken - Das SatoshiPuzzle

Ja genau. In diesem Bild soll sich nun der Private Key verstecken. Laut den Aussagen der Phemex-Gründer wird eine Kombination aus Algorithmen, Mathematik und Entschlüsselungsverfahren benötigt.


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Gründer stellen weitere Hinweise in Aussicht

Da es der Mehrheit der Menschen wohl bereits schwer fallen wird, einen ersten Lösungsansatz für das Problem zu finden, haben die Gründer von Phemex bereits weitere Hinweise in Aussicht gestellt. So sagte Max Wong, einer der Gründer, dass es weitere Hinweise geben wird, falls niemand das Rätsel binnen einer Woche knackt.

Neben dem Marketing-Move, den Phemex damit erzielen möchte, steckt eine weitere Absicht hinter dem aktuellen Rätsel. Das Team möchte die Aufmerksamkeit und das Bewusstsein für die sichere Verwahrung von Bitcoin und Co. erhöhen. Denn klar ist: wer einmal den Private Key eines Wallets herausgefunden hat, wird ein leichtes Spiel haben, die dazugehörige Wallet zu entleeren.

In diesem Kontext passt es auch wunderbar, dass die Gründer rund um Phemex ein eigenes innovatives System zur Verwahrung der BTC geschaffen haben. Jack Tao, CEO von Phemex, sagte:

Es ist im Allgemeinen bekannt, dass „hot“ wallets verwundbarer sind als offline (also cold) wallets. Für eine Exchange ist es immer ein enormes Risiko die ganzen Private Keys der Kunden sicher zu verwahren. Aus diesem Grund haben wir unser eigenes ‚hierarchisches, deterministisches Cold Wallet System‘ geschaffen. Unser System kann ausgehend von einem Seed Millionen von Private Keys erstellen, die mit den Public Keys, also BTC-Adressen, verlinked sind. Alle Keys sind unabhängig voneinander; dennoch können sie auf einfache Art und Weise durch den Phemex Seed wiederhergestellt werden, falls einer der Private Keys verloren geht. Der Seed und alle Private Keys werden außerdem offline, also in Cold Wallets, gespeichert.

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[Bildquelle: Shutterstock]
Daniel Wenz
Autor
Daniel ist 24, hat einen Bachelor of Science als Wirtschaftsingenieur und ist als Content Creator bei Cryptomonday tätig. Seit 2014 ist er aktiv im Krypto-Sektor unterwegs. Dass es dazu kam, hat er einer Vorlesung zu verdanken, in der über das disruptive Potenzial der Blockchain unterrichtet wurde. Seine Interessen umfassen die Technik und das breite Anwendungsgebiet der Technologie – nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Gesellschaft. Um den Zugang zu diesen komplexen Themen zu erleichtern, hat er selbst ein kleines Startup gegründet. Er beschäftigt sich mit der Verbreitung von BTC-Automaten in Deutschland und wirkte maßgeblich an Videos und Büchern mit.