Die Firma Tether Limited und die dazugehörige Tochterfirma Bitfinex sehen sich in den USA mit einer Sammelklage in New York konfrontiert.  Der Gegenstand der Anklage ist der Vorwurf, dass Tether zusammen mit Bitfinex mit Hilfe des Stablecoins USDT den Bitcoin Kurs manipuliert haben soll. Bei dem Gerichtsverfahren geht es um eine mögliche Summe von 1,4 Billionen USD, die Crypto-Investoren durch die Manipulation verloren haben sollen.

Tether und Bitfinex von gleichen Anwälten wie Craig Wright verklagt

Tether ist die Firma die den gleichnamigen Stablecoin USDT herausgibt und Bitfinex eine bekannte Krypto-Börse. Beide Firmen gehören zusammen zu einer Firmengruppe und sind in Hong Kong ansässig. Die Anklage wurde von den Anwälten Vel Freedman und Kyle Roche erhoben. Die beiden Anwälte sind die gleichen, die schon Craig Wright erfolgreich verklagt haben.

Tether und Bitfinex schuld an 1,4 Billionen USD Verlust?

Konkret wird den beiden Firmen (zusammen mit einigen anderen Tochterfirmen) vorgeworfen zusammen den Bitcoin Kurs in der Vergangenheit mehrfach manipuliert zu haben. Tether soll dabei neu „gedruckte“ USDT an die Krypto-Börse Bitfinex weitergeleitet haben. Die Firmen sollen dann die neuen USDT genutzt haben, um Bitcoin zu kaufen. Dadurch haben sie die Nachfrage künstlich erhöht, was zu der vorgeworfenen Manipulation führt.

Durch die Markt-Manipulation sollen eine ganze Reihe von Crypto-Investoren zu schaden gekommen sein. Deshalb handelt es sich auch um eine Sammelklage. Der mögliche Gesamtschaden der Investoren wird dabei auf 1,4 Billionen USD (nach europäischen Rechnungseinheiten) beziffert.

Ein Teil der Klage bezieht sich nicht nur auf eine mögliche Marktmanipulation, sondern auch auf das Monopol, das Tether im Stablecoin Markt auf den US-Dollar hat. So soll Tether laut Anklage zu 80% den Marktes dominieren und so eine „Monopol-Macht“ besitzen.


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Tether und Bitfinex streiten Schuld ab

Die beiden Firmen streiten alle Punkte der Anklage ab und teilen in einem Statement mit:

Bitfinex und seine verbundenen Unternehmen haben noch nie Tether-Token oder Emissionen verwendet, um den Kryptowährungsmarkt oder die Preisgestaltung von Token zu manipulieren. Alle Tether-Token sind vollständig durch Reserven gedeckt und werden an Bitfinex gemäß der Marktnachfrage ausgegeben und gehandelt, und zwar nicht zum Zwecke der Kontrolle der Preisgestaltung von Kryptowährungen.

An dieser Stelle auch etwas für die Aluhut-Träger unter uns. Das Vorgehen gegen Bitfinex und Tether könnte womöglich auch andere Gründe haben. Einer davon ist die Durchsetzung der Interessen diverser US-Finanzgruppen, um den USDC Stablecoin über den USDT zu stellen. Für diese Finanzgruppen ist es wohl nicht akzeptabel, dass eine ausländische Firma 80% des Stablecoin-„Marktes“ kontrolliert. Hier geht es sicherlich um gewisse Interessen verschiedener US-Unternehmen, die das ausländische Unternehmen Bitfinex mit allen Mitteln zu sabotieren versuchen.

Über einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Drucken des Stablecoins USDT und dem Bitcoin Preis wurde in der Vergangenheit schon oft diskutiert. Erst gestern wurden erneut 20 Millionen USDT gedruckt. 

Es wird spannend sein, ob die beiden Anwälte mit ihrer Crypto-Klage wieder Erfolg haben werden. Wir von Cryptomonday werden euch in dieser Sache natürlich weiterhin auf dem Laufenden halten.

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[Bildquelle: Shutterstock]

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