Ripple’s xRapid mit XRP soll Banken zu enormen Kostenersparnissen verhelfen und die gesamte Transaktions-Infrastruktur revolutionieren. Doch bis dato blieb die erhoffte Adaption der großen Banken noch aus. David Schwartz, Chief Technology Officer bei Ripple, hat sich zu diesem Thema auf der Future of Fintech 2019 geäußert und die aktuellen Status von xRapid und XRP besprochen.

Ripple’s xRapid mit XRP als Konkurrenz zur SWIFT

Das US Fintech-Unternehmen hat sich auf den internationalen Zahlungsverkehr fokussiert. Mit seinen Softwarelösungen möchte Ripple eine Alternative zur SWIFT darstellen und Zahlungsdienstleister und Banken dazu motivieren, XRP zum abwickeln von internationalen Zahlungen zu nutzen. Zudem stellt Ripple mit XRP eine deutliche Kostenminimierung für Banken in Aussicht. Doch die Überzeugungsarbeit gestaltet sich sehr schwierig. Traditionelle Banken lassen sich aktuell kaum von der neuen Technologie überzeugen. Unabhängig ob es eine enorme Kostenersparnis bringt oder nicht. Dazu sagte Schwartz:

Wir haben einen Kampf vor uns, um vor allem die Banken zu überzeugen. Denn die Banken sind extrem konservativ, sie bewegen sich sehr langsam. Was wir herausgefunden haben ist, dass Nicht-Banken-Finanzinstitute, Zahlungsunternehmen viel aggressiver sind und sie viel mehr an Dingen interessiert sind, die ihnen Zeit und Geld sparen können.

Ripple’s XRP findet keine Nachfrage bei Banken

Schwarzt äußerte sich ziemlich ernüchternd zum Thema der XRP-Adaption. Ripple hat mit XRP zwar das Mittel geschaffen, um die Probleme der Banken möglicherweise zu lösen aber die Welt sei einfach noch nicht bereit dafür. Dazu sagte er:

Wir haben xRapid entwickelt, um dieses Problem irgendwie zu lösen, und es wurde an die reale Situation angepasst, in der wir uns befanden. Wir hatten irgendwie die Idee, dass die Institutionen XRP oder ein Digital Asset halten würden.

Sie würden ihre Zahlungen mit den digitalen Vermögenswerten leisten oder regionale Hubs würden sich mit den digitalen Vermögenswerten begleichen. Und aus einer Vielzahl von Gründen war die Welt nicht ganz bereit dafür, einschließlich regulatorischer Fragen, mangelnder Liquidität, unreifem Ökosystem rund um das digitale Vermögen.

Ripple ist vielleicht einfach seiner Zeit etwas voraus. Durch die langsame Reaktionsgeschwindigkeit der Banken, wird es wohl zu keiner kurzfristigen xRapid Adaption kommen. xRapid könnte nämlich als einzige der Softwarelösungen von Ripple, tatsächlich auf den XRP Kurs Auswirkungen haben. Dabei wird XRP als Brückenwährung genutzt, um von einer FIAT-Währung sekundenschnell in jede beliebige andere Währung zu wechseln.

XRP Kurs hängt immer noch auf der Strecke

Zudem ist die aktuelle Liquidität einfach viel zu gering, dass große Banken tatsächlich ihre Transaktionen über xRapid laufen lassen können, ohne den Kurs zu bewegen. Dazu muss nicht nur der XRP Kurs enorm wachsen, sondern auch die Marktkapitalisierung des gesamten Krypto-Marktes.

Aktuell warten alle auf die SBI, die laut Gerüchten diesen Monat xRapid endlich kommerziell einsetzen will. Eine positive Nachricht aus diesem Lager wird einem XRP Kurs-Anstieg sicherlich verhelfen. Aktuell notiert der XRP Kurs knapp unter 0,40 USD und ist einer der Verlierer diesen Monat. Zwar konnte der XRP Kurs dieses Jahr auch zulegen aber im Vergleich zu vielen anderen aus der Top20 ist er dennoch auf der Strecke geblieben.

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[Bild: Shutterstock]

2 KOMMENTARE

  1. Den Kryptomarkt will doch kein großes Institut ob XRP oder Bitcoin. Davon träumt der Kryptoanleger weil diese relitäts Fremd sind. Sie glauben Fonds, Banken, Versicherungen würden heimlich kaufen und nicht offiziell, lächerlich.
    Würde es tatsächlich passieren und das Interesse steigen würde man den Kryptomarkt um das 10 -100 fache steigen sehen, dazu ist der Markt zu unsicher.
    Banken haben logischerweise kein Interesse an Krypto um Geld zu sparen wozu auch ,Bankgebühren erhöhen, Leute entlassen das treibt auch deren Börsenkurse.
    Ich glaube sogar, würden sie in Krypto investieren würde deren Kurs, wegen dem Risiko, Kurs einbrüche von nie gekanntem Ausmass erleben und der Bürger müßte wieder zahlen um die Banken zuretten.
    Was sind den 20 Millarden an Krypto nichts, für eine Bank kann das den Ruin bedeuten denn bei einem Hackerangriff wer zahlt ausser wir Bürger. Ich hätte schon bedenken wenn Dumme in etwas investieren das sie nicht verstehn oder einschätzen können. Ich möchte nicht das meine Rente in Krypto ausgezahlt wird.
    Leider bedenken Viele nicht das Risiki sondern jubeln wenn Bitcoin von Rentenfonds gekauft wird und die verblendeten glauben dann auch noch ihre Rente würde steigen, weil nach deren Meinung Bitcoin nur steigen kann aber nie ganz verschwindet, wer soll da schon pleite gehen. Blockchain könnte als einziges überleben da man damit Geldverdienen kann. Blockchain läuft auch ohne Krypto, da bin ich mir ziemlich sicher muß halt was geänderte werden, aber nur der Versuch macht klug.

  2. Das Swift-System ist eines von Amerikas wichtigsten Machtinstrumenten zur Überwachung von Zahlungsverkehren und zur Sanktionierung. Einfach mal googeln, wer die letzten Jjahre mal so alles vom Swift-System ausgeschlossen wurde, weil dem Hegemon irgedwas nicht passte.
    Die Banken werden sich schwer tun, etwas gegen die aktuelle Struktur zu unternehmen: zudem sinkt die Ertragslage bei vielen Banken aktuell dermaßen stark durch die Nullzinspolitik, dass Investitionen in neue Technik schwer argumentierbar sein dürfte. („geht doch jetzt auch“, „haben wir schon immer so gemacht“) 🙂

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