Ethereum ist eine Plattform auf der viel Entwicklungsarbeit betrieben wird. Dementsprechend viele Forscher und Entwickler arbeiten daran ETH zu verbessern. Einer davon Virgil Griffith, der laut seinem Linkedin Profil seit Oktober 2016 „Research Scientist“ bei Ethereum ist. Doch warum muss man das wissen? Nun: der Forscher ist nun für die Nutzung seines Wissens verhaftet worden und ihm droht eine hohe Freiheitsstrafe.

Ethereum Forscher als Nordkorea-Gehilfe?

Laut dem Büro des U.S. Staatsanwalts für den Southern District of New York und dem FBI ist Griffith als Ethereum Forscher nach Nordkorea gereist, um dort an einer Konferenz teilzunehmen. Dabei soll er eine Präsentation über technische Details von Kryptowährungen und Blockchain gehalten haben. Das problematische dabei: Nordkorea ist von US-amerikanischen Sanktionen betroffen. Griffith wird nun vorgeworfen Nordkorea dabei geholfen zu haben diese zu umgehen, sowie Geldwäsche zu betreiben. Nun wurde er festgenommen. Der US-Rechtsanwalt Geoffrey S. Berman sagte in einer Erklärung:

Wie behauptet, hat Virgil Griffith Nordkorea hochtechnische Informationen zur Verfügung gestellt, in dem Wissen, dass diese Informationen verwendet werden könnten, um Nordkorea bei der Geldwäsche zu helfen und Sanktionen zu umgehen. Indem er dies angeblich tat, gefährdete Griffith die Sanktionen, die sowohl der Kongress als auch der Präsident verhängt haben, um maximalen Druck auf das gefährliche Regime Nordkoreas auszuüben.


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20 Jahre Haft als Strafe?

Der Ethereum Forscher soll konkret im April diesen Jahres an der „Pyongyang Blockchain- und Kryptowährungs-Konferenz in Nordkorea teilgenommen haben, obwohl das US Außenministerium ihm die Erlaubnis in das Land zu reisen verweigert hat. Auf eben dieser Konferenz soll Virgil Griffith zusammen mit anderen Teilnehmern darüber diskutiert haben, wie Nordkorea Blockchain und Kryptowährungen dazu nutzen kann Geld zu waschen und Sanktionen zu umgehen. 

Nach der Konferenz begann Griffith „Pläne zu formulieren, um den Austausch von Kryptowährungen zwischen der DVRK [Nordkorea] und Südkorea zu erleichtern, obwohl er wusste, dass die Unterstützung bei einem solchen Austausch gegen Sanktionen gegen die DVRK verstoßen würde.“

Griffith ist wegen Verschwörung zur Verletzung des „International Emergency Economic Powers Act“ angeklagt, der eine Freiheitsstrafe von maximal 20 Jahren vorsieht.

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[Bildquelle: Shutterstock]