Die Technologie und Entwicklung hinter Bitcoin ist extrem spannend. Dennoch interessieren sich die Meisten nur für den Bitcoin Kurs. Daher sind auch Mondprognosen und andere positive Vorhersagen sehr beliebt, weil es die Investoren bei ihrer Investitions-Entscheidung stützt. Das ist auch der Grund, warum einige sehr emotional reagieren, wenn Kritik an dem jeweiligen Projekt geäußert wird.

Doch woher kommen diese Bitcoin Halving Mondprognosen und lassen die sich wirklich alle so einfach erklären? Gibt es vielleicht etwas, was uns eine klare Richtung für den Bitcoin Kurs zeigt? In diesem Artikel versuchen wir eine Antwort zu finden.

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Bitcoin ist in seiner Form und Entstehung einmalig

Bitcoins Herz hat 2009 angefangen zu schlagen. Damals ging es nicht um irgendwelche Profite oder Sonstiges. Es ging einzig und alleine darum, den langjährigen Traum einer dezentralen Währung endlich umzusetzen. Wenn man den Menschen damals erzählt hätte, dass Bitcoin, welcher zu diesem Zeitpunkt mehr oder weniger 0 USD wert war, irgendwann die 20.000 USD erreicht, dann wäre man wohl verspottet worden. Das fühlt sich ähnlich an, wie wenn ich jemandem aktuell erzählen würde, dass Bitcoin in 10-20 Jahren bei 1 Million USD steht.

Die Entstehungsgeschichte von Bitcoin ist einmalig und kann in dieser Form nicht wiederholt werden. Zumindest nicht mit demselben Ergebnis. Das haben uns viele Altcoins der letzten Jahre bereits bewiesen. Doch die Entstehungsgeschichte ist nicht alleine dafür verantwortlich, dass Bitcoin so vom Netzwerk-Effekt profitiert hat. Dabei spielen ebenfalls Faktoren wie Dezentralität, Zensurresistenz usw. eine entscheidende Rolle. In der Geschichte der Menschheit gab es noch nie sowas wie BTC. So etwas revolutionäres braucht seine Zeit, um genügend Vertrauen aufzubauen. Denn seien wir mal ehrlich, die Meisten Menschen auf der Welt verstehen Bitcoin nicht.


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Knappheit und Inflationsrate von BTC

Doch eines der wohl wichtigsten Faktoren bei BTC ist seine Knappheit. Satoshi Nakamoto hat damals die maximale Anzahl auf 21.000.000 Bitcoin festgelegt. Die BTC sollten auch nicht einfach aus dem Nichts entstehen (premine), sondern müssen erstmal ‚verdient‘ werden. Es ist eigentlich ganz einfach. Die Miner werden für ihre Unterstützung und Stärkung des Netzwerks belohnt und bekommen dafür im Gegenzug die Belohnungen in Form von Bitcoin. Diese Belohnung steht jedem Miner zu, der einen Block findet. Die Höhe der Belohnung ist bereits von Beginn an festgelegt worden und liegt aktuell bei 12,5 BTC pro gefundenen Block. Damit entstehen aktuell täglich ca. 1.800 BTC.

Satoshi Nakamoto hat sich aber etwas interessantes einfallen lassen. Jede 210.000 Blöcke (ca. alle 4 Jahre) findet eine Halbierung der Belohnungen statt – das sogenannte Bitcoin Halving. Damit sinken nicht nur die Einnahmen für die Miner um die Hälfte bei gleichbleibendem Bitcoin Preis, sondern auch die Inflationsrate. Aktuell hat Bitcoin eine Inflationsrate von ca. 3,67%. Nach dem nächsten Halving sinkt diese auf unter 1,8% und wird damit unter der Inflationsrate von Gold und Silber liegen.

Das ist einer der Gründe, warum das regelmäßige Bitcoin Halving sich so positiv auf den Preis auswirken kann. Das neue Angebot nimmt von einem auf den anderen Tag um die Hälfte ab, zumindest wenn wir davon ausgehen, dass Miner einen Großteil ihrer BTC verkaufen, um ihre Produktionskosten zu decken. Der Angebotsschock wird aber nicht direkt am Halving selbst stattfinden, sondern erst Monate, wenn nicht sogar Jahre danach erst auf dem Markt zu spüren sein.

99% aller Bitcoins entstehen bis 2032

Doch das ist alles immer noch eine kurze Darstellung der eigentlichen Genialität von Satoshi. Wenn wir jetzt in die Zukunft blicken, dann sehen wir, dass der letzte Bitcoin ca. 2140 gemined wird. Bis dahin werden wir alle 210.000 Blöcke eine Halbierung der Rewards erleben. Aktuell schreiben wir das Jahr 2020 und haben bereits über 86% aller Bitcoin gemint. Im Jahr 2032 werden wir bereits 99% gemint haben. Somit wird es ca. 108 Jahre dauern bis das letzte Prozent gefunden wurde. Was sagt uns das nun?

Dieser Blick in die Zukunft zeigt uns, dass wir noch ziemlich früh dabei sind und noch die großen Bitcoin Halving Sprünge mitnehmen können. Im Verhältnis zu der aktuellen Menge der BTC, die sich im Umlauf befindet, ist die aktuelle Inflationsrate relativ hoch. Dadurch wird auch die Halbierung der Rewards einen enormen Einfluss auf die Mining Industrie haben. Aktuell verdienen Miner weltweit täglich ca. 18.000.000 USD. Nach dem Halving sind es dann ’nur‘ noch 9.000.000 USD. Natürlich ausgehend von einem fixen Bitcoin Preis von 10.000 USD.


Bitcoin (BTC) wird immer beim Proof of Work Algorithmus bleiben. Auf dem Bild ein Bitcoin auf einer Platine.5 Gründe, warum du in Bitcoin investieren solltest: Immer wieder hört man die gleichen Aussagen zu Bitcoin. Bald könnte er verboten sein, die Zentralbanken machen ihn überflüssig und man könne sich doch eh nichts davon kaufen. Wir räumen auf mit den häufigsten Märchen und zeigen dir 5 Gründe, warum man in Bitcoin investieren sollte. Warum du in Bitcoin investieren solltest.


Halving Effekt nimmt mit der Zeit ab

Dieser Effekt wird mit der Zeit abnehmen bis er gar nicht mehr wirklich wahrgenommen wird. Zwar werden die Einnahmen der Miner in BTC bis 2140 immer halbiert aber das hat letztendlich keinen großen Auswirkungen mehr auf das tatsächliche Angebot. Als Beispiel nehmen wir das Jahr 2032. In 2032 wird es zum 6ten Bitcoin Halving kommen. Zu diesem Zeitpunkt werden bereits 99% aller Bitcoin gemint sein (ca. 20,79 Mio. BTC). Die Inflationsrate sollte dann bei ungefähr 0,24% liegen. Man kann sich an dieser Stelle selbst sehr gut ausmalen, dass die Auswirkungen der Inflationsrate und der Halbierung keinen großen Einfluss mehr auf die Menge der BTC haben, die sich bereits im Umlauf befinden.

Wir können also sehr froh sein, die nächsten BTC Halving live mitzuverfolgen und so früh dabei zu sein. Bis jetzt gab es nur zwei Halvings und jedes hat mitunter zu einem starken Bitcoin Kurs-Anstieg geführt. Dennoch ist ein gewisser Trend bei den letzten Halvings zu erkennen. Die Bullruns nach den Halvings dauern länger und weisen einen geringeren Anstieg auf. Zwar sind zwei Ereignisse bei Weitem nicht aussagekräftig aber zeigen dennoch eine gewisse Tendenz. Somit wird es immer wahrscheinlicher, dass bei jedem weiteren Bitcoin Halving der Effekt weiter abnehmen wird.

Satoshis geplante Blasenbildung?

Können wir also mit einer weiteren Bitcoin Blase nach dem nächsten BTC Halving rechnen? Theoretisch ja, zumindest wenn wir uns die vergangenen Events anschauen. Eine Garantie gibt es aber dafür nicht. Satoshi hat diese plötzliche Halbierung sicherlich nicht ganz unbewusst gewählt. Er wollte wohl, dass der Bitcoin Kurs regelmäßigen Blasenbildungen unterliegt und somit für die nötige Aufmerksamkeit sorgt. Welchen Grund hätte es sonst, dass die Inflationsraten-Reduzierung alle 4 Jahre einfach halbiert wird und nicht fließend von Block zu Block abnimmt?

Wir wollen uns dennoch nicht zu sehr auf irgendwelche Gedanken und Prognosen stützen. Die Zeit wird uns zeigen, ob unsere Annahmen gestimmt haben oder ob wir wieder neue aufstellen müssen. Wir blicken gespannt in das aktuelle Jahr und freuen uns auf das kommende Bitcoin Halving. Wir halten euch wie immer bei allen wichtigen Updates auf dem Laufenden. Stay tuned!

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Wir wird sich das Bitcoin Halving auf den Kurs tatsächlich auswirken? Nehmen die Effekte mit der Zeit ab und hat Satoshi die regelmäßigen Blasenbildungen vorhergesehen?

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