Über 100 Unternehmen haben sich der International Association of Trusted Blockchain Applications angeschlossen. Darunter waren auch IBM, Ripple und Swift. Am vergangenen Mittwoch trafen sich die Unternehmen. Gemeinsam feierten sie die offizielle Gründung mit einer Zeremonie bei der europäischen Kommission in Brüssel. Im Vorfeld hatte die Kommission bereits zu einigen Veranstaltungen zum Thema eingeladen.

Dabei wurde eine Charta zur Gründung des eines Verbandes geschlossen. Ziel der INATBA ist es, Regulierungs- und Geschäftsreformen anzuleiten. Dabei geht es vor Allem um die Einführung der Distributed Ledger Technologien. Sie stellen eine wichtige Technik zur Verteilung von Kassenbüchern dar. Bereits letztes Jahr hatten die EU-Mitgliedstaaten eine Blockchain-Partnerschaftserklärung unterzeichnet. Zusätzlich wurden eine Blockchain-Beobachtungsstelle und ein Forum eingerichtet.

EU-Kommission macht Blockchain-Technologie zur Priorität

Die EU-Kommission reagiert auf den weltweiten Krypto-Trend. Aufgrund der anhaltenden Ausbreitung der Technologie möchte die Kommission sie zu einer Priorität machen. Daher werden die möglichen Auswirkungen ihrer Einführung untersucht. Darüber hinaus wird die Technik bei einer Reihe von Initiativen umgesetzt.

Doch das ist noch nicht alles.

Bei der Unterzeichnung der Charta für die Gründung der INATBA war auch Mariya Gabriel anwesend. Sie ist die zuständige EU-Kommissarin für Digitaltechnik. Roberto Viola, der Generaldirektor für Kommunikation, Netze, Inhalte und Technologie war ebenfalls vor Ort. Daneben fanden sich noch Vertreter der deutschen Telekom und Accenture ein. Auch Blockchain-nahe Unternehmen, wie Ripple, ConsenSys, die Sovrin Foundation, Bitfury, Ledger und IOTA schickten Vertreter. Unter den Unternehmen herrschte eine ausgesprochen positive Stimmung. Dominik Schiener, einer der IOTA-Vorsitzenden sagte Folgendes:

Die Entwicklung eines Regulierungsrahmens für Distributed-Ledger- und Blockchain-Technologien ist von wesentlicher Bedeutung für deren breite Akzeptanz und ihr Wachstum. Wir haben ein eigenes Public Regulatory Affairs Team eingerichtet, um diese Bemühungen zu leiten und freuen uns, eines der Gründungsmitglieder von INATBA zu sein.


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Hinzufügend sagte er:

Die Stärke und Größe dieses Verbandes sowie die Unterstützung der Europäischen Kommission und anderer Regierungen zeigen nur noch einmal das zukünftige grenzenlose Potenzial für Distributed-Ledger-Technologien.

Was sind die Ziele der INABTA?

Vor allem möchte der Verband kleine und mittelständische Unternehmen, so wie Startups und auch Regulierungsbehörden an einen Tisch bringen. Dabei sollen Kräfte gebündelt werden, um die Blockchain und auch die Distributed-Ledger-Technologie massentauglich zu machen. Mariya Gabriel betont, dass die Blockchain in vielen Bereichen innovativ genutzt werden kann. Auf dieser Grundlage sollte vieles möglich sein. Nun ist es an dem Verband, einen Rechtsrahmen zu schaffen. Dabei sind die Anforderungen klar: Transparenz und Integrität, so wie nutzerfreundliche Arbeitsbedingungen werden erwartet.


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[Bild: Shutterstock]

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