Bei diesem Bild handelt es sich um CryptoPunk #7523. Für viele stellt dies ein verpixeltes Bild dar, für andere ist es Kunst. Wie viel können einzelne Pixel wert sein? Bis zu 11,8 Millionen USD wie eine Versteigerung eindrucksvoll unter Beweis stellen konnte. Neben den Kryptowährungen sorgen solche Werke ebenfalls immer wieder für Schlagzeilen.

NFTs (Non-Fungible Token) sind weiter im Vormarsch. Das zeigt nun die Versteigerung von Cryptopunk #7523. Passend zur Pandemie befeuert das 24 mal 24 Pixel Bild mit OP-Maske den Hype um Blockchain Produkte weiter. Das Auktionshaus Sotheby’s konnte das digitale NFT Kunstwerk für 11,8 Millionen USD versteigern. Damit ist dieser CryptoPunk der bisher teuerste seiner Art.

NFTs waren von vielen totgeglaubt

Sotheby’s verkündete die Versteigerung auf dem offiziellen Twitter Kanal.

Kurz darauf meldete sich einer der bekanntesten NFT-Sammler Sillytuna zu Wort, der mit folgendem Tweet den Leuten widersprach, die NFTs als tot bezeichneten. Zuletzt war der Hype etwas abgeflacht. Gezahlt wurde CryptoPunk #7523 übrigens in Ether.

Wieso werden so hohe Summen für Pixel gezahlt?

Digitale Kunst war bisher nicht fälschungssicher. Einmal erstellt, konnte es vielfach kopiert und verbreitet werden – unabhängig davon, ob dies gegen das Urheberrecht verstößt oder nicht. Bei NFTs ist dies nun anders.

Die Pixel sind in diesem Fall einzigartig und nicht fälschbar, da diese auf der Ethereum Blockchain basieren. Anfangs noch größtenteils kostenlos, werden die Pixel mittlerweile immer öfter für Millionenbeträge versteigert.

Gerade deshalb werden NFTs stark diskutiert. Während die einen hier eine Revolution der Kunst sehen, ist dies für viele andere nicht erklärbar. Auch Rechte für Musik oder YouTube Videos können mittlerweile als NFTs ersteigert werden. So wurde beispielsweise auch das legendäre YouTube Video „Charlie bit my finger“ für rund 485.000 USD versteigert.

NFTs gibt es seit 2017. Die auf einer Blockchain basierenden Produkte können mit Kryptowährungen ersteigert werden. Trotz der mittlerweile achtstelligen Preise sind es weiterhin Nischenprodukte. Daher könnte es in den nächsten Jahren zu noch höheren Kaufpreisen in diesem Bereich kommen.

Insbesondere Unternehmen und Marken könnten von NFTs in Zukunft profitieren. Der FC Bayern München verkaufte beispielsweise lizenzierte NFT-Spielerkarten für umgerechnet 31.100 USD. Im Vergleich zum versteigerten CryptoPunk also noch keine allzu hohe Summe.