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Japan will Kryptowährungen wie Aktien regulieren, um das Marktwachstum anzukurbeln

Simon Simba
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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.
Aktualisiert: 11. June 2026

Japan ist bereit, seine Haltung gegenüber Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum zu ändern. Im Rahmen eines Steuerreformplans für 2026 will die Regierung Kryptowährungen von einer gestaffelten Einkommensteuer von bis zu 55 % auf einen Pauschalsatz von 20 % umstellen, analog zu Aktien und Investmentfonds. Ähnlich wie bei Aktien würde Japans Rahmenwerk den Handel mit Kryptowährungen separat vom Arbeitseinkommen besteuern, sagen Beamte.

Gleichzeitig plant Japan, bestimmte Krypto-Vermögenswerte als Finanzinstrumente im Sinne des Finanzinstrumente- und Börsengesetzes einzustufen, dem wichtigsten Gesetz für Wertpapiere. Sobald die Änderungen in Kraft treten, werden die Aufsichtsbehörden führende Token wie Bitcoin und Ethereum eher wie traditionelle Anlageprodukte behandeln. Berichten zufolge zielt dieser Schritt darauf ab, digitale Vermögenswerte „auf eine Stufe mit Aktien und anderen gängigen Anlagen zu stellen“.

Insiderhandelsregeln und strengere Strafen

Da Kryptowährungen unter das Wertpapierrecht fallen werden, wird Japan die Regeln zum Insiderhandel auf diesen Sektor ausweiten. Die Finanzaufsichtsbehörde und die Wertpapieraufsichtsbehörde arbeiten an Änderungen, die den Handel auf Basis von „vertraulichen Informationen“ bei digitalen Vermögenswerten verbieten sollen, genau wie bei Aktien. Daher könnten Personen mit nicht öffentlichen Informationen über Token-Listings, Partnerschaften oder Notierungen an lokalen Börsen mit denselben Strafen rechnen wie Insider im Aktienbereich.

Japan plant außerdem, gegen nicht registrierte Krypto-Aktivitäten vorzugehen. Der neue Rechtsrahmen sieht vor, die maximale Haftstrafe für den Verkauf von Kryptowährungen ohne gesetzliche Registrierung von drei auf bis zu zehn Jahre zu erhöhen. Laut Behördenvertretern werden die höheren Strafen es illegalen Plattformen und Betrügern erschweren, japanische Bürger ins Visier zu nehmen.

Japan ebnet den Weg für Krypto-ETFs

Entscheidend ist, dass die neuen Regeln Raum für börsengehandelte Fonds schaffen, die Krypto-Kurse nachbilden. Die Japan Exchange Group, die die Tokioter Börse betreibt, hat erklärt, dass „börsengehandelte Fonds, die Kryptowährungen nachbilden, bereits im nächsten Jahr notiert werden könnten, sofern Gesetzesänderungen dies zulassen.“

JPX-CEO Hiromi Yamaji sagte gegenüber Bloomberg, dass Vermögensverwalter „großes Interesse an der Einführung von Krypto-ETF-Produkten gezeigt haben und fügte hinzu: „Sobald die Gesetzgebung und die steuerliche Behandlung klar sind, sind wir bereit, uns in diese Arbeit zu stürzen.“ Er deutete außerdem an, dass die Notierungen zwar schon nächstes Jahr beginnen könnten, die Börse aber anstrebt, solche Produkte spätestens 2028 handeln zu lassen.

Insgesamt signalisieren Japans Reformen für 2026, dass das Land wichtige Kryptowährungen weniger als spekulative Kuriositäten, sondern eher als reguläre Finanzanlagen behandeln will.

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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.