Immer wieder Ärger mit den USA. In der Vergangenheit wurde die in San Francisco ansässige Firma rund um CEO Brad Garlinghouse und CTO David Schwartz immer wieder mit den amerikanischen Behörden konfrontiert. Trotz intensiver Lobbyarbeit sieht das regulatorische Umfeld nicht positiv für Ripple aus, sodass die Firma einen Standortwechsel in Erwägung zieht.

Dabei sagte Garlinghouse nun, dass Ripple seinen Hauptsitz nach Japan oder Singapur verlegen könne.


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Steht Ripple vor einer Standortverlagerung?

In einem aktuellen Bloomberg-Interview sagte CEO Garlinghouse, dass neben Japan und Singapur, die Schweiz, Großbritannien sowie die Vereinigten Arabischen Emirate auf der Liste der potenziellen neuen Standorte stehen. Als Grund nennt er hierfür die klare Gesetzgebung für geschäftliche Aktivitäten im Krypto-Bereich.

Dabei betont Garlinghouse die regulatorische Unsicherheit in den USA.

Die Vereinigten Staaten haben unterschiedliche Meinungen, ob Kryptowährungen nun eine Ware, eine Währung oder ein Wertpapier sind.

Rechtsstreit mit Investoren in den USA

Zur Erinnerung: Ripple befindet sich in einem anhaltenden Rechtsstreit mit Investoren, die behaupten, das Unternehmen habe durch den Verkauf von XRP gegen die Wertpapiergesetze der US-Bundesstaaten und des Bundes verstoßen.

Die Darstellung der Firma hingegen sieht anders aus. So gibt Ripple zwar zu, dass sie eine große Menge an XRP besitzen, betonen jedoch vehement, dass das Netzwerk, das zur Abwicklung von XRP-Transaktionen verwendet wird, nämlich der XRP Ledger, jedoch dezentralisiert ist.

Natürlich sind solche Formen eines Rechtsstreits nicht förderlich für die Entwicklung des eigenen Unternehmens. Da Ripple bereits aktiv in Japan vertreten ist (Stichwort: SBI), bietet sich ein Wechsel in den ostasiatischen Pazifikstaat durchaus an.

Japan ist einer unserer am schnellsten wachsenden Märkte. Dies lag auch daran, dass wir wichtige Partner wie SBI dort haben.

Ferner sagte Garlinghouse, dass er bereits dem SBI-Team mitgeteilt habe, dass Japan als potenzieller neuer Standort in Betracht gezogen wird.

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QUELLEbloomberg.com
Daniel Wenz
Autor
Daniel ist 24, hat einen Bachelor of Science als Wirtschaftsingenieur und ist als Content Creator bei Cryptomonday tätig. Seit 2014 ist er aktiv im Krypto-Sektor unterwegs. Dass es dazu kam, hat er einer Vorlesung zu verdanken, in der über das disruptive Potenzial der Blockchain unterrichtet wurde. Seine Interessen umfassen die Technik und das breite Anwendungsgebiet der Technologie – nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Gesellschaft. Um den Zugang zu diesen komplexen Themen zu erleichtern, hat er selbst ein kleines Startup gegründet. Er beschäftigt sich mit der Verbreitung von BTC-Automaten in Deutschland und wirkte maßgeblich an Videos und Büchern mit.