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KuCoin nutzt Mastercard, damit Australier beim Bezahlen in Echtzeit mit USDC bezahlen können

Simon Simba
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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.
Aktualisiert: 26. April 2026

KuCoin hat in Australien ein neues Produkt namens KuCard eingeführt, mit dem Nutzer über das weltweite Mastercard-Netzwerk mit Kryptowährungen bezahlen können. Berechtigte Kunden können nun USDC und andere unterstützte Vermögenswerte überall dort ausgeben, wo Mastercard akzeptiert wird – darunter in Geschäften, online sowie über Apple Pay oder Google Pay.

KuCoin hat den Dienst gemeinsam mit Immersve entwickelt, einem lizenzierten Mastercard-Partner, der Krypto-Wallets mit traditionellen Zahlungssystemen verbindet. Die Börse erklärt, die Karte sei darauf ausgelegt, digitale Vermögenswerte für alltägliche Zahlungen nutzbar zu machen und gleichzeitig ein vertrautes Kartenerlebnis an der Kasse zu gewährleisten.

So funktioniert die Echtzeit-USDC-Umrechnung an der Kasse

Wenn ein Nutzer auf die KuCard tippt oder sie durchzieht, zieht KuCoin Geld vom verknüpften Krypto-Guthaben ab, wobei USDC als zentrale Abrechnungswährung dient. Das System rechnet den benötigten Krypto-Betrag in Echtzeit in lokale Fiat-Währung um und wickelt die Zahlung über das Mastercard-Netzwerk ab.

Zum Start unterstützt die KuCard 37 USDC-Handelspaare, darunter wichtige Coins wie BTC, ETH und USDT. Nutzer können wählen, mit welchen Vermögenswerten ihre KuCard aufgeladen wird, und eine Prioritätenreihenfolge festlegen, sodass der Dienst automatisch Wert aus den ausgewählten Coins abrufen und diesen dann am Point of Sale über USDC weiterleiten kann.

Australien als erster KuCard-Markt für KuCoin

KuCoin hat Australien als ersten Markt für die KuCard ausgewählt, nachdem es sich bei AUSTRAC als digitale Börse registrieren ließ. Diese Registrierung ermöglicht es der Börse, Kartenzahlungen gemäß den lokalen Vorschriften zur Bekämpfung von Geldwäsche anzubieten und gleichzeitig mit einem großen globalen Netzwerk zusammenzuarbeiten.

Das Unternehmen sagt, dieser Start zeige sein Engagement für Krypto-Zahlungen im „echten Leben“, nicht nur für den Handel. Wenn die Einführung gut läuft, könnten KuCoin und Immersve eine Ausweitung ähnlicher Mastercard-gebundener Dienste auf andere Regionen in Betracht ziehen, in denen Vorschriften und Nachfrage zusammenpassen.

Für australische Nutzer entfällt mit der KuCard die Notwendigkeit, Kryptowährungen vor dem Einkauf manuell gegen Bargeld zu verkaufen. Stattdessen können sie Guthaben in USDC oder anderen Vermögenswerten auf KuCoin behalten und die Umrechnung beim Bezahlen im Hintergrund von der Karte erledigen lassen.

Durch diese Konfiguration sind Händler vor Krypto-Schwankungen geschützt, da sie wie gewohnt über Mastercard traditionelles Fiat-Geld erhalten. Gleichzeitig bietet es Krypto-Besitzern eine weitere Möglichkeit, Stablecoins wie USDC im Alltag zu nutzen, ohne dabei von den bestehenden Kartenzahlungsgewohnheiten in Australien abzuweichen.

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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.