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SEC genehmigt DTCC-Plan zur Tokenisierung von Aktien, Anleihen und Staatsanleihen

Simon Simba
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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.
Aktualisiert: 12. December 2025

Die US-Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission hat einen bahnbrechenden Plan der Depository Trust & Clearing Corporation (DTCC) zur Tokenisierung von Aktien, Unternehmensanleihen und US-Staatsanleihen genehmigt.

So funktioniert die DTCC-Tokenisierung

Nach dem genehmigten Rahmenwerk wird die DTCC On-Chain-Darstellungen von Wertpapieren ausgeben, die sich bereits in ihrem Depot befinden, anstatt parallele “verpackte” Vermögenswerte zu schaffen, die sich außerhalb des traditionellen Systems bewegen. Jeder Token wird 1:1 auf eine zugrunde liegende Aktie oder Anleihe in den Büchern der DTCC abgebildet, und Übertragungen erfolgen nach denselben Eigentums-, Abwicklungs- und Handlungsregeln, die auch für herkömmliche Positionen gelten.

Die Token bewegen sich in zugelassenen Netzwerken, die mit den Kernsystemen der DTCC verbunden sind, wobei die Kontostände auf der Kette kontinuierlich mit den bestehenden Hauptbüchern abgeglichen werden. Durch dieses Design können Geschäfte schneller und mit mehr Programmierbarkeit abgewickelt werden, während Rechtstitel, Stimmrechte und Offenlegungen im vertrauten regulatorischen Rahmen verankert bleiben. Für die Marktteilnehmer/innen bedeutet dies neue Regeln für Repo-Geschäfte, Sicherheitenbewegungen und Sekundärhandel, nicht aber eine umfassende Neufassung des Wertpapierrechts.

Regulierungs- und Branchenkontext

Für die SEC bietet der Plan eine kontrollierte Möglichkeit, die Tokenisierung zu testen, ohne kritische Funktionen an unregulierte Handelsplätze abzugeben. Die zugelassenen Netzwerke bleiben auf beaufsichtigte Intermediäre beschränkt; Broker-Dealer, Clearing-Mitglieder und Verwahrer müssen nach wie vor Kapital-, Berichts- und Verhaltensstandards einhalten; und die tokenisierten Instrumente müssen dieselben Anlegerschutz- und Offenlegungsregeln einhalten wie die ihnen zugrunde liegenden Wertpapiere.

Diese Struktur gibt den Aufsichtsbehörden auch Aufschluss darüber, ob die zeitnahe Abrechnung das Kontrahenten- und Betriebsrisiko verringert oder lediglich die Lasten auf andere Bereiche wie das Sicherheitenmanagement und die untertägige Liquidität verlagert. Da die DTCC auf ihre bestehenden Prozesse zurückgreifen kann, erhalten die Aufsichtsbehörden ein Sicherheitsnetz: Wenn tokenisierte Arbeitsabläufe unerwarteten Stress verursachen, können sie zurückgefahren werden, ohne die Märkte einzufrieren.

Für Banken und Vermögensverwalter bedeutet die Genehmigung, dass die Tokenisierung von einem Pilotprogramm zu einer Infrastruktur wird, an die sie sich mit echten Vermögenswerten und Mandaten anschließen können. Sie erhalten die Möglichkeit, tokenisierte Teile von Geschäften und Sicherheitenbewegungen auf gemeinsamen Ledgern abzuwickeln, was den Abstimmungsaufwand verringern und den Treasurern ein schärferes Echtzeitbild der Engagements vermitteln kann.

Damit wird auch eine schärfere Grenze zwischen regulierter Tokenisierung und synthetischen “verpackten” Versionen von Wertpapieren gezogen, die auf öffentlichen Ketten mit unklarer rechtlicher Bindung an die zugrunde liegenden Vermögenswerte ausgegeben werden. Der Ansatz der DTCC sorgt dafür, dass die Abwicklung innerhalb eines beaufsichtigten Bereichs mit identifizierbaren Teilnehmern und einer festgelegten rechtlichen Behandlung erfolgt, auch wenn die Effizienzgewinne von verteilten Systemen genutzt werden.

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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.