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Bitget startet „Reality“-RWA-Hub für die Tokenisierung realer Vermögenswerte

Simon Simba
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Autor*in:
Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.
Aktualisiert: 26. May 2026

Bitget hat „Reality“ gestartet, eine Plattform für reale Vermögenswerte, die darauf abzielt, Teile der Wall Street auf öffentliche Blockchains zu bringen. Das neue System beginnt mit tokenisierten Engagements in ausgewählten US-Aktien und ETFs und richtet sich an Krypto-Händler, die traditionelle Vermögenswerte in On-Chain-Form wünschen.

Wie Reality rTokens für Aktien und ETFs nutzt

Reality gibt rTokens als On-Chain-Darstellungen von öffentlich gehandelten US-Aktien und ETFs aus. Laut Bitget ist jeder rToken im Verhältnis 1:1 durch echte Aktien gedeckt, die bei einem FINRA-registrierten, SIPC-geschützten US-Broker gehalten werden.

Zudem verwahrt der Broker die zugrunde liegenden Aktien und Fonds in traditioneller Verwahrung, während eine Tokenisierungsschicht entsprechende rTokens auf der Blockchain prägt. Preisorakel verfolgen dann die Marktpreise der realen Wertpapiere, sodass jeder rToken während der Handelszeiten seinem Wall-Street-Pendant genau folgt.

Zudem ermöglicht Reality den Nutzern, diese rTokens mit Stablecoins und anderen Krypto-Assets zu kaufen und zu verkaufen, sodass sie vollständig im Ökosystem der digitalen Assets verbleiben. Daher kann ein nicht-US-amerikanischer Anleger mit einer Krypto-Wallet in US-Aktien oder ETFs investieren, ohne ein herkömmliches Brokerage-Konto eröffnen zu müssen.

Warum Bitget die Wall Street auf die Blockchain bringt

Bitget positioniert Reality als Teil eines breiteren Trends, bei dem tokenisierte Aktien und ETFs globalen Anlegern einen fraktionierten Zugang zu US-Märkten ermöglichen. Durch die Tokenisierung können Plattformen hochpreisige Aktien in kleine Einheiten aufteilen, sodass Nutzer winzige Anteile an Unternehmen wie Tesla oder Nvidia statt ganzer Aktien kaufen können.

In öffentlichen Stellungnahmen zu tokenisierten US-Wertpapieren haben Führungskräfte der Branche argumentiert, dass „die 1:1-Absicherung jedes Tokens durch tatsächliche Aktien“ und die Verwahrung dieser Aktien bei regulierten Verwahrstellen dazu führen können, dass sich dieses Modell näher an traditionellen Investitionen anfühlt als synthetische Kontrakte. Gleichzeitig hält Reality Abwicklung und Übertragungen auf der Blockchain, was im Vergleich zu den T+1- oder T+2-Fristen in traditionellen Märkten eine nahezu sofortige Bewegung von Positionen ermöglicht.

Da Reality neben den bestehenden Derivate- und Spot-Produkten von Bitget angeboten wird, präsentiert die Börse die Plattform ihren Nutzern als Brücke zwischen Kryptomärkten und US-Kapitalmärkten. Für Trader könnte das bedeuten, Positionen in Coins, tokenisierten Aktien und ETFs über eine einzige Oberfläche zu verwalten, während Institutionen beobachten, wie weit dieses „Wall Street on-chain“-Experiment über die Early Adopters hinaus skalieren kann.

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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.