Mehr als 80 % aller Transaktionen mit NFTs hatten in diesem Jahr einen Wert von weniger als 10.000 US-Dollar, zeigt ein Bericht von Chainalysis. Das veranlasst die Analysten dazu, sie als „Kleinhandel“ zu klassifizieren. Der Anteil größerer Transaktionen (in „Sammlergröße“) stieg jedoch von 6 % im März auf 19 % im Oktober. Weniger als 1 % aller NFT-Transaktionen waren von institutioneller Größe, aber sie machten 26 % des tatsächlichen Handelsvolumens in diesem Zeitraum aus.

Die Kategorien in Geldbeträgen

Laut Chainalysis hat eine Transaktion in Sammlergröße einen Wert zwischen 10.000 und 100.000 US-Dollar, während eine Transaktion in institutioneller Größe mehr als 100.000 US-Dollar wert ist. Auf Institutionen und Sammler entfiel seit März der Löwenanteil des NFT-Handelsvolumens. Zahlungen von Privatkunden machten im untersuchten Zeitraum 11 % des Volumens aus. Bei Transaktionen in Sammlergröße waren es dagegen 63 %.

Die Analysten verglichen dabei den NFT-Markt mit dem breiteren Markt für Kryptowährungen, auf dem die Transaktionen von Kleinanlegern einen viel geringeren Teil des Gesamtvolumens ausmachen. In dem Bericht heißt es:

Die Daten zeigen, dass der NFT-Markt viel stärker von kleinen Geschäften getrieben ist als der traditionelle Kryptomarkt, wo Transaktionen von Kleinanlegern einen vernachlässigbaren Anteil am gesamten Handelsvolumen ausmachen.

Profit trieb die Adoption von Kryptowährungen in diesem Jahr an

Das mit NFTs verbundene Gewinnpotenzial war einer der Hauptfaktoren für die wachsende Adoption von Kryptowährungen in diesem Jahr. Laut einem Bericht von Cointelegraph Research werden die erwarteten NFT-Verkäufe im Jahr 2021 einen Rekordwert von 17,7 Milliarden US-Dollar erreichen. Sie beliefen sich allein in der vergangenen Woche auf 300 Millionen US-Dollar. Etwa 75 Millionen US-Dollar kamen dabei von The Sandbox, insbesondere durch Käufe von virtuellen Grundstücken.

Im Jahr 2021 wurden laut Chainalysis rund 27 Milliarden US-Dollar an Kryptowährung an ERC-721- und ERC-1155-Verträge gesendet. Es handelt sich dabei um die dominierenden Ethereum-Standards in der NFT-Branche.

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Weniger als 30 % der NFTs erwirtschaften Gewinn

Obwohl ziemlich viel für NFTs ausgegeben wird, erzielen nur 28,5 % der NFTs Gewinn, die während der Prägung gekauft und dann verkauft werden. Laut Chainalysis ist es hilfreich, es auf eine Whitelist zu schaffen. Nur etwas mehr als 20 % der Nutzer, die bei OpenSea nicht auf die Whitelist gesetzt wurden, erzielten einen Gewinn, verglichen mit mehr als 75 % derer, die auf der Whitelist standen. Diesbezüglich erklärte der Analyst:

Die Daten deuten darauf hin, dass es fast unmöglich ist, überdurchschnittliche Renditen beim Kauf zu erzielen, ohne auf der Whitelist zu stehen.

NFT-Verkäufe auf dem Sekundärmarkt sind sehr profitabel

NFTs, die nach der Prägung auf dem Sekundärmarkt verkauft werden, bringen in fast zwei Dritteln aller Fälle einen Gewinn. Daraus lässt sich ableiten, dass es besser ist, auf eine NFT-Kollektion zu warten, die auf einem solchen Markt angeboten wird. Wer es nicht auf eine Whitelist schafft und  trotzdem an einem anstatt an einem Minting-Event teilnimmt, hat weitaus weniger Chancen auf Erfolg.