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JPMorgan und die Deutsche Bank sollen Singapurs Gold-Clearing-System für 2026 betreiben

Simon Simba
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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.
Aktualisiert: 15. June 2026

Singapur plant, noch in diesem Jahr ein neues Gold-Clearing-System einzuführen, um seine Bemühungen, sich zu einem wichtigen globalen Goldhandelszentrum zu entwickeln, weiter voranzutreiben. Große internationale Akteure wie JPMorgan und die Deutsche Bank werden sich dem System anschließen, ebenso wie Singapurs größte lokale Banken.

So funktioniert Singapurs Gold-Clearing-Plan

Die Singapore Exchange wird ein außerbörsliches Gold-Clearing-System für „Loco Singapore“-Gold einrichten, also physisches Gold, das in der Stadt gelagert wird. Der Mechanismus soll bis Ende dieses Jahres stehen, wobei der Interbankenhandel voraussichtlich ab nächstem Jahr anlaufen wird. Das System wird Abrechnungen für große Barren und Kilobarren unterstützen, die die Standardform für den professionellen Goldhandel darstellen.

Sechs Goldbanken werden bei der Einführung als Clearing-Mitglieder fungieren: JPMorgan, Deutsche Bank, DBS, OCBC, UOB und ICBC Standard Bank. Anstatt jeden Handel direkt untereinander abzuwickeln, werden diese Banken über eine zentrale Plattform bei der SGX abrechnen. Diese Konstellation soll das Kontrahentenrisiko senken, die Transparenz verbessern und dazu beitragen, die Liquidität während der asiatischen Handelszeiten zu bündeln.

Der stellvertretende Premierminister Gan Kim Yong, der auch Vorsitzender der Monetary Authority of Singapore (MAS) ist, sagte, die Singapore Exchange werde „bis Ende dieses Jahres ein außerbörsliches Gold-Clearing-System einrichten …“. Er fügte hinzu, dass der Handel zwischen Banken „voraussichtlich ab nächstem Jahr anlaufen wird“, sobald sich der Markt an die neue Struktur gewöhnt hat.

Singapurs Bestreben, ein Goldhandelszentrum zu werden

Singapur baut seit mehr als einem Jahrzehnt sein Gold-Ökosystem durch Tresore, Handelsabteilungen und Logistik auf. Die Deutsche Bank und JPMorgan betreiben bereits große Lagerstätten im Singapore Freeport, darunter Tresore, die bis zu 200 Tonnen Gold aufnehmen können. Die MAS will nun Clearing- und Zentralbank-Lagerungsdienste hinzufügen, damit die Stadt jeden Teil der Edelmetall-Wertschöpfungskette abdecken kann.

Im März veröffentlichten die MAS und die Singapore Bullion Market Association einen Fahrplan zur Entwicklung Singapurs als Goldhandelszentrum. Zu ihren Schwerpunkten gehören die Schaffung von goldbezogenen Kapitalmarktprodukten, die Festlegung von Tresorregeln nach globalem Standard und der „Aufbau eines Clearing-Systems zur Unterstützung des außerbörslichen Handels mit großen Goldbarren und Kilobarren“. Die neue Clearing-Plattform ist das zentrale Infrastruktur-Element dieses Plans.

Durch die Einrichtung eines aktiven, zentral abgewickelten Marktes in der eigenen Zeitzone hofft Singapur, mehr institutionelle Kapitalströme anzuziehen und der Region mehr Einfluss auf die Goldpreisgestaltung zu verschaffen.

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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.