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Kanada will Krypto-Geldautomaten im Rahmen einer umfassenden Betrugsbekämpfung verbieten

Simon Simba
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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.
Aktualisiert: 30. April 2026

Die kanadische Bundesregierung plant, im Rahmen einer neuen Initiative zur Bekämpfung der Finanzkriminalität alle Krypto-Geldautomaten zu verbieten. Der Vorschlag ist im „Spring Economic Update 2026“ enthalten, in dem diese Automaten als wichtiges Instrument für Betrug und Geldwäsche beschrieben werden.

Beamte sagen, dass Kriminelle Krypto-Geldautomaten nutzen, um Bargeld aus Betrug und anderen Straftaten in digitale Vermögenswerte umzuwandeln, die weltweit bewegt werden können. Sie sagen auch, dass Betrüger ihre Opfer oft dazu drängen, Bargeld in nahegelegene Automaten einzuzahlen, wodurch das Geld direkt in die Geldbörse des Betrügers fließt.

Warum Krypto-Geldautomaten in der Kritik stehen

In Kanada gibt es fast 4.000 Krypto-Geldautomaten – laut Regierungsangaben die weltweit höchste Zahl pro Kopf. Dennoch gab es in der Branche bisher kaum spezifische Vorschriften für diese Automaten, obwohl das jährliche Transaktionsvolumen mittlerweile Milliardenbeträge erreicht.

Die Finanzaufsichtsbehörde des Landes, FINTRAC, hat Krypto-Geldautomaten als eine der Hauptmethoden identifiziert, mit denen Betrüger Geld von Opfern ergaunern. Eine CBC-Untersuchung mit dem Titel „Feeding the Fraud“ kam zu einem ähnlichen Ergebnis und zeigte, wie Betrügerringe auf Geldautomaten setzen, um Gelder schnell und anonym zu transferieren.

Was sich durch das Verbot für Nutzer ändern würde

Wenn das Verbot in Kraft tritt, müssen Betreiber fast alle Krypto-Geldautomaten in ganz Kanada abschalten. Die Regierung sagt, dass die Leute stattdessen weiterhin Kryptowährungen über registrierte Gelddienstleister und andere regulierte Kanäle kaufen können.

Behördenvertreter argumentieren, dass die Umleitung der Nutzer zu regulierten Zugangswegen dabei helfen wird, Identitäten zu überprüfen und es Kriminellen zu erschweren, sich zu verstecken. Allerdings würde dieser Schritt auch eine beliebte Option zum Umtausch von Bargeld in Kryptowährung für normale Nutzer wegfallen lassen, die Online-Börsen lieber meiden.

Der Frühjahrs-Wirtschaftsbericht schlägt zudem strengere Regeln für Gelddienstleister vor, die sich mit Währungsumtausch, Überweisungen und digitalen Zahlungen befassen. Geplant sind strengere Registrierungsvorschriften, mehr Strafregisterüberprüfungen und stärkere Befugnisse der Ministerien, bei auftretenden Risiken Anordnungen zu erlassen.

Kanadische Behörden weisen darauf hin, dass vergleichbare Länder wie Australien und das Vereinigte Königreich bereits eine strenge Haltung gegenüber Kryptowährungs-Geldautomaten eingenommen haben und strenge Beschränkungen oder sogar Verbote verhängt haben. Kanada deutet an, dass es die Automaten lieber komplett stilllegen würde, anstatt zu versuchen, sie mit laxeren Vorschriften zu regulieren, und strebt stattdessen ein vollständiges Verbot an.

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Simon Simba
Simon ist ein Autor mit fünf Jahren Erfahrung in den Bereichen Kryptowährungen und iGaming. Derzeit arbeitet er als freiberuflicher Autor bei CryptoMonday, wo er sich darauf konzentriert, tägliche Entwicklungen im Kryptobereich für die Leser verständlich zu machen. Er entdeckte Kryptowährungen im Jahr 2022, als er Artikel über NFTs für eine Nachrichtenwebsite in den USA schrieb, und hat seitdem für zwei weitere internationale NFT-Projekte sowie eine Web3-Gaming-Agentur geschrieben.