Bitcoin ist ein Finanzsystem ohne Intermediäre. Es gibt also niemanden, der Transaktionen zensiert. Dementsprechend gehört das gesamte System „BTC“ auch niemandem. So ist es kein Wunder, dass das Asset in seiner über 11-jährigen Geschichte ohne systemisches Marketing ausgekommen ist. Lediglich die Anhänger des digitalen Geldes und Firmen, die mit Services rund um BTC ihr Geld verdienen sorgen so für mehr Bekanntheit. Doch einige jüngste Beispiele zeigen, dass es auch anders geht. Bitcoin-Anzeigen sind in diesem Monat weltweit in verschiedenen Zeitungen aufgetaucht. Unter dem Strich ist das positiv, denn Bekanntheit hat auf dem Weg zum Erfolg noch nie geschadet.

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Mysteriöse Bitcoin-Anzeige in Zeitung in Hong Kong

Apple Daily, die Hongkonger Boulevardzeitung, deren Gründer diesen Monat in der Stadt von den Behörden verhaftet wurde, hat heute eine ganzseitige Anzeige auf der Titelseite geschaltet, in der die Verwendung von Bitcoin zur Umgehung von Bankgeschäften und politischen Aktionen angepriesen wird.

In der Anzeige hieß es, Bitcoin diskriminiere nicht aufgrund von Geschlecht, Nationalität oder persönlicher Überzeugung. Es wurde hinzugefügt, dass Bitcoin digitales Geld ist. BTC wird nicht von einer Regierung oder einem Unternehmen ausgegeben oder kontrolliert. Niemand kann jemand anderen daran hindern, Transaktionen über das Netzwerk zu tätigen, und es kann nicht abgeschaltet werden. So hieß es in der Anzeige:

Nun ist seine Zeit gekommen.

Bitcoin wird Sie niemals im Stich lassen. Banken, Sie werden mich heute nicht abservieren – ich werde Sie abservieren.

Es wurde keine bestimmte Firma oder Person erwähnt, die die Anzeige finanziert hat, was bedeutet, dass sie wahrscheinlich von Apple Daily selbst veröffentlicht wurde.

Die Apple Daily ist eine der größten Printmedien in Hongkong und wurde populärer, nachdem ihr CEO, Jimmy Lai, vor zwei Wochen verhaftet wurde. Lai ist ein prominenter Befürworter der Demokratie in Hongkong und war ein unverblümter China-Kritiker. Seine Verhaftung war für viele eine Überraschung und für China ein Statement – dass selbst Milliardäre nicht aus dem Blickfeld des Landes geraten können.


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Anzeigen auch in Indien und den USA

In der Zwischenzeit waren andere von Firmen geschaltete Anzeigen in der ganzen Welt für Bitcoin zu sehen. In Indien schaltete „Bitbns“ eine halbseitige Anzeige auf der Titelseite der „Economic Times“ in Bangalore und Pune für ihre Crypto-Exchange . Dies war eine der ersten Fälle, in denen in Indien – einem Land, das sich immer noch uneinig darüber ist, ob BTC verboten werden soll oder nicht – eine Krypto-Anzeige in den Printmedien beworben wurde.

Auch in den USA wurde erst vor Kurzem „Bitcoin“ Werbung im TV von Grayscale Investments geschaltet, als die Firma ihre Investment-Produkte bewarb. Alles in allem zeigen die weltweiten Anzeigen, dass BTC mehr Relevanz denn je hat. Unter dem Strich ist jede Form der Aufmerksamkeit gut für den Erfolg des Assets.

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[Bildquelle: Shutterstock]

Die Ausführungen in diesem Artikel stellen keine Handelsempfehlungen und keine Anlageberatung dar.