Ein kurzzeitiger Flash-Crash beim Bitcoin Kurs löste große Unsicherheit am Markt aus, aber für Analysten ist es Business as usual.

Der Bitcoin Kurs fiel am 31. März innerhalb von fünf Minuten um über 2.000$, als eine Welle der Volatilität einen ansonsten ruhigen Markt störte. Wie immer hatte das auf einige Leverage-Trader einen unangenehmen Einfluss.

Bitcoin Kurs auf dem BTC/USD-Chart
Quelle: Tradingview

Bitcoin Kurs kommt ins Stolpern und schreckt den Markt auf

Für eine Long-Trader kam der plötzliche Einbruch mehr als ungelegen, als der Bitcoin (BTC) gegenüber dem US-Dollar plötzlich von 59.350$ auf 57.000$ fiel.

Zuvor war der Aufwärtstrend im Fokus der Daytrader, als Nachrichten von PayPal einen Anstieg auf knapp unter 60.000$ auslösten.

Diejenigen, die auf eine Fortsetzung des Aufwärtstrends wetteten, verloren jedoch ihre Wette schneller als ihnen lieb war. Der kurze Preiseinbruch liquiditerte Long-Positionen im Wert von 600 Millionen US-Dollar. In den letzten 24-Stunden wies der Markt sogar Gesamtverluste in Höhe von 1 Milliarde US-Dollar auf.

So schwer diese Pille für einige Trader zu schlucken sein dürfte, ist dieses Szenario laut PlanB von Vorteil, da es dazu beitrug, den Markt von unerwünschten Hebeln zu befreien und beim Bitcoin Kurs einen organischeren zukünftigen Anstieg zu gewährleisten.

Jetzt, wo alle gehebelten Long-Positionen liquidiert sind, haben wir endlich Platz, um im April die 60$-Marke zu knacken.

Refinanzierungssätze schleichen sich an

In der Zwischenzeit deuteten die Indikatoren darauf hin, dass ein weiterer Preisanstieg für Bitcoin (BTC) einige Arbeit erfordern würde.

Die Refinanzierungssätze auf allen Derivatplattformen stiegen im Laufe des Tages an und erreichten bei Huobi sogar 0,375%. Dies ist ein klassisches Zeichen dafür, dass sich Abwärtsdruck anstaut.

Refinanzierungssätze
Quelle: bybt.com

Das längerfristige Bild bleibt aber nach wie vor mehr als positiv, wobei Analysten auf 68.000$ und 73.000$ als die nächsten zu beobachtenden Hürden hinweisen.

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